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Ehringen (Wallerstein)

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Ehringen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Ehringen 48° 53′ N, 10° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 52′ 40″ N, 10° 28′ 26″ O
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Höhe: 432 m ü. NHN
Fläche: 4,97 km²<ref name="Gemarkung"/>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 86757
Vorwahl: 09081
Datei:Ehringen, St. Oswald-003.jpg
Kirche St. Oswald

Ehringen ist ein Gemeindeteil des Marktes Wallerstein im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Ehringen hat eine Fläche von 4,971 km². Sie ist in 953 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5216,39 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Ehringen (096732). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 10. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. April 2026.</ref>

Geographie

Das Kirchdorf liegt auf freier Flur am Goldbach(graben), ein linker Zufluss der Eger. Eine Gemeindeverbindungsstraßen führt zu einem Kreisverkehr der Bundesstraße 25 (0,8 km südlich) bzw. nach Wallerstein (1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. April 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die erste urkundliche Nennung Ehringens datiert aus dem Jahre 1140 im Zusammenhang mit dem damals im Ort ansässigen Rittergeschlecht der Herren von Ehringen,<ref>Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg</ref> die später Erbschenken der Grafen von Oettingen wurden. Ende des 13. Jahrhunderts zogen sie auf die Burg Stein bei Bopfingen, nach der sie sich später „Schenken von Schenkenstein“ nannten.

Um 1300 erwarb das Kloster Kirchheim durch drei Ankäufe den größten Grundbesitz im Ort einschließlich der Dorfherrschaft.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Weitere Grundherren am Ort waren u. a. das Kloster Kaisheim, Stipendiatenpflege und Spital Nördlingen sowie das Kloster Heilsbronn (bzw. nach dessen Auflösung die Markgrafen von Ansbach).<ref>Manfred Maletzke, Ehringen wie es war und wie es ist, S. 20–21.</ref>

Mit der Säkularisation fielen 1803 die kirchheimischen Anwesen und die Dorfherrschaft über Ehringen an die Fürsten von Oettingen-Wallerstein. Seitdem das Fürstentum Oettingen-Wallerstein seinerseits 1806 mediatisiert wurde, gehört Ehringen zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt der Steuerdistrikt Ehringen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde die Ruralgemeinde Ehringen gebildet. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Wallerstein.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 81 (Digitalisat).</ref>

Am 1. Januar 1972 wurde Ehringen nach Wallerstein eingemeindet. Die ehemals selbstständige Gemeinde Ehringen führte ein Wappen. Im Jahre 1988 zählte Ehringen 375 Einwohner.

Baudenkmäler

In Ehringen gibt es zwei Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Wallerstein (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

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Bodendenkmäler

In der Gemarkung Ehringen gibt es 14 Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Religion

Kirchlich stand Ehringen ursprünglich im Pfarrverband mit Nördlingen. Nach Einführung der Reformation wurde Ehringen 1566 eine Filiale von Benzenzimmern. 1822 wurde die bis heute bestehende evangelische Kirchengemeinde Ehringen-Wallerstein gegründet.<ref>Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg; Manfred Maletzke, Ehringen wie es war und wie es ist, S. 119.</ref>

Söhne des Ortes

Literatur

  • Manfred Maletzke: Ehringen wie es war und wie es ist. Eine Dorfgeschichte. Wallerstein 1988
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 541–543 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).

Weblinks

Commons: Ehringen (Wallerstein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Wallerstein Vorlage:Hinweisbaustein