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St. Niklausen OW

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OW ist das Kürzel für den Kanton Obwalden in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens St. Niklausen zu vermeiden.
Datei:Kapelle St Niklausen OW.jpg
Kapelle von St. Niklausen (14. Jahrhundert)
Datei:Kirche St. Nikolausen (Innenansicht).jpg
Kapelle (Innenansicht)
Datei:St. Niklausen (Gemeinde Kerns, Obwalden) – Chor der Kapelle.jpg
St. Niklausen: spätgotische Wandmalereien und barocke Deckenmalereien im Chor
Datei:St. Niklausen (Gemeinde Kerns, Obwalden) – Decke der Kapelle.jpg
St. Niklausen: Decke der Kapelle mit barocken Malereien von Heiligen

Der Ort St. Niklausen (früher Zuben<ref>Karl Imfeld: Obwaldner Mundartwörterbuch. 2. Auflage. Bildfluss, Altdorf 2020, S. 410.</ref>) ist Teil der politischen Gemeinde Kerns im Kanton Obwalden und hat 320 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.kerns.chBevölkerungsstatistik per 31.12.2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf der Website der Gemeinde Kerns, abgerufen am 20. August 2012</ref>

Lage

St. Niklausen liegt etwas oberhalb von Kerns auf 800 m ü. M. am Eingang des grossen Melchtals. Vom Ort aus hat man eine gute Rundsicht über den Sarnersee und in die Obwaldner Berge. Der Jakobsweg und der Bruder-Klausen-Weg führen durch den Ort. Es gibt einen Wanderweg in die direkt angrenzende Ranftschlucht, in die sich der Heilige Niklaus von Flüe zurückgezogen hatte. Die Melchtalerstrasse führt von Kerns her durch St. Niklausen und weiter in das Melchtal bis zur Stöckalp, von wo aus mit einer Gondelbahn und im Sommer über eine einspurige Strasse Melchsee-Frutt erreicht werden kann.

Einrichtungen

Die Kapelle von St. Niklausen liegt am Ortsrand etwas höher gelegen. Sie ist eine Filialkirche der Kirchgemeinde Kerns und wurde 1357 erstmals erwähnt. Der freistehende Glockenturm im savoyischen Stil mit einem Pyramidendach ist weithin sichtbar und stammt wie auch der Chor aus der Erbauungszeit um 1350. Die Kapelle wurde zunächst nur als Chorraum mit im Freien stehenden Bänken benutzt und erst vor Ende des 14. Jahrhunderts mit einem Kirchenschiff ergänzt. Der Chor ist mit einem mittelalterlichen Freskenzyklus von 1370 gestaltet, die Walmdecken sind mit ländlicher Barockmalerei von 1704 geschmückt. Die Kapelle wurde 1995 restauriert.<ref>Kapelle St. Nikolaus in St. Niklausen Webseite der Architekten Felix Schmid Partner mit Details zur Restaurierung im Jahr 1995</ref> Die Orgel der Kapelle wurde 1950 als Opus 1 vom Orgelbaubetrieb Heinrich Pürro erbaut und 1995 mit einem neuen Gehäuse versehen.<ref>Kerns / St. Niklausen – St. Nikolaus – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt. Abgerufen am 16. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In St. Niklausen befindet sich das Kloster Bethanien<ref>Website des Klosters Bethanien</ref>, ein Kloster der Dominikanerinnen. Diese betreiben zusammen mit der Gemeinschaft Chemin Neuf das Gästehaus Bethanien<ref>Website des Gästehauses Bethanien</ref>, wo Seminare und Tagungen angeboten werden.

Die Dorfschule nahe bei der Kirche wurde nach einigem Widerstand im Jahr 2008<ref>St. Niklausen: Bleibt die Schule doch im Dorf?. Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 11. Dezember 2008</ref><ref>Die Schule St. Niklausen kann weiterbestehen. Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 12. Dezember 2008</ref> im Sommer 2010 geschlossen.<ref>Die Schule von St. Niklausen ist nun Geschichte. Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 2. Juli 2010</ref>

Sehenswürdigkeiten

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Wirtschaft

In dem Ort gibt es neben landwirtschaftlichen Betrieben unter anderem eine Sägerei, eine Käserei und ein Restaurant mit 13 Gault-Millau-Punkten.<ref name=onz103291><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Linde bleibt vorn, Hergiswil bekommt Star. Restaurantführer Gault Millau krönt die besten Küchen (Memento vom 18. März 2012 auf WebCite), Artikel der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung vom 7. Oktober 2010. Archiviert von der originalen Online-Version am 18. März 2012.</ref>

Persönlichkeiten

  • Franz Abart (1769–1863), aus dem Südtirol stammender Bildhauer, lebte und arbeitete in St. Niklausen

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 46° 52′ 33″ N, 8° 16′ 50,6″ O; CH1903: 664194 / 191980

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