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Martin Luther King III

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Datei:Martin Luther King, III 2007 NYC crop.jpg
Martin Luther King III in New York City (2007)

Martin Luther King III (* 23. Oktober 1957 in Montgomery, Alabama) ist ein amerikanischer Menschenrechtler. Er ist der älteste Sohn des Bürgerrechtsaktivisten Martin Luther King, Jr. und dessen Ehefrau Coretta Scott King. Seine Geschwister sind Dexter Scott King, Bernice Albertine King und Yolanda King.

Leben

King besuchte die Galloway School und das Morehouse College, wie sein Vater, Großvater und Urgroßvater. 1979 bekam er vom Morehouse College seinen Bachelor in Political Science.<ref name="nndb">Martin Luther King III in der Notable Names Database (englisch), abgerufen am 23. September 2012</ref>

1997 wurde Martin Luther King III zum Vorsitzenden der Southern Christian Leadership Conference gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2004 inne.<ref>Bonnie Bader: Who Was Martin Luther King, Jr.? Grosset & Dunlap, 2007, ISBN 978-0-448-44723-0.</ref> 2013 gehörte er zusammen mit Barack Obama, Bill Clinton und Jimmy Carter zu den prominenten Rednern bei der Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der historischen Ansprache seines Vaters Martin Luther King am Denkmal von Abraham Lincoln.<ref>Renzo Ruf: „Kommt, lasst uns weitermarschieren“. In: Neue Luzerner Zeitung. 29. August, 2013, S. 8.</ref><ref>Obama prangert Ungleichheit für Schwarze an. Gedenkrede für Martin Luther King. In: Der Spiegel. 28. August, 2013 (Online).</ref> Im Zusammenhang mit den Unruhen von Ferguson rief er zusammen mit Al Sharpton zum friedlichen Widerstand auf.<ref>Konrad Kramar: Schwarze Prediger sind am Wort. Aufruf zum friedlichen Widerstand. Al Sharpton, Martin Luther Kings Sohn. In: Kurier. 19. August, 2014, S. 5.</ref><ref>Kerstin Kohlenberg: Stadt in Schwarz-Weiß. Ferguson will mit dem Rassismus nicht mehr leben. In: Die Zeit. 36, 28. August, 2014, S. 7 (Online).</ref>

Nach dem Tod der Mutter Coretta führten die Kinder und die Nachlassverwalter mehrere Prozesse gegeneinander im Zusammenhang mit dem Nachlass, Lizenzen und Dokumenten von Martin Luther King.<ref>Uwe Schmitt: Peinlicher Zank um Martin Luther Kings Vermächtnis. In: Die Welt. 16, 20. Januar, 2015, S. 8 (Online).</ref>

Im Februar 2008 heiratete Martin Luther King III seine langjährige Lebensgefährtin Andrea Waters. Am 25. Mai 2008 wurde die Tochter Yolanda Renee King geboren, das erste und bisher einzige Enkelkind von Martin Luther King. Sie wurde nach ihrer Tante Yolanda King benannt, die ein Jahr zuvor an einem Herzleiden im Alter von 51 Jahren in Santa Monica gestorben war.<ref>Karl Zimmerman: First MLK grandchild born. CNN, 26. Mai 2008, abgerufen am 26. Mai 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Rahmen des Montreal Black Film Festival 2015 wurde er für sein Engagement gegen die Ungleichheit auf Grund der Hautfarbe der Menschen in den USA mit dem Humanitarian Award ausgezeichnet.<ref>Martin Luther King III receives Humanitarian Award. CTV News Montreal. Abgerufen am 15. April 2016.</ref> Außerdem wirkte er am Film King aus dem Jahr 1978 (Regie: Abby Mann) mit.<ref name="nndb" /><ref>Vorlage:IMDb/1</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Martin Luther King III – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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