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ADAC Junior Cup

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Dezember 2025 um 17:20 Uhr durch imported>AWebmanNamedLee (Siegerliste ab 1993).
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Datei:Pulk ADAC Junior Cup 2011 750 500.jpg
Szene aus dem ADAC Junior Cup 2011

Der ADAC Junior Cup ist eine Motorrad-Rennserie, die vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub veranstaltet wird und der Nachwuchsförderung im Motorradsport dient.

Er wurde 2020 vom Northern Talent Cup abgelöst.<ref>Northern Talent Cup: 14 Rennen – Alter bis 17 Jahre / Moto3 - SPEEDWEEK.COM. 6. Juli 2019, abgerufen am 8. Juni 2024.</ref>

2024 jedoch wurde die Serie als KTM Junior Cup powered by ADAC von Ex-GP-Pilot Lukas Tulovic wiederbelebt. Grund dafür war die Hebung des Mindestalters auf 14 Jahre im Northern Talent Cup. Der ADAC Junior Cup ist für Fahrer ab 13 Jahren zugänglich.

2025 wird die Serie wieder als ADAC Junior Cup ausgetragen.

Geschichte

Allgemeines

Der Junior Cup wurde erstmals 1993 auf dem Nürburgring ausgetragen. Hauptanliegen der Serie war es, ambitionierten Nachwuchspiloten ein kostengünstiges Sprungbrett zum Einstieg in die deutsche und später in die Motorrad-Weltmeisterschaft zu bieten. Zum Einführungslehrgang kurz vor Saisonbeginn und während der Saison wurden die Nachwuchspiloten von ehemaligen Rennfahrern in Misano Adriatico betreut. Die meisten Rennen wurden im Rahmen der Deutschen bzw. Internationalen Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Saisonhighlights waren die Läufe im Rahmen der FIM Endurance World Championship, der British Superbike Championship und der Weltmeisterschaft.

Katja Poensgen war 1995 die erste und einzige Pilotin, welche den Cup für sich entscheiden konnte. Das letzte Rennen fand 2019 auf dem Hockenheimring statt.

Motorrad

Die Rennserie war für serienmäßige, vom ADAC homologierte Motorräder mit Einzylinder-Zweitaktmotor mit einem Hubraum bis 125 cm³ und 26 kW (35 PS) offen. Als Maschinen waren Aprilia RS 125 Extrema und Cagiva Mito zugelassen, sowie Reifen des Herstellers Metzeler und Dunlop. Katja Poensgen erhielt die Sondergenehmigung, mit einer Suzuki RG 125 F am ADAC Junior Cup teilzunehmen. Ihr Vater Bert Poensgen war zu diesem Zeitpunkt Vertriebschef von Suzuki Deutschland.

2014 erfolgte der Umstieg auf eine KTM RC 390 Cup. Hierbei handelt es sich um eine Einzylinder-Viertakt-Maschine mit 44 PS. Veränderungen am Motor sind nicht gestattet.

Punkteverteilung

Meister wurde derjenige Fahrer, der bis zum Saisonende die meisten Punkte erzielt hat. Bei der Punkteverteilung erden die Platzierungen im Gesamtergebnis des jeweiligen Rennens berücksichtigt. Die fünfzehn erstplatzierten Fahrer jedes Rennens erhalten Punkte nach folgendem Schema:

Punkteverteilung
Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Punkte 25 20 16 13 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Saison 2025

In der Saison 2025 werden insgesamt zehn Läufe ausgetragen, die allesamt im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft veranstaltet werden.

Siegerliste ab 1993

Jahr Meister
1993 DeutschlandDeutschland Alexander Folger
1994 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Markus Ober
1995 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Katja Poensgen
1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Benny Jerzenbeck
1997 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Stefan Nebel
1998 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jarno Müller
1999 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Arne Tode
2000 DeutschlandDeutschland Christian Wachter
2001 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dario Giuseppetti
2002 DeutschlandDeutschland Sascha Haller
2003 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Randy Krummenacher
2004 DeutschlandDeutschland Dennis Brink
2005 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Marvin Fritz
2006 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sebastian Kreuziger
2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Luca Grünwald
2008 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Patrick Meile
2009 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Ecklmaier
2010 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Lukas Wimmer
2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Max Maurischat
2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Aris Michail<ref>ADAC Motorsport – News. adac-motorsport.de, 15. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2014; abgerufen am 19. Januar 2014.</ref>
2013 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Arnaud Friedrich
2014 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Tim Georgi<ref>ADAC Motorsport – News. adac-motorsport.de, 20. September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2014; abgerufen am 17. November 2014.</ref>
2015 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dirk Geiger<ref>ADAC Motorsport – News. adac-motorsport.de, 26. September 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2015; abgerufen am 28. September 2015.</ref>
2016 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Máté Laczkó<ref>ADAC Motorsport – News. adac-motorsport.de, 24. September 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. September 2016; abgerufen am 30. September 2016.</ref>
2017 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Max Schmidt
2018 RusslandRussland Artem Maraev
2019 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Lennox Lehmann
2024 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Luis Rammerstorfer
2025 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Smilla Göttlich

Weitere wichtige Starter

Viele später international erfolgreiche Fahrer sammelten seit 1993 Erfahrungen im ADAC Junior Cup. So trat beispielsweise der 125-cm³-Weltmeister des Jahres 2005, Thomas Lüthi aus der Schweiz, 2001 in der Serie an. Auch der Supersport-Weltmeister von 2000 Jörg Teuchert startete im ADAC Junior Cup.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />