Haufeld
Haufeld Stadt Rudolstadt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(105)&title=Haufeld 50° 48′ N, 11° 17′ O
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| Höhe: | 456 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 105 (31. Dez. 2018)<ref>Ortsteil Haufeld. In: Webauftritt. Stadt Rudolstadt, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1997 | |||||
| Eingemeindet nach: | Remda-Teichel | |||||
| Postleitzahl: | 07407 | |||||
| Vorwahl: | 036743 | |||||
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Haufeld ist ein Ortsteil der Stadt Rudolstadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.
Geografie
Haufeld liegt in einer herzförmigen Talmulde südlich und westlich von bewaldeten Anhöhen bei den Nachbarorten Milbitz und bei Tännich flankiert. Die Entfernung nach Rudolstadt beträgt 16 km.
Geologisch befindet sich die Gemarkung in der Randlage des Thüringer Beckens an der Ilm-Saale-Kalkplatte. Die geologische Herkunft ist grundwasserferner Muschelkalk.
Nachbarorte sind Teichel, Treppendorf, Rettwitz und Neckeroda.
Geschichte
Der landwirtschaftlich geprägte Ort wurde schon 802–817 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 112.</ref> 1969 erfolgte in Haufeld der Aufbau einer Feldversuchsstation, die Landessortenversuche durchführte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Versuchsstation Haufeld auf der Website des Freistaates Thüringen ( vom 16. Juni 2009 im Internet Archive)</ref> Heute befindet sich hier noch ein Technikstützpunkt des Thüringer Feldversuchswesens.<ref>Standort Haufeld. Freistaat Thüringen, Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum, abgerufen am 22. April 2021.</ref>
Am 1. Januar 1997 bildeten Haufeld, die Städte Remda und Teichel sowie neun weitere Orte die neue Stadt Remda-Teichel.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997</ref> Zum 1. Januar 2019 wurde Haufeld im Zuge der Eingemeindung von Remda-Teichel ein Stadtteil von Rudolstadt.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff., aufgerufen am 20. Januar 2019</ref>
Sehenswürdigkeiten
Die Christophorus-Kirche liegt am nördlichen Ortsrand. Ihr Turm befindet sich mittig, im Westen und Osten des Turms die beiden Kirchenschiffe. Die ursprüngliche Kirche mit Turm und dem östlichen Kirchenschiff wurde als romanische Wehrkirche im 10./11. Jahrhundert erbaut. Um 1370 entstanden die bedeutendsten noch erhaltenen gotischen Kirchen-Malereien von Thüringen in der Haufelder Kirche<ref>Faltblatt „Die Christophoruskirche zu Haufeld und ihre Wandmalereien“</ref>, mit Szenen aus der Bibel, symbolischen und Heiligendarstellungen. 1529 wurde die Kirche evangelisch. 1762 erhielt der Kirchturm seine jetzige Gestalt und Größe. Der westliche Teil des Kirchenschiffs wurde in barockem Stil mit Walmdach gebaut. 1931 entdeckte man die unter Putz liegenden bunten Wandmalereien wieder, die danach restauriert wurden. Zu DDR-Zeiten begann ein rapider Verfall der Fresken durch von oben eindringendes Wasser. Ab 1985 konnte durch Spenden der Einwohner der Turm neu gedeckt und das Dach über den Wandmalereien erneuert werden. 1993 erfolgte eine weitere umfangreiche Restaurierung der gesamten Kirche durch die Denkmalpflege in Erfurt.
Weblinks
- Kurzporträt Haufeld auf der Website der Stadt Rudolstadt
Einzelnachweise
<references />
Ammelstädt | Breitenheerda | Cumbach | Eichfeld | Eschdorf | Geitersdorf | Groschwitz | Haufeld | Heilsberg | Keilhau | Lichstedt | Milbitz | Mörla | Oberpreilipp | Pflanzwirbach | Remda (mit Altremda und Kirchremda) | Rudolstadt | Schaala | Schwarza | Schwarzenshof | Sundremda | Teichel | Teichröda | Treppendorf | Unterpreilipp | Volkstedt