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Araucaria muelleri

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Araucaria muelleri
Datei:Araucaria Muelleri.Serres d'Auteuil 002.jpg

Araucaria muelleri

Systematik
Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Araukariengewächse (Araucariaceae)
Gattung: Araukarien (Araucaria)
Sektion: Eutacta
Art: Araucaria muelleri
Wissenschaftlicher Name
Araucaria muelleri
(Carrière) Brongn. & Gris

Araucaria muelleri ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Araukarien (Araucaria). Es handelt sich um einen stark gefährdeten Endemiten der zu Neukaledonien gehörenden Insel Grande Terre.

Beschreibung

Araucaria muelleri wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 25 Meter erreichen kann. Die Form der Krone ähnelt einem Kronleuchter. Die graue Borke blättert in dünnen Streifen oder Schuppen ab. Die Äste erreichen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter.<ref name="Conifers"/>

An jungen Exemplaren sind die Blätter schuppenartig und besitzen eine spitz zulaufende Spitze. Sie sind bei einer Länge von 2 bis 2,5 Zentimeter dreieckig geformt. An älteren Exemplaren sind die sich dachziegelartig überdeckenden, schuppenartigen Blätter bei einer Länge von 3 bis 3,5 Zentimeter und einer Breite von 1,5 bis 2 Zentimeter dreieckig mit einer ausgeprägten Mittelrippe. Die eingekrümmte Spitze ist spitz.<ref name="Conifers"/>

Die männlichen Blütenzapfen sind bei einer Länge von 13 bis 25 Zentimeter und einem Durchmesser von 2,8 bis 3,7 Zentimeter zylindrisch geformt. Sie enthalten spitze Mikrosporophylle mit 20 Pollensäcken. Die weiblichen Zapfen besitzen eine Länge von 11 bis 15 Zentimeter und einen Durchmesser von 8 bis 10 Zentimeter. Der bei einer Größe von 3 bis 3,2 Zentimeter dreieckige Samen besitzt einen kurzen und breiten Flügel.<ref name="Conifers"/>

Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Araucaria muelleri liegt im Süden der zu Neukaledonien gehörenden Insel Grande Terre. Es erstreckt sich vom Mont Koghis bis zum Mont des Sources.<ref name="Conifers"/>

Araucaria muelleri gedeiht in Höhenlagen zwischen 150 und 1400 Metern.<ref name="Conifers"/> Die Art wächst auf Böden, die sich auf ultramafischem Gestein entwickeln. Sie kommt vor allem in hohen Dickichten vor. Seltener findet man sie auch in Regenwäldern.<ref name="IUCN"/>

Systematik

Araucaria muelleri gehört zur Sektion Eutacta innerhalb der Gattung der Araukarien (Araucaria). Die Erstbeschreibung als Eutacta muelleri erfolgte 1867 durch Élie-Abel Carrière in Traité général des conifères, 2, S. 864. Adolphe Brongniart und Jean Antoine Arthur Gris überführten diese Art 1870 in Annales des Sciences Naturelles; Botanique, sér. 5, 13, S. 362 in die Gattung Araucaria.<ref name="Tropicos"/>

Gefährdung und Schutz

Araucaria muelleri wird in der Roten Liste der IUCN als „stark gefährdet“ geführt. Die größte Population umfasst mehr als 2000 Bäume. Die meisten anderen Bestände umfassen weniger als 200 oder sogar weniger als 20 Bäume. Da zwischen vielen Beständen große Entfernungen bestehen, ist ein genetischer Austausch oder eine Wiederbevölkerung aus anderen Teilen des Verbreitungsgebietes kaum möglich. Als Hauptgefährdungsgrund werden der Bergbau und die damit verbundenen Aktivitäten, wie Straßenbau und Abraumlager, genannt. Weiters stellen Waldbrände eine Gefahr dar.<ref name="IUCN"/>

Quellen

  • Christopher J. Earle: Araucaria muelleri. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 12. Dezember 2010, abgerufen am 13. Juni 2011 (englisch).

Einzelnachweise

<references> <ref name="Conifers">Christopher J. Earle: Araucaria muelleri. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 12. Dezember 2010, abgerufen am 13. Juni 2011 (englisch).</ref> <ref name="IUCN">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2010. Eingestellt von: Thomas, P., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Tropicos">Araucaria muelleri bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks

Commons: Araucaria muelleri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Araucaria muelleri. In: endemia.nc. Abgerufen am 13. Juni 2011 (französisch, Kurzbeschreibung, Bilder und Verbreitungskarte).