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Helmut Junghans

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Helmut Arthur Junghans (* 2. März 1891 in Schramberg; † 18. November 1964 in Meran) war ein deutscher Uhrenfabrikant.

Werdegang

Helmut Junghans kam als Sohn des Uhrenfabrikanten Arthur Junghans (1852–1920) zur Welt. Nach Ausbildung zum Uhrmacher und Kaufmann sammelte er praktische Erfahrung im Ausland. 1913 wurde er in der familieneigenen Uhrenfabrik Junghans Betriebsleiter und rückte nach dem Tod seines Vaters in den Vorstand auf. 1929 wurde er Generaldirektor des Unternehmens.

Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.242.822).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18691458</ref><ref>Thomas Schuetz: Tempus fugit - Technikgeschichte der Uhrenindustrie im deutsch-deutschen Vergleich. Bielefeld 2022. S. 48</ref> Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt und war Vorsitzender des Sonderausschusses IX des Rüstungsbeirats der Wehrmacht. Er war somit an führender Stelle aktiv beteiligt an der millionenfachen Produktion von Granatzündern.<ref>Entnazifizierungsakte Spruchkammer Rottweil; Junghans Helmut, geb. 2.3.1891; Staatsarchiv Sigmaringen; Signatur Wü 13 T2 1780/022</ref> Er war Kurator der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie.

Ehrungen

Literatur

  • Walther Killy, Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie – München [et al.]: Saur, 1995–1999

Einzelnachweise

<references />

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