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Depenbrock Gruppe

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. November 2025 um 07:31 Uhr durch imported>Aka (Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe in den 2000er-Jahren: doppelten Link entfernt, Kleinkram).
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Depenbrock Holding SE & Co. KG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo Depenbrock.svg
Rechtsform SE & Co. KG
Gründung 1928
Sitz Stemwede, Deutschland
Leitung Karl-Heinrich Depenbrock
Jörn-Henrik Depenbrock
Erik Depenbrock
Thomas Knöbig
Sven Peters
Bernhard Hebbelmann
Christoph Wellendorf
Markus Kellner
Christian Neier
Christoph Straßburger
Mitarbeiterzahl 1.400 (März 2024)
Umsatz 749 Mio. Euro (Dezember 2022)
Branche Bauhauptgewerbe, Facility Management
Website www.depenbrock.de
Stand: 3. März 2024

Depenbrock Bau ist ein inhabergeführter mittelständischer Bauunternehmenskonzern, der als Generalunternehmer in den Bereichen des Hoch-, Tief- und Schlüsselfertigbaus tätig ist. Konzernobergesellschaft der Unternehmensgruppe ist die Depenbrock Holding SE & Co. KG mit Stammsitz in Stemwede. Die Unternehmensgruppe führte laut einem Bericht der Neue Westfälischen vom April 2021 18 Standorte in Deutschland, Polen und Dänemark.<ref name=":2">Stemweder Bauunternehmen Depenbrock hat neue Niederlassung im Ausland. In: Neue Westfälische. 20. April 2021, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref>

Geschichte

Gründungszeit 1928–1977

Karl Depenbrock gründete 1928 ein Fuhrunternehmen „mit Pferd und Wagen“.<ref name=":0">"Wollen weiter wachsen". In: Neue Westfälische. 9. Oktober 2003, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref> Im Jahr 1953 stieg der Sohn und gelernte Speditionskaufmann Karl-Heinz Depenbrock in den Betrieb ein. Er erweiterte das Geschäft um einen Baustoffhandel; 1961 erfolgten die ersten Schritte im Tiefbau durch die Gründung von Depenbrock Tiefbau. 1977 übernahm Karl-Heinrich Depenbrock das Unternehmen nach dem plötzlichen Tod seines Vaters.<ref name=":3">Westfalen-Blatt (Hrsg.): Seit vier Generationen in Familienhand. 3. Januar 2013.</ref>

Transformation zum Generalunternehmen 1977–1997

1987 erweiterte Depenbrock das Geschäft um die Bereiche Hochbau- und Schlüsselfertigbau. Mit der Übernahme des Bohmter Wohnungsbauunternehmens Beckmann Bau kam das Geschäftsfeld Schlüsselfertigbau hinzu. Damit verbunden war die Übernahme von Großprojekten als Generalunternehmen.<ref name=":0" /> 1997 folgte die Gründung der Tochtergesellschaft Projektbau Depenbrock in Langenhagen.<ref>Karriere bei Depenbrock. In: Karriere im Familienunternehmen. Abgerufen am 16. Mai 2022.</ref>

Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe in den 2000er-Jahren

Die Unternehmensgruppe vergrößerte sich in den 2000er Jahren durch Zukäufe. Im Jahr 2001 gründete Depenbrock eine Abteilung für technische Gebäudeausstattung, die sich mit Energieeinsparungsmöglichkeiten bei Bauprojekten befasst.<ref>Neue Westfälische (Hrsg.): Eine der ersten Passivhaus-Schulen - Depenbrock-Bau verwirklichte Projekt in Unna. 11. Dezember 2008.</ref>

Im gleichen Jahr wurde eine erste Niederlassung in Bielefeld eröffnet,<ref>Depenbrock erweitert in Bielefeld. In: WIR | Wirtschaft Regional. 20. September 2013, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> der weitere folgten. Seit 2006 besteht die Tochtergesellschaft Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG zur Planung und Errichtung von Industriehallen, Logistikimmobilien und Verwaltungsgebäuden.<ref name=":12">Depenbrock-Bau mit neuer Tochterfirma. In: Neue Westfälische. 17. Februar 2006, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref> 2010 folgte die Gründung der Depenbrock Gebäudemanagement GmbH & Co. KG, die sich mit der Analyse und Bewirtschaftung von Gebäuden und technischen Anlagenbeschäftigt.<ref>Gebäudemanagement neu gegründet. In: Neue Westfälische. 17. September 2010, abgerufen am 16. Mai 2022.</ref>

Weitere Niederlassungen entstanden 2003 in Hamburg<ref>Depenbrock Niederlassung in Hamburg. In: Hamburger Abendblatt. 17. Mai 2003, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref> 2011 am Frankfurter Flughafen<ref>Depenbrock Bau mit neuer Niederlassung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. August 2011, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> und 2005 in Posen die erste im Ausland.<ref>Depenbrock-Bau jetzt auch in Polen aktiv. In: Neue Westfälische. 12. September 2005, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref><ref>Polen verschafft deutschen Firmen Arbeit. In: Handelsblatt. 26. November 2007, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref> Mit der Übernahme der insolventen Gesellschaft Hecker Bau GmbH & Co. KG aus Oldenburg wurde der Bereich Ingenieur- und Wasserbau erschlossen.<ref>Westfalen-Blatt (Hrsg.): Depenbrock Bau weiter auf Wachstumskurs - Auftragszahlen und Umsatz gesteigert - Stemweder Unternehmen führt Oldenburger Firma Hecker weiter. 12. April 2012.</ref><ref name=":4">Depenbrock Bau erweitert Angebotspalette. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 10. September 2013, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref> 2016 entstand das Tochterunternehmen Depenbrock Partnering GmbH & Co. KG zur Betreuung öffentlich-privater Partnerschaftsprojekte.<ref name=":1">Depenbrock-Bau mit neuer Tochterfirma. In: Neue Westfälische. 17. Februar 2006, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref><ref>Partnerschaft im Bausektor. In: Neue Westfälische. 4. März 2016, abgerufen am 16. Mai 2022.</ref> 2017 übernahm Depenbrock Bau die Wilhelm Becker GmbH & Co. KG mit ihrem Betriebsgrundstück in Minden<ref>Depenbrock übernimmt Wilhelm Becker GmbH. In: Mindener Tageblatt. 15. Mai 2017, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref><ref>PM: Depenbrock Bau übernimmt Becker in | NOZ. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 11. April 2017, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> und Bilfinger Marine & Offshore Systems (BMOS) in Hamburg erworben, die im Hafenbau tätig war.<ref>Depenbrock: Hafen- und Ingenieurbau. In: WIR | Wirtschaft Regional. 4. September 2017, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref>

Im Jahr 2002 erwirtschaftete Depenbrock Bau einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro<ref>Depenbrock Niederlassung in Hamburg. In: Hamburger Abendblatt. 17. Mai 2003, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> und beschäftigte 450 Mitarbeiter.<ref>Die Welt (Hrsg.): Wirtschaft Kompakt Bauindustrie - Depenbrock in Hamburg. Nr. 119, 23. Mai 2003, S. 41.</ref> 2020 beschäftigte die Unternehmensgruppe insgesamt 1250 Mitarbeiter<ref name=":7">Nina Kallmeier: Depenbrock baut an Erweiterung des Nord-Ostsee-Kanals mit. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 7. Februar 2020, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> und erzielte einen Umsatz von 476 Millionen Euro.<ref name=":6" /> Die Betriebsleistung der Gruppe betrug 2020 512 Millionen EUR.<ref name=":6" />

2021 wurden die beiden Bereiche Hecker Bau (Hatten) und deren Zweigniederlassung F + Z Baugesellschaft zum neuen Unternehmen Depenbrock Ingenieurwasserbau umfirmiert,<ref>Depenbrock Ingenieurwasserbau ins Leben gerufen. In: Neue Westfälische. 10. Februar 2021, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref><ref name=":52">Spezialisten verschmelzen in der Depenbrock-Gruppe. In: Nordwest-Zeitung. 5. März 2021, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> das im selben Jahr eine Niederlassung im dänischen Aarhus eröffnete.<ref name=":82">Depenbrock zieht's an die Ostsee. In: Neue Westfälische. 20. April 2021, abgerufen am 16. Mai 2022.</ref>

Zur Verstärkung von Ingenieurwasser- sowie Tiefbau übernahm Depenbrock im November 2021 die Thieling Bau GmbH & Co. KG aus Stadland.<ref>Depenbrock übernimmt Teil der Thieling Gruppe. In: nord24. (nord24.de [abgerufen am 21. März 2024]).</ref>

Laut eigenen Angaben stellte Depenbrock 2022 das erste deutsche LNG-Terminal in Wilhelmshaven in 194 Tagen fertig.<ref>Depenbrock stellt LNG-Terminal in Wilhelmshaven in Rekordzeit fertig. 21. November 2022, abgerufen am 21. März 2024.</ref> Im Jahr darauf wurde die im Kabeltrassenausbau tätige Firma HBL Lorenz übernommen.<ref>https://www.baugewerbe-magazin.de/organisation/depenbrock-uebernimmt-hbl-lorenz-service.htm</ref>

Unternehmensbereiche

Konzernobergesellschaft der Unternehmensgruppe ist die Depenbrock Holding SE & Co. KG. Im Inland wird das operative Bau-Geschäft des Konzerns durch die Enkel- und Tochtergesellschaften Depenbrock Bau GmbH & Co. KG, Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG, Depenbrock Ingenieurwasserbau GmbH & Co. KG, Wilhelm Becker GmbH & Co. KG und Projektbau Depenbrock GmbH & Co. KG abgewickelt. In Polen sind die operativen Tochterunternehmungen Depenbrock Polska Sp. z o.o. Sp. K. und DBB Białe Błota Sp. z o.o. Sp. K. tätig. Betrieb und Bewirtschaftung von Immobilien wird durch die Tochtergesellschaft Depenbrock Gebäudemanagement GmbH & Co. KG geleistet. Das Geschäftsfeld ÖPP wird durch die Gesellschaft Depenbrock Partnering GmbH & Co. KG abgedeckt.<ref name=":6">Bundesanzeiger (Hrsg.): Konzernabschluss der Depenbrock GmbH & Co. Verwaltung KG Stemwede zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020. 14. Januar 2022.</ref>

Das Unternehmen führt mittlerweile neben dem Stammsitz in Stemwede weitere Standorte in 15 deutschen und vier polnischen Orten sowie in Randers in Dänemark.<ref name=":82" />

Neben dem Geschäftsführer-Gesellschafter Karl-Heinrich Depenbrock führen dessen Kinder die Geschäfte in vierter Generation fort.<ref name=":3" />

Produkte und Dienstleistungen

Die Depenbrock Gruppe bietet Dienstleistungen von der Planung über die Errichtung bis zur Bewirtschaftung von Bauobjekten. Laut einem Bericht der Nordwest-Zeitung vom März 2021 umfassen die angebotenen Leistungen Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie Ingenieur-, Hafen- und Wasserbau. Die Depenbrock Gruppe ist außerdem Auftragnehmer der öffentlichen Hand bietet technische Gebäudeausstattung sowie Gebäudemanagement als Dienstleistungen an.<ref name=":52" />

Ausbildung und Engagement

Neben Berufsausbildung bietet die Depenbrock Gruppe duale Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen/Baubetriebswirtschaft und Facility Management an.<ref>Ausbildung • Depenbrock. In: depenbrock.de. Abgerufen am 24. Juni 2022.</ref><ref>Duales Studium • Depenbrock. In: depenbrock.de. Abgerufen am 24. Juni 2022.</ref> Seit 2003 beteiligt sich das Unternehmen an der Ausbildungsinitiative des Kreises Minden-Lübbecke.<ref name=":0" /> Überdies starteten Depenbrock Bau und die Stemweder-Berg-Schule 2007 die „Kooperation Schule – Wirtschaft“.<ref>Sonja Rohlfing: "Unsere Tür steht offen". In: Neue Westfälische. 14. September 2007, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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