Zum Inhalt springen

Kapillarpyknometer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. März 2018 um 20:18 Uhr durch 93.201.9.28 (Diskussion) (Siehe auch).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Das Kapillarpyknometer ist ein Messgerät zur Ermittlung der Korndichte ρs eines Bodens. Die Korndichte bezeichnet die Masse der festen Substanz in der Raumeinheit (g/cm³). Diese liegt für Quarzsande bei etwa 2,65 g/cm³, kann jedoch auch wie bei Braunkohle nur 1,00 g/cm³ oder bei Basalt bis zu 3,00 betragen<ref>Helmut Prinz, Roland Strauß: Ingenieurgeologie. 5. Auflage. Spektrum, Heidelberg 2001, ISBN 978-3-8274-2472-3.</ref>. Die Korndichte wird ermittelt, indem man die Trockenmasse md einer Bodenprobe auf deren Kornvolumen Vk bezieht:

<math>\rho_s = \frac{m_d}{V_k}.</math>

Hierbei wird die Trockenmasse nach Trocknung der Bodenprobe bei 105 °C bestimmt; das Kornvolumen wird mit dem Kapillarpyknometer ermittelt.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />