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Aimee Mann

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Datei:Aimee Mann October 2008.jpg
Aimee Mann bei einem Konzert 2008

Aimee Elizabeth Mann (* 8. September 1960 in Richmond, Virginia) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Bassistin und Gitarristin.

Werk

Aimee Mann besuchte ab 1978 das Berklee College of Music in Boston, brach ihr Studium aber nach der Zwischenprüfung ab, um mit ihrer ersten Punk-Rock-Band The Young Snakes Musik zu machen.<ref name=":0" /> Die Band veröffentlichte 1982 die EP Bark Along With The Young Snakes.<ref>Joe Viglione: Bark Along With the Young Snakes – Young Snakes | Songs, Reviews, Credits | AllMusic. In: allmusic.com. Abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1983 war sie Mitgründerin der New-Wave-Band ’Til Tuesday. Deren erstes Album Voices Carry erreichte Platz 19 der amerikanischen Billboard-Charts, die gleichnamige Single war ein US-Top-10-Hit.<ref name=":0" /><ref name=":4">Laura Snapes: Aimee Mann: ‘Any woman my age is traumatised by growing up in the 60s and 70s’. In: theguardian.com. 4. November 2021, abgerufen am 19. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Band erhielt 1985 den MTV Video Music Award in der Kategorie „Best New Artist“.<ref>Highlights MTV VMAs 1986. In: mtv.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Januar 2022; abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mtv.com</ref><ref>Aimee Mann | Berklee. In: college.berklee.edu. Abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Neben ihren Aktivitäten mit der Band trat Aimee Mann 1987 auch mit Rush als Background-Sängerin für den Song Time Stand Still auf und ist in dem zugehörigen Musikvideo zu sehen. Von ihrer Band ’Til Tuesday erschienen noch zwei weitere Alben, bevor sie sich 1990 auflöste.<ref name=":0" />

1993 erschien Aimee Manns erstes Solo-Album Whatever, das kommerziell nicht allzu erfolgreich war, aber begeisterte Kritiken erhielt und den Weg für das nächste Werk I’m with Stupid (1995) bereitete.<ref name=":0" /><ref name=":1">Aimee Mann – laut.de-Biographie. In: laut.de. Abgerufen am 16. Januar 2022.</ref> Erneut waren die Kritiken besser als die Verkaufszahlen.<ref name=":1" />

1998 hatte Aimee Mann im Film The Big Lebowski einen Kurzauftritt als deutsche Nihilistin.<ref name=":0">Marcel Anders: Singer/Songwriterin Aimee Mann – Sanftes mit Biss. In: deutschlandfunk.de. 25. Juni 2017, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref>

Größerer Erfolg als mit ihren ersten Alben war Aimee Mann beschert, als sie 1999 acht Titel zum Soundtrack des Films Magnolia beisteuerte, darunter den Oscar-nominierten Song Save Me<ref name=":3">Christoph Dallach: Aimee Mann-Album „Charmer“. In: Der Spiegel. 21. September 2012, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. Januar 2022]).</ref>. Der Autor und Regisseur Paul Thomas Anderson gab an, mit Magnolia eine Adaption der Songs von Aimee Mann gedreht zu haben.<ref name=":3" />

Im selben Jahr löste Aimee Mann wegen der einschränkenden künstlerischen Einflussnahme durch ihre Plattenfirma die Zusammenarbeit mit dieser auf und gründete ihr eigenes Label SuperEgo Records.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Sie kaufte die Rechte an ihrem dritten, bisher unveröffentlichten Album zurück und veröffentlichte es 1999 auf ihrem Label unter dem Namen Bachelor No. 2 or, the Last Remains of the Dodo; dort erschien auch Save Me.<ref name=":0" /><ref name=":4" /><ref name=":1" /> Mann begann, ihre Werke im Direktvertrieb über ihre Website zu vermarkten, und ging damit neue Wege.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

2002 erschien das Album Lost in Space, welches 2004 als „Special Edition“ wiederveröffentlicht wurde und nun eine zweite CD mit sechs Live-Aufnahmen, zwei B-Seiten sowie zwei bislang unveröffentlichten Songs enthielt. 2003 erhielt Lost in Space den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.<ref>Preis der deutschen Schallplattenkritik, Jahrespreise 2003. In: schallplattenkritik.de. Abgerufen am 18. Januar 2022.</ref>

Mit Live at St. Ann’s Warehouse erschien im November 2004 auf DVD und CD ein Mitschnitt von Konzerten, die Aimee Mann im Juli 2004 in Brooklyn gegeben hatte.

