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Armatocereus cartwrightianus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Armatocereus cartwrightianus
Datei:Armatocereus cartwrightianus 1.jpg

Armatocereus cartwrightianus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Browningieae
Gattung: Armatocereus
Art: Armatocereus cartwrightianus
Wissenschaftlicher Name
Armatocereus cartwrightianus
(Britton & Rose) Backeb. ex A.W.Hill

Armatocereus cartwrightianus ist eine Pflanzenart in der Gattung Armatocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton cartwrightianus ehrt den britischen Konsularangestellten Alfred Cartwright, der viele Wissenschaftler bei Besuchen unterstützt hat.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 42.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Cardón“ und „Cardo maderero“.

Beschreibung

Armatocereus cartwrightianus wächst strauchig oder baumförmig und erreicht Wuchshöhen von bis zu 12 Meter. Meist wird ein gut ausgeprägter Stamm von bis zu 2 Meter Höhe und einem Durchmesser von 30 Zentimeter ausgebildet. Die dunkelgrünen Triebe sind in 30 bis 60 Zentimeter lange Segmente mit einem Durchmesser von 7 bis 10 Zentimeter gegliedert, die an beiden Enden verjüngt sind. Es sind sechs bis neun durch tiefe Einschnitte voneinander getrennte Rippen vorhanden, die 1,5 bis 2,5 Zentimeter hoch sind. Die nadeligen, braunen Dornen werden später weiß und besitzen eine dunklere Spitze. Die ein bis vier Mitteldornen weisen eine Länge von 2 bis 10 Zentimeter auf. Die 15 bis 25 ausgebreiteten Randdornen sind 5 bis 25 Millimeter lang.

Die weißen Blüten stehen waagerecht ab. Sie sind 7 bis 9 Zentimeter lang und weisen einen Durchmesser von 4 bis 5 Zentimeter auf. Die eiförmigen Früchte sind anfangs grün und werden später rot. Sie sind 5 bis 9 Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Armatocereus cartwrightianus ist im Süden Ecuadors und im Norden Perus auf trocknen Küstenebenen verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Lemaireocereus cartwrightianus durch Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose wurde 1920 veröffentlicht.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band II. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1920, S. 100 (online).</ref> Arthur William Hill stellte die Art 1938 in die Gattung Armatocereus.<ref>A. W. Hill: Index Kewensis Plantarum Phanerogamarum. Supplementum 9, Oxford 1938, S. 25.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus cartwrightianus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Britton & Rose) Werderm. (1931) und Armatocereus cartwrightianus <templatestyles src="Person/styles.css" />Backeb. (1936).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Loaiza, C. & Ostalaza, C., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nutzung

Die Früchte werden in Peru von den Einheimischen als Obst genutzt. Die Triebe werden medizinisch verwendet.

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 75–76.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Armatocereus cartwrightianus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien