Austrocylindropuntia subulata
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| Austrocylindropuntia subulata | ||||||||||||
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| Datei:Austrocylindropuntia subulata 4.jpg
Austrocylindropuntia subulata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Austrocylindropuntia subulata | ||||||||||||
| (Muehlenpf.) Backeb. |
Austrocylindropuntia subulata ist eine Pflanzenart in der Gattung Austrocylindropuntia aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton subulata leitet sich vom lateinischen Wort subulatus für ‚pfriemlich‘ (nadelartig) ab und verweist auf die Form der Blattrudimente.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 233.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Oveska“ und „Ojekiska“.
Beschreibung
Austrocylindropuntia subulata wächst baumförmig, ist reich verzweigt und erreicht Wuchshöhen von bis zu 4 Meter. Die verlängerten, etwas brüchigen Triebe sind bis zu 50 Zentimeter lang. Die darauf befindlichen rhomboiden bis eiförmigen Höcker sind deutlich voneinander abgegrenzt und stehen in einigen wenigen Spiralreihen. Von den pfriemlichen, ausdauernden Blattrudimenten werden einige bis zu 12 Zentimeter lang. Die Areolen befinden sich im oberen Teil der Höcker. Aus ihnen entspringen ein bis vier aufrechte, kräftige, gerade, gräulich weiße Dornen, die bis zu 8 Zentimeter lang sind.
Die roten Blüten sind bis zu 6 Zentimeter lang. Das lange, warzige Perikarpell ist mit pfriemlichen Blattrudimenten von bis zu 2 Zentimeter Länge besetzt. Die eiförmigen bis länglichen bis keuligen Früchte sind gelegentlich bedornt. Sie sind bis zu 10 Zentimeter lang.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Austrocylindropuntia subulata stammt vermutlich aus den peruanischen Andengebieten, wo sie in Höhenlagen oberhalb von 3000 Metern verbreitet ist. Heute ist Austrocylindropuntia subulata auch in Argentinien und Bolivien heimisch.
Die Erstbeschreibung als Pereskia subulata erfolgte 1845 durch Friedrich Mühlenpfordt.<ref>F. Mühlenpfordt: Einige neue Cacteen. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 13, Nummer 44, 1845, S. 347 (online).</ref> Curt Backeberg stellte die Art 1942 in die Gattung Austrocylindropuntia.<ref>Curt Backeberg: Cactaceae Lindley. Systematische Übersicht (Neubearbeitung) mit Beschreibungsschlüssel. In: Cactaceae. Jahrbücher der Deutschen Kakteen-Gesellschaft 1941. Teil 2, 1942, S. 12 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Opuntia subulata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Muehlenpf.) Engelm. (1883), Pereskiopsis subulata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Muehlenpf.) Britton & Rose (1916), Cylindropuntia subulata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Muehlenpf.) F.M.Knuth (1930) und Maihueniopsis subulata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Muehlenpf.) R.Kiesling (1998).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Cáceres, F. & Roque, J., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 88.
Einzelnachweise
<references />