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The Alleviation

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The Alleviation
Studioalbum von Sworn

Veröffent-
lichung

20. Juli 2007

Label(s)

Twilight Records

Format(e)

CD

Genre(s)

Extreme Metal, Heavy Metal

Titel (Anzahl)

7

Länge

34 min 03 s

Besetzung

Produktion

  • Produktion: Bjørnar Erevik Nilsen & Sworn
  • Mastering: Markus Skroch

Studio(s)

Chronologie
- The Alleviation Bastards and Conquerors
2009

The Alleviation ist das Debütalbum der norwegischen Extreme-Metal-Band Sworn. Es wurde am 20. Juli 2007 über das deutsche Label Twilight Vertrieb veröffentlicht.

Entstehungsgeschichte

Der Songwriting-Prozess zu The Alleviation dauerte insgesamt rund zwei Jahre.<ref name="TAinfo"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />News (Memento vom 3. Juli 2008 im Internet Archive), sworn.no, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch).</ref> Die ersten drei fertiggestellten Lieder Skyggens Ankomst (umbenannt in Alleviation), Heart of Decay und The Beauty of my Funeral wurden teilweise schon 2004 geschrieben,<ref name="TAinfo" /> also noch vor der offiziellen Gründung der Band. Erstmals veröffentlicht wurden sie auf dem Demo Night Supremacy. Für The Alleviation wurden sie neu aufgenommen. Bis Sommer 2006 wurden die übrigen vier Lieder komponiert und fertig geschrieben.<ref name="TAinfo" />

Das Album wurde im September 2006 im Bergener Conclave Media Studio aufgenommen und produziert, in welchem auch bereits Bands wie Helheim und Taake diverse Alben aufgenommen haben. Noch vor Abschluss der Aufnahmen verließ der damalige Sänger Roland "Røst" Røtne Mitte September 2006 die Band.<ref name="TAinfo" /> Ersatz für Røtne fand man mit dem ehemaligen Gastsänger Lars Jensen, der bereits auf dem Demo gesungen hatte. Die Gesangsparts wurden von ihm in seinem eigenen Homestudio, dem Koia-Studio aufgenommen.<ref name="TAinfo" /> Die Produktion übernahm die Band in Zusammenarbeit mit Bjørnar Erevik Nilsen,<ref name="TAinfo" /> der auch bereits mit In Flames, Dimmu Borgir, Within Temptation und anderen bekannten Metalbands zusammengearbeitet hatte. Das abschließende Mastering wurde vom deutschen Tontechniker und Gitarristen der Band Hel, Markus Skroch, übernommen.<ref name="TAinfo" />

Im März 2007 unterzeichnete Sworn einen Plattenvertrag mit dem deutschen Twilight Vertrieb und veröffentlichte The Allevitation am 20. Juli. Durch das Album wurde Torsten Kühn, seinerseits Geschäftsführer von der deutsch Showbiz-Management & Booking Agency Agentur, auf die Band aufmerksam, und verhalf ihnen insbesondere in Deutschland zu zahlreichen Konzerten und einem relativ hohen Bekanntheitsgrad.

Titelliste

Alle Lieder wurden von Christoffer Kjørsvik komponiert, alle Texte von Tom Ian Rogne Klungland geschrieben.

# Titel Länge
1 Alleviation 04:57
2 Heart of Decay 03:58
3 Silhouettes of a broken world 05:10
4 Derived 01:12
5 Crow of Passage 04:20
6 Vivid Visions 07:23
7 The Beauty of my Funeral 07:02

Stil

Musik

Wie die Band selbst auch ihren Musikstil als Melodic Extreme Metal beschreibt, kann man die Musik von The Alleviation als eine Mischung diverser harter Metalspielarten, bzw. als Extreme Metal bezeichnen.<ref name="fb">SWORN – Info, facebook.com, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch).</ref>

