Zum Inhalt springen

Christian Fromm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. April 2026 um 06:53 Uhr durch imported>Xgeorg.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Christian Fromm Vorlage:SportPicto
Datei:Christian Fromm Interview.jpg
Interview in Stuttgart 2014
Porträt
Geburtsdatum 15. August 1990
Geburtsort Berlin, Deutschland
Größe 2,04 m
Position Außenangriff
Vereine
2000–2005
2005–2009
2009–2011
2011–2012
2012–2014
2014–2016
2016–2017
2017–2018
2018–2020
2020–2021
2021
2021–2022
2022
2022–2023
2023–2024
2024–2025
seit 2025
Berliner TSC
VC Olympia Berlin
VfB Friedrichshafen
evivo Düren
Pallavolo Città di Castello
Sir Safety Perugia
Vero Volley Monza
Arkasspor İzmir
Jastrzębski Węgiel
Olympiakos Piräus
AS Cannes
Tonno Callipo Vibo Valentia
Al Arabi SC
Foinikias Syros
Rapid Bukarest
Dinamo Bukarest
Olympiakos Piräus
Nationalmannschaft

2011–2024
Junioren-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2007
2008
2010, 2011
2011
2013
2014
2015
2017
2021
2024
2024
2025
2025
2026
Zehnter Junioren-WM
Vize-Europameister Junioren
deutscher Meister
DVV-Pokalfinalist
EM-Sechster
WM-Bronze
Sieger Europaspiele
EM-Silber
griechischer Meister
rumänischer Pokalsieger
Olympia-Sechster
rumänischer Meister
griechischer Supercupsieger
griechischer Ligapokalsieger
Stand: 8. April 2026

Christian Fromm (* 15. August 1990 in Berlin) ist ein deutscher Volleyballnationalspieler.

Karriere

Fromm kam über eine Schul-AG zum Volleyball und begann seine Karriere im Jahr 2000 beim Berliner TSC mit Trainer Mirko Heine.<ref name="volleyballer">Daniel Herrmann: Volleyball Bundesliga: Christian Fromm wechselt zum VfB Friedrichshafen. volleyballer.de, 7. Juli 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Juli 2009; abgerufen am 8. Juni 2011.</ref> 2005 wechselte er zum Nachwuchs des VC Olympia Berlin, der zunächst in der Regionalliga spielte.<ref name="volleyballer" /> Mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft erreichte der Außenangreifer den fünften Platz bei der Europameisterschaft und den zehnten Rang bei der Weltmeisterschaft 2007.<ref name="volleyballer" /> Im nächsten Jahr unterlag er mit den Junioren bei der Europameisterschaft in Brünn erst im Finale gegen Frankreich.<ref>Guido Jansen: Junioren-EM Brünn (m): Silber für DVV-Junioren. DVV, 7. September 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Januar 2014; abgerufen am 8. Juni 2011.</ref>

Nach einer Bundesliga-Saison mit sechs Siegen für den VC Olympia kürte das Volleyball-Magazin Fromm 2009 zum „Aufsteiger des Jahres“ und er wechselte zum VfB Friedrichshafen.<ref name="volleyballer" /> Mit Friedrichshafen kam er im DVV-Pokal 2009/10 ins Halbfinale und wurde anschließend im Playoff-Finale gegen Haching deutscher Meister. In der folgenden Saison unterlagen die Häfler im Pokalfinale den Hachingern, schafften aber in der Bundesliga im Finale gegen Berlin die Titelverteidigung. Anschließend berief Bundestrainer Raúl Lozano ihn für die Weltliga in den Kader der A-Nationalmannschaft.<ref name="DVV">Porträt beim DVV</ref> Danach spielte Fromm eine Saison beim Ligakonkurrenten evivo Düren, bei dem er größere Spielpraxis sammeln konnte.<ref>Evivo Düren verpflichtet das deutsche Talent im Außenangriff. Aachener Zeitung, 20. Juni 2011, abgerufen am 17. Juli 2024.</ref> Im Challenge Cup schieden die Dürener bereits in der zweiten Runde gegen Fonte Bastarde Azores und im DVV-Pokal 2011/12 unterlagen sie ebenso wie in den Bundesliga-Playoffs im Viertelfinale.

