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Opole Lubelskie

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Opole Lubelskie
Wappen der Gmina Opole Lubelskie
Opole Lubelskie (Polen)
Opole Lubelskie (Polen)
Opole Lubelskie
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Lublin
Powiat: Opole Lubelskie
Gmina: Opole Lubelskie
Fläche: 15,12 km²
Geographische Lage: 51° 9′ N, 21° 58′ OKoordinaten: 51° 8′ 50″ N, 21° 58′ 8″ O
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Einwohner: 8673 (31. Dez. 2016)
Postleitzahl: 24-300
Telefonvorwahl: (+48) 81
Kfz-Kennzeichen: LOP
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Lublin–Opole Lubelskie
Nächster int. Flughafen: Warschau
Datei:Kościół w opolu lubelskim.jpg
Kirche Mariä Himmelfahrt

Opole Lubelskie ist eine Stadt im Powiat Opolski der Woiwodschaft Lublin in Polen. Die Stadt mit 8673 Einwohnern ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit etwa 17.500 Einwohnern und des Powiats Opolski.

Gemeinde

Zur Stadt-und-Land-Gemeinde gehören neben der Stadt 43 Ortschaften mit einem Schulzenamt.


Geschichte

Im 17. und 18. Jahrhundert gelangten schottische und deutsche Handwerker in die Stadt. Im 17. Jahrhundert wurde hier eine Synagoge errichtet, die der immer zahlreicher werdenden jüdischen Bevölkerung diente. Während der Teilungen Polens lebten in Opole relativ viele Russen. Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts machten Juden die Hälfte der Stadtbevölkerung aus.

Am 15. Februar 1941 fuhr ein Deportationszug mit gefangengenommenen Wiener Juden vom Aspangbahnhof hierher in den von der Gestapo eingerichteten „Jüdischen Wohnbezirk“, ein Sammellager<ref>Getto w Opolu Lubelskim (Wirtualny Sztetl)</ref> im Rahmen des Holocaust. Ihm folgte ein zweiter am 26. Februar. In Opole litten die Neuankömmlinge unter Kälte, Hunger, Unterbringung in Massenquartieren und unhaltbaren sanitären Verhältnissen. Sie starben rasch. Laut Tätigkeitsbericht der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe vom 13. Februar 1942 für den Zeitraum vom 1. November 1941 bis 31. Jänner 1942 starben "in Opole im Laufe des verflossenen Jahres 18,8 % der Vorkriegseinwohner, 21,4 % unter den Aussiedlern aus Wien und 24 % der Aussiedler aus dem Generalgouvernement" (Aussiedler = von der SS deportierte Personen). Im Frühjahr 1942 begann die Ermordung der im „Ghetto“ Gefangenen. Am 31. März 1942 ging ein von der SS organisierte Zug in das Vernichtungslager Belzec ab, im Mai und Oktober 1942 folgten Deportationen in das Vernichtungslager Sobibor. Die meisten der von Wien nach Opole Deportierten wurden dabei ermordet. Von diesen 2003 Wiener Juden und Jüdinnen sind 28 Überlebende bekannt.

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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