Zum Inhalt springen

Emskeim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. März 2026 um 08:08 Uhr durch imported>Adalbertriehl (Weblinks: blo durch bavarikon ersetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Emskeim
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(122)&title=Emskeim 48° 48′ N, 11° 1′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(122) 48° 48′ 17″ N, 11° 1′ 24″ O
 {{#coordinates:48,804812|11,02341|primary
dim=10000 globe= name=Emskeim region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 508 m ü. NN
Einwohner: 122 (31. Jan. 2026)<ref>Einwohnerzahlen – Markt Rennertshofen. Abgerufen am 1. März 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86643
Vorwahl: 09094

Emskeim ist ein Pfarrdorf und Ortsteil des Marktes Rennertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Regierungsbezirk Oberbayern.

Geographie

Emskeim liegt inmitten der hügeligen Landschaft der Südlichen Frankenalb.

Verkehrstechnisch liegt Emskeim an der südwestlich-nordöstlich verlaufenden Kreisstraße ND 25 von Ammerfeld weiter über Gammersfeld nach Wellheim.

Die Nachbarorte von Emskeim sind im Westen Ammerfeld und Asbrunn, im Norden Altstetten, im Osten der Wellheimer Ortsteil Gammersfeld und im Süden Rohrbach.

Geschichte

Mit dem ersten Gemeindeedikt wurde Emskeim 1808 dem Steuerdistrikt Ammerfeld zugeschlagen. Durch das zweite Gemeindeedikt entstand 1818 die selbstständige Ruralgemeinde Emskeim im Bezirk des Landgerichtes Monheim; bei der Trennung von Justiz und Verwaltung 1862 kam der Ort zum Bezirksamt Donauwörth. Bis zum 30. Juni 1972 war Emskeim eine selbständige Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donauwörth und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen.<ref>Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971</ref> Am 1. Mai 1978 erfolgte der Wechsel in den oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die Eingemeindung in den Markt Rennertshofen.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 602.</ref>

Einwohnerzahl

Die Gemeinde ist im langjährigen Vergleich rückläufig: 1840: 173 1871: 168 1900: 163 1925: 135 1952: 165<ref>Landesamt für Statistik, Einwohnerstatistik 1840 bis 1952, Digitalisat</ref> 1961: 130<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961</ref> 2020: 124

Pfarrei und Kirche

Die katholische Pfarrei Sankt Mauritius in Emskeim gehört zum Pfarreienverbund Monheim im Dekanat Weißenburg-Wemding im Bistum Eichstätt. Zur Pfarrei gehört auch noch Altstetten.

Der Unterbau des Turmes und das Schiff der Pfarrkirche sind im Kern spätromanisch. 1772 erfolgte ein Umbau mit Errichtung des heutigen Turmoberteils, 1891 eine Verlängerung des Kirchenschiffes. Das Bild des nördlichen Seitenaltares mit Mutter Anna, Joachim und Maria ist von Joseph Leitkrath (um 1750); ursprünglich sollen auch die Gemälde von Hochaltar und südlichem Seitenaltar von Leitkrath gewesen sein.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Emskeim

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein