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Grochwitz (Schleiz)

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Grochwitz
Stadt Schleiz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(75)&title=Grochwitz 50° 34′ N, 11° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(75) 50° 34′ 12″ N, 11° 43′ 41″ O
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Höhe: 421 m ü. NHN
Fläche: 3,45 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Grochwitz, Stadt Schleiz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 75 (31. Dez. 2024)<ref name="OT">Ortsteil Grochwitz. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 30. Juni 1994
Eingemeindet nach: Möschlitz
Postleitzahl: 07907
Vorwahl: 03663
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Grochwitz ist ein Stadtteil von Schleiz im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Der Ortsteil hat keine Ortsteilverfassung. Es kann aber ein Ortssprecher gewählt werden.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 138 kB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

Der Weiler Grochwitz liegt im Vogtland, direkt am Zufluss der Wisenta in die Wisenta-Talsperre. Nachbarorte sind Möschlitz, Burgk und Mönchgrün.

Geologisch befindet sich die Flur des Weilers im Südostthüringischen Schiefergebirge. Diese Böden sind durch den hohen Feinerdeanteil und den hohen Humusgehalt sehr ertragreich und -sicher.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref>

Geschichte

Im Jahr 1425 wurde der Weiler erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Kahl2010">Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 99.</ref> Am 30. Juni 1994 wurde er in die Gemeinde Möschlitz eingegliedert,<ref name="Gemeinden1994">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> die am 29. Dezember 1995 zusammen mit Grochwitz zu Schleiz kam.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das Dorf inmitten von Feldern, Wäldern und Gewässern hat seit den 1970er Jahren um die 100 Einwohner.

Die evangelische Kapelle St. Maria ist eine gotische Saalkirche und besteht in ihrer heutigen Gestalt seit dem 16./17. Jahrhundert. Der kleine, rechteckige Kirchenbau hat einen polygonalen Ostabschluss, ein hohes Krüppelwalmdach und einen schlanken Dachreiter. Der Innenraum enthält eine Flachdecke und eine Empore. Die Ausstattung ist aus dem 19. Jahrhundert.<ref>Stephanie Eißing u. a.: Thüringen (= Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler.). Neubearbeitung. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 523.</ref>

Wirtschaft

Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt. In Ortsnähe befindet sich das Pumpspeicherwerk Wisenta, das erste Pumpspeicherwerk Europas. Durch die angrenzenden Talsperren hat sich der Kreisfischereiverein Saale-Wisenta hier niedergelassen.

Weblinks

Commons: Grochwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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