Zum Inhalt springen

Intimismus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 20:43 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Interieur mit Misia Natanson am Klavier - Vuillard.jpg
Édouard Vuillard, Interieur mit Misia Natanson am Klavier, 1897/98

Der Intimismus ist eine Stilrichtung in der Malerei, die sich aus dem Impressionismus entwickelte.<ref name="Feist12">Peter H. Feist: Französischer Impressionismus, Taschen Verlag GmbH, Köln 1995, ISBN 3-8228-8702-1, S. 12</ref> Geprägt wurde der Begriff von André Gide. Er sah in den Gemälden von Édouard Vuillard, welche in den 1890er Jahren entstanden, eine intime und in gedämpften Farbwerten gehaltene Malerei. Der Intimismus wird vereinzelt sowohl dem Post-Impressionismus als auch dem Symbolismus zugeordnet. Manche Autoren wiederum sehen in ihm einen Ismus, der zwischen dem Post-Impressionismus und Symbolismus anzusiedeln sei.

Hauptvertreter des Intimismus sind die französischen Maler Pierre Bonnard und Édouard Vuillard.<ref name="Feist12"/><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.beyars.comHartmann Kunstlexikon (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Sie werden auch zur Künstlergruppe der Nabis gezählt, waren jedoch weniger an der von Paul Sérusier bevorzugten Malweise der Gruppe interessiert.

Kennzeichnend für die Bildwerke ist eine detailgenaue Schilderung der häuslichen Privatsphäre. Sowohl Interieurs als auch szenische Darstellungen des außerhäuslichen Bereiches (Garten) sind die bevorzugten Bildthemen.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein