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Fedor Kelling

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Datei:Johann Friederich August Kelling 1895.jpg
Fedor Kelling (1895)

Fedor Kelling (* 11. Februar 1820 in Klütz, Mecklenburg-Schwerin als Johann Friederich August Kelling; † 24. Oktober 1909 in Nelson, Neuseeland) war deutschstämmiger Einwanderer in Neuseeland, Mitbegründer der deutschen Siedlung Ranzau (nahe Nelson), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und späteres Mitglied des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für den Distrikt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), einem Wahlbezirk der ehemaligen Provinz Nelson.

Kelling nannte sich in Neuseeland offiziell {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und in der Kurzform {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref name="neanzc_1" />

Leben und Wirken

Deutschland

Fedor Kelling wurde als jüngerer Sohn des Aktuarius aus dem gräflichen Gut Bothmer Johann Joachim Kelling und dessen Frau Louise Catherine Margarethe, geb. Harms geboren und am 18. Februar 1820 in der Kirche von Klütz auf den Namen Johann Friederich August Kelling getauft.<ref>Kirchenbuch Klütz: Geburts- und Taufeintrag ohne Nr. (S. 419).</ref> Kellings zwei Jahre älterer Bruder war Carl (Friederich Christian). Über Kellings Schul- und Berufsausbildung ist nichts bekannt. Beide Brüder waren als Landwirte bekannt.

1842 heiratete Kelling Johanna Friederica Christiana, geb. Lampe in Rövershagen (nahe Rostock). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, wovon das erste Kind 1843 noch in Mecklenburg-Schwerin geboren wurde und die beiden anderen Kinder 1845 und 1848 in Nelson, Neuseeland.

1844 wurden Kelling und sein Bruder Carl von Graf Kuno zu Rantzau-Breitenburg, Jurist und Gutsherr aus dem südlichen Schleswig-Holstein, als Bevollmächtigte für eine Siedlungsvorhaben in Neuseeland gewonnen. Kuno zu Rantzau-Breitenburg hatte seinerzeit zusammen mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref name="tnemrl_1" />, einem Hamburger Senator und Kaufmann, sieben Siedlungsanteile in der Gegend um Nelson von der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) erworben und plante als eine Art philanthropisches Investment, Familien bevorzugt aus der mecklenburgischen Region in Neuseeland anzusiedeln. Zusammen mit dem Hamburger Kaufmann Johann Ferdinand Benoit, der als Einziger zu dem Zeitpunkt die englische Sprache beherrschte<ref name="tnemrl_1" />, sollten die Kelling-Brüder das Siedlungsprojekt managen.

Neuseeland

Auf der dänischen Dreimastbark Skjold verließ Kelling mit seiner Familie und seinem Bruder am 21. April 1844 Hamburg und erreichte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) am 1. September 1844. Die Kelling-Brüder siedelten in Waimea East. Johann Kelling nannte in Anerkennung an den Finanzier des Siedlungsprojekte sein Gehöft Ranzau, ohne das „t“ in dem Namen zu verwenden. Aus der Ansiedlung wurde unter Kellings Führung eine deutsche Siedlung, einige Kilometer südwestlich von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) entfernt. Doch 150 Acres Land waren nicht genug für über 135 Siedler. So konnte Kelling lediglich 75 Siedler beschäftigen und nicht verhindern, dass einige Siedler nach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Australien, auswanderten.<ref name="kjfaac_1" />

Kellings zweites Kind wurde am 11. Oktober 1845 geboren.<ref name="neanzc_2" /> Bei der Geburt des dritten Kindes am 28. Juli 1848 verstarb seine Frau Johanna.<ref name="neanzc_3" /> Kelling heiratete am 10. Februar 1855 erneut, doch seine zweite Frau {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verstarb noch im gleichen Jahr am 27. August 1855.<ref name="neanzc_4" /> Seine dritte Frau Dorothea Wilhelmine Kuskop, die er wohl bei einer Reise nach Deutschland kennengelernt und am 2. Februar 1864 in Klütz geheiratet hatte<ref name="kjfaac_1" />, verstarb am 1. Juni 1865 im Alter von nur 27 Jahren.<ref name="tcolwn_2" />

1850 erweiterten die Kellings durch Landzukäufe die Siedlung und entwickelten neben dem bestehenden Anbau von Getreide, Hopfen, Früchten, Weintrauben und Tabak die Schafzucht. Über die folgenden 20 Jahre entwickelte sich die Region und zog weitere deutsche Siedler von Übersee an. 1856 zog Kellings Bruder Carl mit einigen Siedlern nach Sarau, eine durch die ersten deutschen Siedler in der Region {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) gegründeten Siedlung, und wurde dort Community Leader. Johann Kelling selbst blieb weiterhin in Ranzau und betreute seine Gemeinde. 1853 wurde er Direktor der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und half ein Jahr später dabei, die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aufzubauen, deren erster Sekretär er bis 1862 war. Er war für den Distrikt Waimea Vertreter im {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und nahm durch Wahl einen Sitz in der Provinzregierung von der Provinz {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in den Jahren 1857 bis 1863 und nochmals 1865 bis 1876 ein.

In Anerkennung seiner Arbeit als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und seinem Engagement folgend wurde Kelling am 15. Juli 1859 als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Friedensrichter) vereidigt.<ref name="tcolwn_1" /> Ein knappes Jahr später ließ er sich im Januar 1860 für den Distrikt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aufstellen und wurde gewählt.<ref name="tdscwb_1" /> 1866 wurde er für den Norddeutschen Bund zum Konsul in Neuseeland ernannt und nach der Reichsgründung 1871 unter Wilhelm I. übernahm er das Amt für das gesamte Deutsche Reich.<ref name="tnemrl_1" /> Dafür wurde er von Wilhelm I. mit dem preußischen Kronenorden ausgezeichnet.<ref name="tcolwn_3" /> Kelling war außerdem Gründungsmitglied der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref name="tnemrl_2" />

Fedor Kelling starb am 24. Oktober 1909, nachdem er einen Tag zuvor einen Krampfanfall erlitten hatte.<ref name="tnemrl_2" />

Literatur

  • James N. Bade, James Braund, Peter Maubach, Peter Starsy: Von Mecklenburg nach Neuseeland – Auswanderung im 19. Jahrhundert. [Schriftenreihe des Regionalmuseums Neubrandenburg; 34]. Regionalmuseum, Neubrandenburg 2002. ISBN 0-473-09160-7. (deutsch und englisch)

Weblinks

Commons: Fedor Kelling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur über Fedor Kelling in der Landesbibliographie MV
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): Kelling, Johann Friederich August. In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1. September 2010, abgerufen am 16. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references> <ref name="neanzc_1"> </ref> <ref name="kjfaac_1"> KELLING, Johann Fedor Augusta. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 19. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="tnemrl_1"> </ref> <ref name="tnemrl_2"> </ref> <ref name="neanzc_2"> </ref> <ref name="neanzc_3"> </ref> <ref name="neanzc_4"> </ref> <ref name="tcolwn_1"> </ref> <ref name="tcolwn_2"> </ref> <ref name="tcolwn_3"> </ref> <ref name="tdscwb_1"> </ref> </references>

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