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Will Schestak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 21:47 Uhr durch imported>F. Peter Müller (Ausstellungsbeteiligungen: 1950).
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Will Schestak (vollständiger Name: Wilhelm Max Karl Schestak<ref>Burgstädter Kirchenbote, Mai 2012, S. 7 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento vom 14. Februar 2022 im Internet Archive); PDF; 881 kB)</ref>; * 18. Juli 1918 in Mariaschein, Nordböhmen; † 1. April 2012<ref>Chemnitzer Maler und Grafiker Will Schestak gestorben: Stets mit besonderer Liebe zur Farbe. In: Freie Presse, 10. April 2012, S. 7.</ref> in Burgstädt<ref>Homepage von Gerhard Prokop: Akademie Prag: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>) war ein deutscher Porträtmaler, Zeichner und Lithograf.

Leben

Schestak besuchte von 1932 bis 1935 die Staatsgewerbeschule in Reichenberg bei Othmar Fraß-Friedenfeld (1883–1959). Bis 1940 studierte er dann an der Akademie der Bildenden Künste Prag bei Heinrich Hönich. 1940 bis 1945 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und 1945 nach Ausweisung aus seiner Heimat wurde Chemnitz seine Wahlheimat. Ab 1945 arbeitete er als freischaffender Künstler in Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt. Dort lernte er seine Frau Gertrud (* 1919)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wir gratulieren (Memento vom 10. Dezember 2014 im Internet Archive) (PDF; 1,7 MB), in: Burgstädter Anzeiger, 27/2011, S. 4.</ref> kennen. Von 1947 bis 1949 lehrte Schestak als Dozent für Porträtzeichnen an der Volkshochschule Chemnitz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzbiografie (Memento vom 11. Dezember 2014 im Internet Archive), Neue Sächsische Galerie</ref> Gemeinsam mit Rudi Gruner, Willy Wittig und Gerhard Klampäckel war er maßgeblich am kulturellen Neubeginn in Chemnitz beteiligt. 1973 nahm er am Internationalen Künstlersymposium in Piestany teil.

Schestak war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und nach der deutschen Wiedervereinigung des Chemnitzer Künstlerbundes e. V., dessen ältestes Mitglied er war.

Ehrungen

Öffentliche Sammlungen und Museen mit Werken Schestaks (unvollständig)

Werkbeispiele

Siehe auch

Weitere Beispiele von Tafelbildern

Weitere Beispiele von Zeichnungen

Ausstellungen (mutmaßlich unvollständig)

Einzelausstellungen

Ausstellungsbeteiligungen

Postum

  • 2019: Chemnitz, Neue Sächsischen Galerie („Generation im Schatten“)

Literatur

  • Schestak, Will. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 4: Q–U. E. A. Seemann, Leipzig 1958, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
  • Sven-Wieland Staps: Schestak, Will. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 101, De Gruyter, Berlin 2018, ISBN 978-3-11-023267-7, S. 457.
  • Schestak, Will. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 824.
  • Unser Porträt: Will Schestak. In: Blick. Nr. 6, 5. Februar 1964, ZDB-ID 1139743-3, S. 4.
  • Georg Felsmann: Will Schestak – Malerei, Grafik: Ausstellung zum 80. Geburtstag. Hrsg.: Künstlerbund. Wagner, Chemnitz 1998, OCLC 313476877.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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