Benfluralin
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Benfluralin | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Benfluralin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H16F3N3O4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
oranger Feststoff<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 335,28 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
65–66,5 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
121–122 °C (0,6 mbar)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
0,000519 hPa (30 °C)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Benfluralin ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Dinitroanilin-Derivate.
Gewinnung und Darstellung
Benfluralin kann durch Nitrierung von 4-Chlorbenzotrifluorid und anschließende Reaktion mit N-Ethylbutylamin gewonnen werden.<ref name="ullmann">Ullmann’s Agrochemicals, Band 1, S. 802; ISBN 978-3-527-31604-5.</ref>
Eigenschaften
Benfluralin ist ein brennbarer oranger Feststoff, welcher praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Die Verbindung ist im pH-Bereich von 5 bis 9 stabil, aber lichtempfindlich.<ref name="mpoa" />
Verwendung
Benfluralin wird als Herbizid verwendet.<ref name="GESTIS" /> Es ist ein selektives Bodenherbizid gegen einjährige Gräser und einige einjährige breitblättrige Unkräuter in Erdnuss, Salat, Gurke, Zichorie, Endivie, Feldbohnen, Brechbohnen, Linsen, Luzerne, Klee, Tabak und auf Rasenflächen. Es wird über die Wurzeln absorbiert wird und wirkt auf die Saatkeimung ein und verhindert Unkrautwachstum durch das Hemmen von Wurzel- und Triebentwicklung.<ref>Globachem: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Benfluralin ( vom 15. März 2014 im Internet Archive).</ref> Es verhindert die Ausbildung der Mikrotubuli.<ref name="mpoa">Terence Robert Roberts, David Herd Hutson; Metabolic pathways of agrochemicals, Teil 2, S. 245ff; ISBN 978-0-85404-494-8.</ref>
Zulassung
In einigen Staaten der EU besteht für Benfluralin eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Hautreizender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
- Stoff mit Verdacht auf reproduktionstoxische Wirkung
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- N-Alkylaminobenzol
- Polynitrobenzol
- Benzotrifluorid
- Herbizid
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Nitroanilin