Insbesondere basieren die Kompositionen auf dem Black Metal der 1990er Jahre,<ref name="fb" /> dazu kommen noch Elemente des Thrash<ref name="pa-ta-rev">@1@2Vorlage:Toter Link/webzine.pivotalalliance.comThe Alleviation Review (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2013. Suche im Internet Archive ), webzine.pivotalalliance.com, abgerufen am 10. Februar 2011 (englisch)</ref> und Heavy Metals.<ref name="hh-ta-rev">Hannes: CD-Review: Sworn – The Alleviation, heavyhardes.de, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref><ref name="mm-ta-rev">The Alleviation (Promo-Demo) Review, metalmesage.de, abgerufen am 10. Februar 2011 (offline)</ref> Gelegentlich finden sich auch Anklänge von Power<ref name="hh-ta-rev" /> und Viking Metal,<ref name="pa-ta-rev" /><ref name="mm-ta-rev" /><ref name="md-ta-rev">Brösel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SWORN – The Alleviation :: Rezension / Review (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metal-district.de, metal-district.de, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref> so dass die Musik sich auch als Melodic Black Metal beschreiben lässt.<ref name="sm-ta-rev">Bluttaufe: Sworn – The Alleviation Review, schwermetall.ch, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref> Verglichen wird die Musik seitens der Fachpresse mit Bands wie Windir,<ref name="mm-ta-rev" /><ref name="pm-ta-rev" /><ref name="lom-ta-rev">Sworn – The Alleviation, lordsofmetal.nl, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch).</ref> Naglfar<ref name="tp-ta-rev">Danny Hoff: Sworn: The Alleviation, the-pit.de, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref><ref name="tmc-ta-rev">Lars Christiansen: Review: Sworn – The Alleviation, metalcrypt.com, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch).</ref> und I.<ref name="tp-ta-rev" />

Dominierend bei allen Liedern sind Passagen in mittlerem Tempo.<ref name="tp-ta-rev" /> Die meisten Stücke weisen Spielzeiten um die fünf bis acht Minuten auf.

Der Gesang von Lars Jensen ist für den Black Metal genretypisches Screaming, wobei gelegentlich auch als Stilmittel tiefere Growls verwendet werden. Klarer Gesang kommt nicht vor.

Das Schlagzeugspiel Klunglands ist stark Black-Metal-geprägt. So werden viele Blastbeats und schnelle Doublebassläufe<ref name="mm-ta-rev" /> verwendet, aber auch andere Techniken wie Variationen des Grundbeats, darauf aufbauende tragende Rhythmen sowie zahlreiche Fill-ins prägen seine Spielweise. Der Autor "Bluttaufe" von schwermetall.ch lobt vor allem die "computergleiche"<ref name="sm-ta-rev" /> Präzision des Schlagzeugers. Das musikalische Vermögen Klunglands zeigt sich zudem durch die gekonnten Wechsel zwischen langsameren und schnelleren Tempi.<ref name="pa-ta-rev" />

Die meist komplexen Gitarrenfiguren zeichnen sich insbesondere durch ihre treibenden Rhythmen, abrupte Tempowechsel und eingängige Melodien aus.<ref name="md-ta-rev" /><ref name="tp-ta-rev" /> Ebenfalls charakteristisch sind die gelungenen Harmonien bei mehrstimmigen Melodien und diverse technische Raffinessen.<ref name="tmc-ta-rev" /> Gitarrensolos sind nicht essentiell für Kompositionen Sworns und werden nur gelegentlich eingebracht, wie in Heart of Decay oder Vivid Visions. Stilistisch ähneln diese Solos, mit Spieltechniken wie dem Sweep Picking, denen von Progressive-Metal-<ref name="sm-ta-rev" /> oder NWoBHM-Bands.<ref name="pa-ta-rev" /> Der Bass hat überwiegend nur begleitende Funktion.

Texte

Bei Derived handelt es sich um ein Instrumentalstück; die Texte zu den übrigen Liedern handeln von Dunkelheit, Verzweiflung, Schmerz, Leiden und Tod, Verrücktheit, Geisteskrankheit und Wahnsinn.<ref name="ms-int">Daniel: Sworn, music-scan.de, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref> Texter und Schlagzeuger Tom Ian Rogne Klungland wird nach eigenen Aussagen zu den Liedtexten insbesondere von "tiefe[n] menschliche[n] Emotionen und [dem] Fortschritt des Bösen" inspiriert.<ref name="pit-int">Kai Brennert: Sworn im Interview (September 2007), the-pit.de, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref> Religiöse oder politische Themen werden nicht behandelt.<ref name="pit-int" /> Alle Liedtexte sind auf Englisch verfasst.

