Chukkat
Chukkat ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bezeichnet einen Leseabschnitt (Parascha oder Sidra genannt) der Tora und umfasst den Text Numeri/Bemidbar 19–22,1 (19 ELB; 20 ELB; 21 ELB; 22,1 ELB).
Es handelt sich um die Sidra des 5. Schabbats im Monat Siwan oder des 1. oder 2. Schabbats im Monat Tammus – falls mit Balak verbunden, des 2. Schabbats im Monat Tammus.
Wesentlicher Inhalt
- JHWH befiehlt Mose und Aaron, wie der Priester Eleasar eine rote Kuh (Para adumma) rituell opfern soll, gibt Regeln für das Reinigungswasser und weitere Regeln für Unreinheit.
- Murren Israels wegen Wassermangels.
- Mose schlägt Wasser aus einem Felsen.
- Moses und Aarons Versündigung.
- Edoms König verweigert die Erlaubnis zum Durchzug durch sein Land.
- Einsetzung von Aarons Sohn Eleasar zu dessen Nachfolger durch Anlegung der Priesterkleider.
- Mirjam und Aaron sterben.
- Siegreicher Kampf mit den Kanaanitern.
- Murren Israels über Mangel an Brot und Wasser.
- Großes Sterben durch den Biss giftiger Schlangen.
- Mose erhebt eine kupferne Schlange, deren Anblick von Schlangenbissen heilt.
- Züge Israels bis an den Arnon.
- Der Amoriterkönig Sichon, der den Durchzug durch sein Land nicht gestattet, wird besiegt; ebenso der feindlich entgegenziehende Og, König von Baschan, deren Länder Israel in Besitz nimmt.
Haftara
Die zugehörige Haftara ist im Regelfall Vorlage:Bibel/Link. Wenn Chukkat mit Balak zu einem Doppelabschnitt kombiniert wird, so ist die Haftara die Haftara von Balak.<ref>Hanna Liss: Tanach – Lehrbuch der jüdischen Bibel. 3. Auflage. Universitätsverlag Winter GmbH, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-5904-1, S. 152 (414 S.).</ref> Warum ist das so? Wenn es zu einem Doppelabschnitt kommt, wird bis auf eine einzige Ausnahme<ref>nämlich dem Doppelabschnitt gebildet aus Achare Mot und Kedoschim</ref> die Haftara des zweiten Toraabschnitts genommen:
Jiftach kämpft gegen die Ammoniter und verspricht JHWH die Opferung seiner Tochter im Falle eines Sieges. Jiftach siegt schließlich und hält sein Versprechen.
Literatur
- David Sander: CHUKKAT. In: Jüdisches Lexikon. Band I. Jüdischer Verlag, Berlin 1927, Sp. 1402 f. (uni-frankfurt.de).
- Selig Pinchas Bamberger (Übersetzer), Raschis Pentateuchkommentar, Goldschmidt, Basel, vierte Auflage 2002, S. 461–473.
- Sidratext: Bemidbar/Numeri 19–22,1. nach dem Codex L. In: tanach.us. Abgerufen am 8. Oktober 2017.
- Haftaratext: Schoftim/Richter 11,1–33. nach dem Codex L. In: tanach.us. Abgerufen am 8. Oktober 2017.
Weblinks
- CHABAD.ORG: Parascha Chukat
- hillel.org: Parshat Chukkat
- Salomon Almekias-Siegl: Chukkat. "Komm herauf, Brunnen!" In: a-r-k.de. Allgemeine Rabbinerkonferenz, 22. Juli 2016, abgerufen am 28. April 2018.
- Elisa Klapheck: Chukkat. Die spirituelle Bedeutung des Wassers. In: a-r-k.de. Allgemeine Rabbinerkonferenz, 3. Juli 2015, abgerufen am 28. April 2018.
- Rabbiner Dr. Simon Bernfeld: Jüdische Übersetzung von Chukkat. In: talmud.de. talmud.de, 6. Mai 2020, abgerufen am 2. Juni 2020.
Einzelnachweise
<references />
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