2012 ging Fromm zum italienischen Zweitligisten Pallavolo Città di Castello.<ref>Ciliegina sulla torta biancorossa: a Città di Castello arriva il fuoriclasse tedesco Christian Fromm. Legavolley, 18. Juli 2012, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit dem Verein schaffte er den Aufstieg in die erste Liga. 2013 erreichte der Außenangreifer mit der deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft in Dänemark und Polen den sechsten Platz.<ref name="DVV" /> 2014 folgte die Bronzemedaille bei der WM in Polen.<ref name="DVV" /> Danach wechselte Fromm zum italienischen Vizemeister Sir Safety Perugia.<ref name="DVV" /> Mit dem Verein kam er in der Champions League 2014/15 in die Runde der besten sechs Teams. 2015 gewann er mit der Nationalmannschaft die Europaspiele in Baku.<ref name="DVV" /> Im Challenge Cup 2015/16 erreichte er mit Perugia die Challenge Round vor dem Halbfinale. In der Saison 2016/17 spielte er dann beim Ligakonkurrenten Vero Volley Monza.<ref>Monza signs spiker Fromm. Legavolley, 26. Mai 2016, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bei der Europameisterschaft 2017 stand er mit der Nationalmannschaft im Endspiel, das gegen Russland verloren ging.<ref name="DVV" /> Danach wechselte er zum türkischen Verein Arkasspor İzmir.<ref>DVV-Duo in die Türkei. DVV, 7. Juni 2017, abgerufen am 17. Juli 2024.</ref> In der Champions League 2017/18 schied das Team nach der Gruppenphase aus. 2018 wechselte Fromm zum polnischen Erstligisten Jastrzębski Węgiel.<ref>Christian Fromm i Lukas Kampa rozpoczęli treningi w Klubie. Jastrzębski Węgiel, 12. September 2018, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2020/21 spielte er bei Olympiakos Piräus und wurde griechischer Meister.<ref name="DVV" />

Danach wechselte Fromm zum französischen Erstligisten AS Cannes.<ref>L'AS Cannes engage les Allemands Christian Fromm et David Sossenheimer. L'Equipe, 29. Mai 2021, abgerufen am 17. Juli 2024.</ref> Im Dezember 2021 wurde er jedoch mitten in der Saison vom italienischen Erstligisten Tonno Callipo Vibo Valentia verpflichtet.<ref>Fromm to strenghten Vibo Valentia Roster. Volleyball World, 15. Dezember 2021, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am Saisonende spielte er noch kurz beim Al Arabi SC in Katar.<ref>Qatar: Fromm to Al Arabi. Volley Times, 29. März 2022, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dann wechselte er zum griechischen Verein Foinikas Syros.<ref>«Βόμβα» Φρομ ρίχνει ο Φοίνικας. Athlos News, 22. Juni 2022, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2023/24 spielte er für Rapid Bukarest, mit dem er den rumänischen Pokal gewann.<ref>Christian Fromm to Rapid București. Volley Times, 9. Juni 2023, abgerufen am 17. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Herbst 2023 schaffte Fromm mit der Nationalmannschaft die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024.<ref>Olympia-Quali: Sieg gegen Katar - DVV-Männer buchen Ticket nach Paris. DVV, 8. Oktober 2023, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref> Beim Turnier erreichte er mit dem deutschen Team das Viertelfinale gegen Frankreich, das im Tiebreak verloren ging.<ref>Olympia: DVV-Männer scheitern nach Tiebreak-Krimi im Viertelfinale. DVV, 5. August 2024, abgerufen am 10. August 2024.</ref>

2024/25 spielte Fromm bei Dinamo Bukarest und wurde hier rumänischer Meister. Anschließend kehrte er zurück nach Olympiakos Piräus.

Privates

Fromm ist seit Juni 2017 mit der Volleyball-Nationalspielerin Maren Fromm (geb. Brinker) verheiratet, die er zwei Jahre zuvor bei den Europaspielen in Baku kennengelernt hatte.<ref>Mit Liebesglück in den Medaillen-Flow. Sport1, 27. August 2018, abgerufen am 17. Juli 2024.</ref> Das Paar hat seit 2019 eine Tochter.<ref>Leben zwischen Potenburg und Paris. NWZ, 10. Mai 2024, abgerufen am 17. Juli 2024.</ref>

Weblinks

Commons: Christian Fromm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />