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Richard Strasser

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Richard Strasser (* 28. März 1889 in Eferding, Österreich-Ungarn; † 22. Oktober 1982 in Linz) war ein oberösterreichischer Arbeiter und sozialistischer Politiker.

Leben

Richard Strasser war der Sohn des Donauschiffers Andreas Strasser und dessen Gattin Maria (geb. Gallhammer). Er wurde in Eferding geboren, arbeitete als Metallarbeiter, Schlosser und Dreher. Ab 1917 war er Organisator des vorerst illegalen Arbeiterrates. Am 14. Jänner 1919 übernimmt er die provisorische Leitung der oberösterreichischen Arbeiterräte.<ref> Chronik 1919, Land OÖ, abgerufen am 19. Juni 2011 </ref> Am 26. Mai 1920 trat er als Obmann des Landesarbeiterrates zurück. Am 8. Juni 1920 wurde er nach Rehabilitierung durch den Reichsarbeiterrat in Wien wieder Landesobmann der Arbeiterräte Oberösterreichs.<ref> Ernst Korefs Feindbild Kommunistische Partei Österreichs - Landesvorstand Oberösterreich, abgerufen am 19. Juni 2011 </ref> 1934 flüchtete er in die Tschechoslowakei und später in die Sowjetunion und 1937 nach England.

Berufliche Tätigkeit

Literatur

  • Harry Slapnicka: Oberösterreich – Die politische Führungsschicht. 1918 bis 1938 (= Beiträge zur Zeitgeschichte Oberösterreichs. 3). Oberösterreichischer Landesverlag, Linz 1976, ISBN 3-85214-163-X, S. 253.
  • Strasser, Richard, in: Werner Röder, Herbert A. Strauss (Hrsg.): Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben. München : Saur 1980, S. 743

Weblinks

  • Biografie zu Richard Strasser auf dem Server des Bundeslandes Oberösterreich.
  • [%5B%5B:Vorlage:OoeGeschichte/URL%5D%5D/fileadmin/_processed_/c/e/csm_richard_strasser_97ada4a108.jpg Webseite.] Foto von Richard Strasser. In: ooegeschichte.at. Virtuelles Museum Oberösterreich;

Einzelnachweise

<references />