Kritik

Das Album wurde nahezu ausnahmslos seitens der Fachpresse gelobt und erhielt bei mehreren Reviews die Höchstpunktzahl, oder zumindest eine sehr gute Bewertung.<ref>SWORN, myspace.com, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref>

Besonders hervorgehoben wurden bei vielen Rezensionen die teils ausgesprochen gut durchdachten Kompositionen.<ref name="md-ta-rev" /><ref name="pm-ta-rev">Ricarda Schwoebel: Sworn (N) / The Alleviation – Review, powermetal.de abgerufen am 27. Juni 2011.</ref> Lediglich die mit nur 34 Minuten vergleichsweise sehr kurze Spielzeit wurde oftmals bemängelt.<ref name="hh-ta-rev" /><ref name="md-ta-rev" /><ref name="pm-ta-rev" />

Michael "Hannes" Schindler vom Webzine heavyhardes.de vergab fünf von sechs Punkten und äußerte sich zum Album wie folgt:

„Wunderschöne Melodien entfalten sich vor einem, stimmen melancholisch und […] ziehen mich in ihren Bann. Das ganze Album ist eine locker-leichte Angelegenheit, die aber immer ernsthaft und nie nichts sagend wirkt. […] Der Band [ist] mit The Alleviation ein wunderschönes Album gelungen, das jeden Fan des melodischen Schwarzmetals in Verzückung versetzen dürfte.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Michael "Hannes" Schindler<ref name="hh-ta-rev" />

8,5 von zehn Punkten erhält The Allevitation von Kristina "Brösel" von metal-district.de. Über das Album schreibt sie:

„„The Alleviation“ macht einem den Mund ordentlich wässrig. Hammergeile Gitarrenriffs, treibende Rhythmen, wirklich gelungene Tempowechsel, eingängige Melodien, auf die man einfach seinen Kopf schütteln muss (Headbangen) […]. Da bleiben so gut wie keine Wünsche offen und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu loben. […] Hoffentlich kommt da bald was nach. Und zwar SCHNELL!“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Kristina "Brösel"<ref name="md-ta-rev" />

Ricarda Schwoebel von powermetal.de kommt bei ihrer Rezension zu folgendem Fazit:

„Sworn schaffen es, sich sogleich mit ihrem Debüt ihren Platz in der eigentlich überfüllten Black-Metal-Welt zu sichern. "The Alleviation" macht Spaß von Anfang bis Ende, und es gibt eigentlich nur zu bemängeln, dass die Spielzeit von nicht einmal 40 Minuten echt mickrig ist. […] Aber immerhin bekommt man hier sieben Qualitäts-Stücke, die jedes Black-Metal-Herz und vor allem das eines WINDIR-Fans höher schlagen lassen.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Ricarda Schwoebel<ref name="pm-ta-rev" />

Eine Wertung wird nicht gegeben.

Dass das Album auch international Anklang fand, zeigt sich am Review von Lars Christiansen, der für das kanadische Webzine metalcrypt.com folgendes zu The Allevitation schrieb, und 4,5 von fünf Punkten vergab:

“It's needless to say; if you're a fan of this style of music [Melodic Black Metal] you'll be sure to find a worthy album in this release. It's certainly had a great length of time glued to my CD player, something which is becoming more and more of a rarity these days for a debut release from a melodic black/death band.”

„Es ist überflüssig das zu sagen; sofern man ein Melodic-Black-Metal-Fan ist, stellt dieses Album definitif eine klasse Veröffentlichung dar. Ich hatte es eine ziemlich lange Zeit mir immer wieder angehört, was heutzutage zunehmend seltener bei einem Debütalbum einer Melodic-Black-/Death-Metal-Band vorkommt.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lars Christiansen<ref name="tmc-ta-rev" />

Einzelnachweise

<references />