Zum Inhalt springen

Kommissionsverlag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Februar 2021 um 21:04 Uhr durch imported>Aka (https, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ein Kommissionsverlag ist ausschließlich für den Vertrieb einer Publikation zuständig.<ref name=Beck>books.google.de Zur Definition von „Kommissionsverlag“ siehe Seite XV in Wolfgang Beck: Der Aquädukt 1763–1988: ein Almanach aus dem Verlag C.H. Beck im 225. Jahr, Verlag C. H. Beck, München 1988</ref> Er erwirbt keine eigenen Verlagsrechte und trägt nicht die Honorare und Herstellungskosten für eine Veröffentlichung.<ref name=Beck />

Meist sind wissenschaftliche Institutionen, Behörden oder Bibliotheken Auftraggeber von Kommissionsverlagen.

Der Kommissionsverlag wird durch einen bestimmten Anteil vom Umsatz entschädigt und deckt damit die Kosten für den Vertrieb und die Werbemaßnahmen.

Angesichts seiner Auftraggeber und der beschriebenen Merkmale unterscheidet er sich sowohl von Verlagen wie auch von Zuschussverlagen und Selbstkostenverlagen.

Einzelnachweise

<references/>