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Zach Brock

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Datei:Brock Lanzetti Ogawa - Quebec-City Nov 2025.jpg
Zach Brock (links) mit seinem Trio "Brock - Lanzetti - Ogawa" am 7. November 2025 live im Konzerthaus Palais Montcalm in Quebec City, Kanada: Zach Brock (4- und 6-saitige Violine), Bob Lanzetti (Akustische und elektrische Gitarre), Keita Ogawa (Schlagzeug und Perkussion).

Zach Brock (* 2. August 1974 in Lexington, Kentucky als Zacharias Brock) ist ein US-amerikanischer Jazzviolinist, Komponist und Bandleader.

Karriere

Zacharias Brock stammt aus einer musikalischen Familie. Sein Großvater spielte Jazzposaune und besaß einen Musikladen. Sein Vater spielte Trompete und Gitarre und seine Mutter war Pianistin und Gesangslehrerin. Brock begann im Alter von 4 Jahren mit dem Geigenunterricht nach der Suzuki-Methode, und seine Eltern nahmen ihn zuweilen zu Volksmusikveranstaltungen mit. In seinen frühen Teenagerjahren studierte er klassische Musik und spielte auch Jazz, teilweise inspiriert vom Vermächtnis des französisch-italienischen Violinvirtuosen Stéphane Grappelli, der in den 1930er Jahren mit dem Zigeuner-Jazz-Gitarristen Django Reinhardt weltberühmt wurde.<ref>Zach Brock Almost Never Was: Northwestern Magazine - Northwestern University. Northwestern University - 1603 Orrington Avenue, Suite 200, Evanston, IL 60201, abgerufen am 28. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zach Brock trat bereits als Sechsjähriger öffentlich auf und begann während der Highschoolzeit Jazz zu spielen. Auch begleitete Brock seinen Vater zu verschiedenen Jazz-Gigs und Jamsessions, die Top-Musiker aus Cincinnati, Indianapolis und anderen Bundesstaaten anzogen.

In Chicago schließlich nahm er ein Musikstudium der klassischen Violine an der Northwestern University auf, das er 1999 abschloss; er beschäftigte sich u. a. intensiv mit dem Werk von Zbigniew Seifert. Anfang der 2000er Jahre gründete er das Quartett The Coffee Achievers, die 2005 auf Einladung von Dave Douglas ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall hatte. Seitdem tourt er international und legte eine Reihe von Alben auf dem Label Secret Fort vor. Sein Album The Magic Number wurde 2010 mittels Mikro-Funding realisiert. Er arbeitete außerdem mit Stanley Clarke, Grażyna Auguścik, Matt Ulery (By a Little Light, 2012) und Frank Vignola zusammen.

Zwischen 2005 und 2010 wurde er im Leserpoll des Down Beat als Rising Star unter den Jazzgeigern geführt. Zach Brock ist am besten als Mitglied des sehr erfolgreichen Instrumentalkollektivs Snarky Puppy bekannt geworden, mit dem er sich den Grammy Award 2016 für das beste zeitgenössische Instrumentalalbum Culcha Vulcha teilt.<ref>How Kentucky native Zach Brock became the top violinist in jazz. Abgerufen am 28. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privates

Am 30. Oktober 1992, etwa sechs Wochen nach seinem zweiten Studienjahr, fuhr Brock mit dem Fahrrad durch den Ort Evanston, um einen Freund zu besuchen, als ihn ein Auto angefahren hatte und auf der Straße zurückließ. Die Teilnehmer einer frühen Halloween-Party bemerkten den Unfall und eilten herbei, um zu helfen. "Wenn sie nicht herausgekommen wären und mich beschützt hätten", sagt er, "wäre ich wahrscheinlich überfahren worden." Denn er konnte nicht stehen, geschweige denn gehen: Die Kollision brach praktisch jeden Knochen über dem Knöchel in seinem linken Bein. Sein Oberschenkelknochen war durch seine Hose gestossen; seine Kniescheibe war in acht Stücke zerbrochen. "Meine Tibia und meine Fibula waren wie eine Banane gebogen", sagt er. Glücklicher Weise entgingen Kopf, Hals und Arme jedem ernsthaften Schaden, was bedeutete, dass er immer noch Geige spielen konnte.<ref>Zach Brock Almost Never Was: Northwestern Magazine - Northwestern University. Abgerufen am 28. April 2026.</ref>

Diskographische Hinweise

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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