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Untersteinbach (Hirschau)

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Untersteinbach
Stadt Hirschau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=Untersteinbach 49° 36′ N, 11° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23) 49° 36′ 8″ N, 11° 58′ 49″ O
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Höhe: 439 m ü. NN
Einwohner: 23 (1997)<ref name="Einwohner">Untersteinbach-Stadt Hirschau. In: spd-hirschau.de. Abgerufen am 29. August 2021.</ref>
Postleitzahl: 92242
Vorwahl: 09608
Datei:Karte Hirschau Untersteinbach.svg
Karte
Lage von Untersteinbach in Hirschau
Datei:Hirschau-2267.jpg
Kapelle Untersteinbach

Untersteinbach ist seit 1978 ein Gemeindeteil der Stadt Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz in Bayern<ref>Ortsteile – Stadt Hirschau, Landkreis Amberg-Sulzbach (AS) –Bayerischer Behördenwegweiser. In: behoerdenwegweiser.bayern.de. Bayerisches Staatsministerium des Innern, abgerufen am 27. November 2012.</ref>, zuvor war Untersteinbach Gemeindeteil der zum gleichen Zeitpunkt eingegliederten Gemeinde Massenricht.

Geographie

Naturräumliche Zuordnung

Der Weiler Untersteinbach liegt im Norden des Oberpfälzischen Hügellandes. Da von den Einzelblättern 1:200.000 zum Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands das Blatt 154/155 Bayreuth nicht erschienen ist, existiert für den Nordteil des Oberpfälzischen Hügellandes keine Feingliederung.<ref name="Blatt 164">Dietrich Jürgen Manske: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 164 Regensburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1981, S. 53–54. → Online-Karte (PDF; 4,8 MB)</ref>

In einschlägiger Fachliteratur wird die geologische Untereinheit, in der Rödlas liegt, als Kohlberger Höhenrücken bezeichnet.<ref name="geotopeinderoberpfalz">Stefan Glaser, Gertrud Keim, Georg Loth, Andreas Veit, Barbara Bessler-Veit, Ulrich Lagally: Geotope in der Oberpfalz. Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Umwelt. 1. Auflage. 2007, ISBN 978-3-940009-92-0, S. 47.</ref><ref name="derlandkreis">Dietrich-Jürgen Manske: Der Landkreis Amberg-Sulzbach im Spiegel der Zeiten. S. 9–46 (Online [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 29. August 2021]).</ref>

Geschichte

Untersteinbach war in der Steuerrechnung des Pflegamts Hirschau des Jahres 1577 aufgeführt.<ref name="Festschrift">Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Massenricht zum 125-jährigen Gründungsfest, Massenricht, 2009, S. 45 ff</ref>

Am 1. Mai 1978 wurde Untersteinbach als Teil der Gemeinde Massenricht zusammen mit den Orten Massenricht, Obersteinbach, den Weilern Rödlas und Träglhof und der Einöde Hummelmühle im Zuge der Gemeindegebietsreform in die Stadt Hirschau eingegliedert.

Religionen

Die Glaubenswirren des 16. und 17. Jahrhunderts wirkten sich auch in der Gegend um Untersteinbach aus. Es ist anzunehmen, dass Untersteinbach, das wohl ursprünglich zum Benefizium und später zur Expositur Ehenfeld gehörte, mehrmals die Konfession wechselte. Im Jahr 1628 wurde Untersteinbach zusammen mit Ehenfeld endgültig katholisch.<ref name="Festschrift47">Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Massenricht zum 125-jährigen Gründungsfest, Massenricht 2009, S. 47.</ref>

Ehenfeld ist noch als Pfarrgemeinde selbständig, bildet aber mit Hirschau seit 2003 eine Seelsorgeeinheit.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Hirschau#Untersteinbach

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Untersteinbach erreicht man von Hirschau aus über Ehenfeld, Massenricht und Obersteinbach nach zehn Kilometern über die Kreisstraße AS 18 oder nach drei Kilometern über Nebenstraßen von Kohlberg aus. Untersteinbach liegt an der Grenze des Landkreises Amberg-Sulzbach zum Landkreis Neustadt an der Waldnaab.

An den öffentlichen Nahverkehr ist Untersteinbach mit den Buslinien angebunden. Dabei handelt es sich um die Linie 59 der RBO über Lintach nach Amberg (VGN-Linie 459)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach (Linie 459 – VGN) (Memento vom 20. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 22 kB) auf znas.de</ref>. Diese Linie wurde am 1. September 2001 bis nach Untersteinbach verlängert. Zuvor war in Massenricht Endstation.<ref name="Festschrift49">Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Massenricht zum 125-jährigen Gründungsfest, Massenricht, 2009, S. 49</ref> Die zweite Linie ist der Ortslinienverkehr Hirschau, der die Ortsteile von Hirschau miteinander verbindet (RBO-Linie 6334, VGN-Linie 468)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach (Linie 468 – VGN) (Memento vom 20. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 14 kB) auf znas.de</ref>.

Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Freihung (7 km), in Röthenbach (3 km) und in Amberg (27 km).

Bildung

Bis Mitte November 1946 gingen die Kinder aus Untersteinbach nach Röthenbach zur Schule. Ab am 20. November 1946, als in Massenricht eine Notschule im Gasthof Prösl eingerichtet wurde, wechselten sie dorthin.<ref>Anton Meindl Chronik (PDF; 26 MB), auf xn--khlersiedlung-imb.info</ref> Am 17. Oktober 1949 konnte das Schulhaus in Massenricht eingeweiht werden. Bis zur Auflösung der Schule im Jahre 1976 wurde dort unterrichtet.<ref name="FestschriftSchule">Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Massenricht zum 125-jährigen Gründungsfest, Massenricht 2009, S. 55 ff.</ref> Heute gehen Schüler aus Untersteinbach in die Grundschule nach Ehenfeld und in die Hauptschule nach Hirschau.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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