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Gustav Terkmann

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Gustav Terkmann (* 10. Septemberjul. / 22. September 1850greg. in Nõva; † 16. Mai 1924) war ein estnischer Orgelbauer.

Leben und Orgelbau

Gustav Terkmann wurde als Kustav Targamaa geboren. Aus werbe- und patentrechtlichen Gründen änderte er vor dem Ersten Weltkrieg seinen estnischen Namen in einen deutschsprachigen.<ref name="rehetrummi.eu">http://www.rehetrummi.eu/index.php/page_id/25</ref>

Terkmann war ein Schüler des estnischen Orgelbauers Gustav Normann (1821–1893). Im Jahr 1882 fertigte Terkmann seine erste Orgel. Er zog später in die estnische Hauptstadt Tallinn und gründete dort eine erfolgreiche Orgelbaufirma.

Terkmann gehörte als Orgelbauer einer Übergangszeit an: seine Orgeln hatten eine mechanische Traktur, für die Register verwendete er aber bereits Pneumatik.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ecpcm.eu</ref> Erst sein Sohn August Terkmann ging zum Bau vollpneumatischer Orgeln über.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.postimees.ee/leht/97/07/25/kultuur.htm (Memento vom 10. März 2001 im Internet Archive)</ref>

Orgeln von Gustav Terkmann in Estland (Auswahl)

Privatleben

Gustav Terkmann war drei Mal verheiratet: mit Leno Targamaa (geborene Kiritse, 1850–1881), Mai Terkmann (geborene Uttermüller, 1859–1901) und Maria Terkmann (1866–?). Er hatte drei Söhne und drei Töchter.

Sein zweitältester Sohn war der estnische Orgelbauer August Terkmann (1885–1940). Er übernahm 1908 die Leitung der Orgelwerkstatt des Vaters in Tallinn. Seine Tochter Tiiu Targama (1907–1994) war Organistin, Konzertmeisterin und Dirigentin am Opernhaus Estonia und Dozentin der Opernklasse am Staatlichen Konservatorium.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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