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Benfluralin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Benfluralin
Allgemeines
Name Benfluralin
Andere Namen
  • N-Butyl-N-ethyl-2,6-dinitro-4-(trifluormethyl)anilin
  • Balan
  • Banalan
Summenformel C13H16F3N3O4
Kurzbeschreibung

oranger Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 217-465-2
ECHA-InfoCard 100.015.878
PubChem 2319
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 335,28 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

65–66,5 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

121–122 °C (0,6 mbar)<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

0,000519 hPa (30 °C)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Löslichkeit
  • praktisch unlöslich in Wasser (< 1 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="GESTIS" />
  • löslich in Hexan und Methanol, Aceton, Dichlormethan, Chloroform<ref name="ullmann" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​317​‐​319​‐​351​‐​361d​‐​410
P: ?
Toxikologische Daten

10000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Benfluralin ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Dinitroanilin-Derivate.

Gewinnung und Darstellung

Benfluralin kann durch Nitrierung von 4-Chlorbenzotrifluorid und anschließende Reaktion mit N-Ethylbutylamin gewonnen werden.<ref name="ullmann">Ullmann’s Agrochemicals, Band 1, S. 802; ISBN 978-3-527-31604-5.</ref>

Eigenschaften

Benfluralin ist ein brennbarer oranger Feststoff, welcher praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Die Verbindung ist im pH-Bereich von 5 bis 9 stabil, aber lichtempfindlich.<ref name="mpoa" />

Verwendung

Benfluralin wird als Herbizid verwendet.<ref name="GESTIS" /> Es ist ein selektives Bodenherbizid gegen einjährige Gräser und einige einjährige breitblättrige Unkräuter in Erdnuss, Salat, Gurke, Zichorie, Endivie, Feldbohnen, Brechbohnen, Linsen, Luzerne, Klee, Tabak und auf Rasenflächen. Es wird über die Wurzeln absorbiert wird und wirkt auf die Saatkeimung ein und verhindert Unkrautwachstum durch das Hemmen von Wurzel- und Triebentwicklung.<ref>Globachem: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Benfluralin (Memento vom 15. März 2014 im Internet Archive).</ref> Es verhindert die Ausbildung der Mikrotubuli.<ref name="mpoa">Terence Robert Roberts, David Herd Hutson; Metabolic pathways of agrochemicals, Teil 2, S. 245ff; ISBN 978-0-85404-494-8.</ref>

Zulassung

In einigen Staaten der EU besteht für Benfluralin eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise

<references />