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ZINQ

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ZINQ
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1889
Sitz Gelsenkirchen, Deutschland
Mitarbeiterzahl ca. 2.000 (2025)<ref>Zahlen, Daten & Fakten - ZINQ. In: zinq.com. Abgerufen am 9. November 2025.</ref>
Umsatz 257,33 Mio.<ref>ZINQ Geschäftsbericht 2018/2019</ref>
Branche Oberflächenveredelung von Stahl
Website www.zinq.com
Stand: 2018

Die ZINQ GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Gelsenkirchen ist eine europaweit tätige mittelständische Unternehmensgruppe mit Tätigkeitsschwerpunkt im Feuerverzinken von Stahl. 2021 beschäftigte etwa 1.700 Mitarbeiter und 80 Auszubildende an 45 Standorten in fünf Ländern.<ref>Willkommen in der Welt von ZINQ. Abgerufen am 10. Februar 2021.</ref>

Tätigkeit

ZINQ ist auf das Feuerverzinken und Beschichten von Stahlanwendungen spezialisiert und Marktführer der Branche.<ref>Michael Rasch: Stahl ist das Element des Clans. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. Mai 2020 (coatinc.com [PDF; abgerufen am 10. Februar 2021]).</ref> Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Oberflächen, die in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten der Stahlverarbeitung eingesetzt werden.<ref>Umfirmierung der Unternehmensgruppe Voigt und Schweitzer. In: Journal für Oberflächentechnik. 22. Januar 2021, abgerufen am 10. Februar 2021.</ref> Unter den eingetragenen Produktmarken duroZINQ, colorZINQ, microZINQ und verticalZINQ bietet das Unternehmen der stahlverarbeitenden Industrie verschiedene Oberflächenqualitäten auf Basis von Zink an, die sich in Schutzleistung, Funktion und Aussehen unterscheiden.

Geschichte

1889 wurde das Stammwerk in Gelsenkirchen gegründet.<ref>Pascal Hugo: Ressourcenschonung und Energieeffizienz: Zinq erhält Deutschen Umweltpreis. In: umweltwirtschaft.com. 12. September 2025, abgerufen am 9. November 2025.</ref> 1960 übernahm Robert Voigt das Stammwerk und gründete Voigt & Schweitzer. 1980 gab es eine erste Beteiligung in den Niederlanden. 1985 übernahm Voigt & Schweitzer die Henssler Gruppe im Süden Deutschlands. 1989 begann der Bau der ersten Pulverbeschichtungsanlage. 1990 übernahm Voigt & Schweitzer die erste Verzinkerei in den neuen Bundesländern. 1993 begann der Bau der ersten Großverzinkerei in den neuen Bundesländern. 1995 folgte die Übernahme der ersten Beteiligung in Belgien. 1998 starb der Unternehmensgründer Robert Voigt.

2000 kam es zur Gründung der ersten Verzinkerei in Polen. 2001 folgte eine Beteiligung an einer niederländischen Verzinkungsgruppe. 2004 wurde die erste Microzinq-Anlage in Hagen in Betrieb genommen. 2021 firmierten alle Werke von Voigt & Schweitzer zu ZINQ.<ref>Aus Voigt & Schweitzer wird ZINQ. Pressemitteilung. In: PresseBox. United News Network GmbH, 11. Dezember 2020, abgerufen am 10. Februar 2021.</ref>

Die Geschäftsführer von ZINQ, Lars Baumgürtel und Birgitt Bendiek, wurden 2025 „als inspirierendes Vorbild für Rohstoff- und Energieeffizienz [...] in einer ressourcenintensiven Branche“ mit dem Umweltpreis der Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.<ref>Innovative Klimaforschung und kluge Köpfe für zirkuläres Geschäftsmodell. In: dbu.de. 12. September 2025, abgerufen am 12. September 2025.</ref>

Standorte

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Deutschland

  • Alsdorf
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Belgien und Niederlande

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  • Overpelt
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Polen

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  • Ruda Śląska

Frankreich

  • Saint Pourçain sur Sioule
  • Chabeui
  • Escrennes
  • Vivier au court
  • Senozan
  • Meyzieu
  • Canejan

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: ZINQ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 31′ 41″ N, 7° 3′ 18″ O

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