Im Mai 2005 veröffentlichte sie das Konzeptalbum The Forgotten Arm. Die Songs erzählen die Geschichte eines Paares, beginnend mit dem ersten Treffen bis zum gemeinsamen Road Trip. Mann erhielt für dieses Album einen Grammy in der Kategorie Best Recording Package.<ref>GRAMMY.com. Abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Oktober 2006 erschien ihr Weihnachtsalbum One More Drifter in the Snow. Es enthält vor allem Coverversionen bekannter Titel, aber auch zwei eigene Lieder. Das siebte Studioalbum mit dem Titel @#%&*! Smilers erschien am 6. Juni 2008. 2011 hatte Aimee Mann einen Gastauftritt in der Comedy-Serie Portlandia; sie spielt sich selbst in der Rolle eines gescheiterten Rockstars, der nun als Putzfrau eines Portlander Paares arbeitet (Episode 3 Aimee, Staffel 1).<ref name=":0" /><ref>Christine N. Ziemba: Portlandia Review (Ep. 1.03 – Aimee). In: pastemagazine.com. 5. Februar 2011, abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 18. September 2012 erschien das achte Studioalbum Charmer.

Im Jahr 2013 startete Aimee Mann eine Zusammenarbeit mit Ted Leo unter dem Namen The Both, das gleichnamige Debütalbum wurde im April 2014 veröffentlicht.<ref>John D. Luerssen: Aimee Mann and Ted Leo Join Forces as the Both. In: Rolling Stone. 24. Januar 2014, abgerufen am 16. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das neunte Album Mental Illness kam 2017 auf den Markt, hierfür erhielt Mann einen Grammy in der Kategorie Bestes Folk Album.<ref>Aimee Mann: Sensible Songs zwischen Joni und John. In: fr.de. 6. November 2021, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref>

Mann veröffentlichte 2021 ihr zehntes Studioalbum mit dem Titel Queens Of The Summer Hotel.<ref name=":2">Peter Füssl: Aimee Mann: Queens of The Summer Hotel — Zeitschrift fur Kultur und Gesellschaft. In: kulturzeitschrift.at. 5. Dezember 2021, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref> Die Lieder schrieb sie ursprünglich als Auftragsarbeit für eine Musicalfassung des Buches Girl, Interrupted der Autorin Susanna Kaysen; die Bühnenproduktion wurde dann aber nicht realisiert.<ref name=":2" /><ref>Roderich Fabian: Aimee Mann findet die schönstem Worte und Melodien für psychische Krankheiten. In: br.de. 8. November 2021, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref>

Aimee Mann ist Gründungsmitglied von United Musicians, einem Zusammenschluss von Musikern, die sich dafür einsetzen, dass jeder Künstler im Besitz der Urheberrechte an seinen Werken bleiben soll.

Privates

Aimee Mann ist seit 1997 mit dem Musiker Michael Penn verheiratet.<ref>Klaus Walter: Kalifornische Melancholie – Aimee Mann zum Fünfzigsten. In: br.de. 9. Juli 2010, abgerufen am 16. Januar 2022.</ref> Beide leben in Los Angeles, in einem Haus am Ben Lomond Drive.<ref>ClustrMaps</ref>

Diskographie

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Mit The Young Snakes

  • The Young Snakes Featuring Aimee Mann (1981, erschienen 2004)
  • Bark Along With The Young Snakes (1982)

Mit ’Til Tuesday

  • Voices Carry (1985)
  • Welcome Home (1986)
  • Everything’s Different Now (1988)

Solo

  • Whatever (1993)
  • I’m with Stupid (1995)
  • Magnolia (Album) (Original-Soundtrack zum Film Magnolia) (1999)
  • Bachelor No. 2 or, the Last Remains of the Dodo (2000)
  • Lost in Space (Album) (2002)
  • Lost in Space Special Edition (2004)
  • Live at St. Ann’s Warehouse (Livealbum/DVD) (2004)
  • The Forgotten Arm (2005)
  • One More Drifter in the Snow (2006)
  • @#%&*! Smilers (2008)
  • Charmer (2012)
  • Mental Illness (2017; Grammy: Bestes Folkalbum)
  • Queens of the Summer Hotel (2021)

Mit The Both

  • The Both (2014)

Liste von Coverversionen

Durch Aimee Mann

Durch andere Künstler

Quellen

<references />

Weblinks

Commons: Aimee Mann – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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