Zum Inhalt springen

Dobareuth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Juli 2025 um 21:38 Uhr durch imported>Maimaid (wl).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Dobareuth
Stadt Gefell
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(398)&title=Dobareuth 50° 26′ N, 11° 51′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(398) 50° 25′ 39″ N, 11° 51′ 22″ O
 {{#coordinates:50,4275|11,856111111111|primary
dim=10000 globe= name=Dobareuth region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: etwa 520 m ü. NN
Einwohner: 398 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 46, abgerufen am 30. Oktober 2021.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07926
Vorwahl: 036649
Lage von Dobareuth in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Dobareuth ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Stadt Gefell im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie

Der Ehrlichbach und die Bundesstraße 2 führen durch das Tal von Dobareuth und teilen es. Etwa 520 m über NN und einen Kilometer südlich von Gefell entfernt liegt das Dorf.

Mit den Linien 710, 155 und 163 des Verkehrsunternehmens KomBus hat Dobareuth Anschluss an die Kernstadt Gefell sowie an die Städte Schleiz, Hirschberg (Saale), Hof (Saale) und Plauen.

Nachbarorte

Südlich liegt die Stadt Hirschberg mit Ullersreuth, Venzka und Juchhöh, nördlich die Stadt Gefell mit Göttengrün, Gebersreuth und Mödlareuth.

Geologie

Das zum Schleizer Oberland und zum Thüringischen Vogtland gehörende Dorf ist rechts und links des nach Süden fließenden Baches von zwei plateauähnlichen Anhöhen des Südostthüringischen Schiefergebirges flankiert. Danach folgt Nadelwald. Die lehmhaltigen humosen Böden sind auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen ertragreich und -sicher.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref>

Geschichte

Dobareuth wurde 1246 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad-Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 56.</ref>

Bis 1945 war das Staatsgut mit seinem Pächter prägend für die Entwicklung des Ortes. 1923 bewirtschaftete Max Heydemann 203 Hektar. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb nach den Gesetzen der Bodenreform in Ostdeutschland enteignet und auf Kleinbauern und Umsiedler aufgeteilt.<ref>Jürgen Gruhle: Schwarzbuch der Bodenreform – Thüringen. Abgerufen am 7. Juni 2011.</ref> Später bildeten diese Bauern eine LPG. Nach der Wende vereinigten sie sich in einer Agrargenossenschaft, bewirtschafteten das Land selbst, verpachteten oder verkauften es.

Die Bundesstraße 2 war eine alte Handelsstraße, die von Regensburg über Hof, Dobareuth, Gefell, Zollgrün, Schleiz nach Leipzig und weiter führte. Die norddeutsche Tiefebene reicht bei Leipzig am weitesten nach Süden in den mitteldeutschen Raum, wovon Dobareuth noch heute profitiert.<ref>Ernst P. Kretschmar: Von alten Handelsstraßen in Ostthüringen. In: Thüringer Jahrbuch. Bd. 10, 1926, ZDB-ID 719094-3, (Sonderabdruck: Thüringer Chronik-Verlag H. E. Müllerott, Arnstadt 2012).</ref>

Am 1. Januar 1997 vereinigte sich Dobareuth mit der Stadt Gefell zur Einheitsgemeinde.

Wirtschaft

Heute existiert die Agrarvereinigung in Verbund mit Nachbarorten. Es gibt einen Reiterstall.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Dobareuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Blintendorf | Dobareuth | Frössen | Gebersreuth | Gefell | Göttengrün | Haidefeld | Langgrün | Mödlareuth (thüringischer Teil) | Straßenreuth

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein