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Gello

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Gello ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie der Geist eines ledig gestorbenen Mädchens, der sich an Jungfrauen, Schwangeren und Kleinkindern vergreift und sie tötet. Sie ähnelt darin der Lamia und der Mormo sowie den Strigae der römischen Mythologie.

Gello erscheint erstmals bei Sappho.<ref>Sappho, Fragment 178 L.P. = 168 V</ref> Die Furcht vor Gello hat aber Bestand bis in die Spätantike (z. B. in den Kyraniden<ref>Kyraniden 2,31,20-23</ref>) und byzantinische Zeit.<ref>Suda, Stichwort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Adler-Nummer: gamma 112, Suda-Online</ref> Selbst heute noch soll in ländlichen Gegenden Griechenlands der Glaube an Gello überdauert haben.<ref>Sarah Iles Johnston: Gello. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 4, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01474-6, Sp. 897–898.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />