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Megachile alpicola

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Megachile alpicola
Datei:Megachile alpicola.jpg

Megachile alpicola

Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
Bienen (Apiformes)
Familie: Bauchsammlerbienen (Megachilidae)
Gattung: Mörtel- und Blattschneiderbienen (Megachile)
Art: Megachile alpicola
Wissenschaftlicher Name
Megachile alpicola
Alfken, 1924

Megachile alpicola, auch Kleine Blattschneiderbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Art aus der Gattung Megachile (Blattschneider- und Mörtelbienen) aus der Ordnung der Hautflügler.

Merkmale

Megachile alpicola ist mit 7,5 bis 10 mm Körperlänge eine kleine Blattschneiderbienenart und leicht mit der sehr ähnlichen Megachile centuncularis verwechselbar. Die Tarsenglieder sind rotbraun. Die 9 bis 10 mm großen Weibchen haben auf dem 6. Tergit abstehende schwarze Behaarung. Die Sterniten der 7,5 bis 9 mm großen Männchen haben lange lockere Endfransen.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet von Megachile alpicola erstreckt sich boreomontan von Nord- und Mitteleuropa bis nach Zentralasien. In Mitteleuropa kommt sie vor allem im Hoch- und Mittelgebirge vor, nur vereinzelt im Tiefland. Megachile alpicola bevorzugt Lichtungen und Randlagen von Waldgebieten in Gebirgen bis 2000 Meter Höhe.

Lebensweise

Megachile alpicola lebt wie die meisten Blattschneiderbienenarten solitär. Die Flugzeit beginnt im Juni und endet im August. Angeflogen werden die Blüten von Hahnenfuß, Hornklee, Schneckenklee, Wicken, Platterbsen, Weidenröschen, Thymian, Flockenblumen und verschiedenen anderen Korbblütlern.

Zum Nisten werden Bohrlöcher oder Fraßgänge in verarbeitetem Holz oder alten Baumstämmen und -stubben genutzt. Auch der Erdboden wird als Nistplatz angenommen. Die Wände der Brutzellen werden aus Blattausschnitten der Wald-Erdbeere gebaut.

Literatur

  • Manfred Dorn, Dieter Weber: Die Luzerne-Blattschneiderbiene und ihre Verwandten in Mitteleuropa. Megachile rotundata u. a. In: Die Neue Brehm-Bücherei. Band 582, Ziemsen, Lutherstadt Wittenberg 1988, ISBN 3-7403-0047-7, S. 85.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />