Fluoranthen
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Fluoranthen | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Fluoranthen | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C16H10 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelber kristalliner Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 202,26 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
105–110 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
384 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
6,5·10−4 Pa (25 °C)<ref>Harald Bittner, Holger Gerwig: Bestimmung von PAK in Partikel- und Gasphase an typischen Messorten in Sachsen, abgerufen am 2. Februar 2018.</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Zulassungsverfahren unter REACH |
besonders besorgniserregend: persistent, bioakkumulativ und toxisch (PBT), sehr persistent und sehr bioakkumulativ (vPvB)<ref name="SVHC_100.005.376">Eintrag in der SVHC-Liste der Europäischen ChemikalienagenturVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Fluoranthen (PIN) ist ein ungesättigter cyclischer Kohlenwasserstoff. Unter Standardbedingungen ist Fluoranthen ein gelblicher bis grüner, kristalliner Feststoff. Er kommt im Steinkohlenteer vor und zählt zu den polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Fluoranthen ist ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Drogen und Pharmazeutika.
Die Bezeichnung Fluoranthen leitet sich von der Fluoreszenzeigenschaft der Substanz ab und nicht von Fluoratomen im Molekül.
Biologische Bedeutung
Fluoranthen wird im menschlichen Körper zu 2-Methylfluoranthen und 3-Methylfluoranthen und deren weiteren Abbauprodukten metabolisiert.
Sicherheitshinweise
Fluoranthen ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken. In Tests mit tierischen Organismen, Bakterien und menschlichen Zellen konnten mutagene und tumorgene Auswirkungen beobachtet werden. Die akute und chronische Toxizität ist bisher nicht gänzlich bekannt. Die LD50 beträgt bei oraler Applikation bei Ratten 2000 mg pro kg Körpergewicht, bei dermaler Applikation bei Kaninchen 3180 mg/kg.<ref name="GESTIS" />
Fluoranthen ist unter der Wassergefährdungsklasse 2 und somit als wassergefährdend eingestuft. Bei der Zersetzung können Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid freigesetzt werden.
Fluoranthen wurde am 15. Januar 2019 in der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen.<ref name="SVHC_100.005.376" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- PBT-Stoff
- VPvB-Stoff
- SVHC-Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff
- Cyclopentadien