Bualale
| Bualale | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Daten | ||||||||
| Fläche | 33,02 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 ( des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 23. November 2016.</ref> | |||||||
| Einwohnerzahl | 498 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref> | |||||||
| Chefe de Suco | Gabriela da Conceição (Wahl 2023) | |||||||
| Aldeias | Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" /> | |||||||
| Lialura | 1111 | |||||||
| Osso-Messa | 946 | |||||||
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|
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Bualale ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Quelicai (Gemeinde Baucau).
Geographie
| Bualale | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Orte | Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 ( vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> | Höhe | |||||
| Bualale | 8° 38′ 35″ S, 126° 32′ 33″ O
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896 m |
| Eduquele | 8° 37′ 2″ S, 126° 31′ 19″ O
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562 m |
| Lialura | 8° 37′ 40″ S, 126° 32′ 54″ O
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908 m |
| Ruta | 8° 37′ 18″ S, 126° 32′ 1″ O
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658 m |
Der Suco liegt im Südwesten des Verwaltungsamts Quelicai. Nördlich liegen die Sucos Macalaco, Letemumo und Lacoliu, östlich der Suco Abo und südlich die Sucos Laisorolai de Cima, Laisorolai de Baixo und Lelalai. Im Nordwesten grenzt Bualale an das Verwaltungsamt Baucau mit seinem Suco Uailili, westlich reicht Bualale an das zur Gemeinde Viqueque gehörende Verwaltungsamt Ossu mit seinem Suco Uaibobo. Im Grenzgebiet zu Macalaco entspringt der Acanau, der auch seinem Weg entlang der Grenze seinen Namen in Saluhada ändert. Die Grenze zu Lelalai und Uaibobo bildet der Cassaquiar. An der Grenze zu Uailili treffen Saluhada und Cassaquiar aufeinander. Sie sind Quellflüsse des Seiçals. An der Nordostgrenze zu Lacoliu liegt der Matebian, der mit 2316 m Höhe höchste Berg der Gemeinde Baucau.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal ( vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>
Bualale hat eine Fläche von 33,02 km²<ref name="Cen2015" /> und teilt sich in die zwei Aldeias Lialura und Osso-Messa.<ref name="JdR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 ( vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>
Die größeren Orte des Sucos liegen im Westen des Sucos. Der Ort Bualale liegt im Südwesten des Sucos auf einer Meereshöhe von 896 m und reicht über die Grenze hinaus in den Suco Laisorolai de Baixo. Hier befindet sich die Grundschule Escola Primaria Catolica Bualale.<ref name="Poll">Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref><ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 ( vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 499 kB)</ref> Nah dem Zentrum liegt das Dorf Eduquele, südwestlich davon liegt Ruta. Von Letemumo aus reicht der Ort Lacudala im Nordosten nach Bualale hinein. Südlich davon liegen die Dörfer Saraida, Lialura und schließlich Bualale. Grundschulen gibt es in Bualale, Lialura und Saraida.<ref name="UNMIT" />
Einwohner
In Bualale leben 498 Einwohner (2022), davon sind 235 Männer und 263 Frauen. Im Suco gibt es 133 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Etwa 95 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Etwa 5 % sprechen Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Bualale (tetum; PDF; 8,6 MB)</ref>
Geschichte
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Zwischen 1979 und 1981 wurden Einwohner aus Bualale durch die indonesischen Besatzer über das Lager in Quelicai in eine neue Siedlung namens Mulia in Laga zwangsumgesiedelt. Man befürchtete, die Dörfer, die nah an den Wäldern lagen, könnten die FALINTIL unterstützen. Bualale war das Heimatdorf von David Alex, dem Kommandanten der 2. Kompanie der Roten Brigaden der FALINTIL. Die alten Wohnhäuser wurden nach der Räumung niedergebrannt, Felder zerstört und das Vieh getötet. Mehrere Bewohner wurden verletzt. Unter schwerer Bewachung wurden die Einwohner auf Lastwagen nach Mulia gebracht.
1981 wurden 20 Bewohner Bualales verdächtigt, dem Widerstand anzugehören. Sie wurden ein Jahr gefangen gehalten. Dabei mussten sie Zwangsarbeit leisten. Fünf Familien, die Kontakte zu der FALINTIL gehabt haben sollen, wurden auf die Insel Atauro gebracht. Eine Frau aus Lialura starb dort an Hunger. Drei anderen Familien drohte ebenfalls die Zwangsumsiedelung.
1982 durften Einwohner aus Quelicai nach Bualale zurückkehren, da sie in Quelicai Hunger litten. Hier konnten sie keine Gärten zur Selbstversorgung anlegen. Zudem versprachen sich die Indonesier durch die Rückführung der Bevölkerung eine Stabilisierung der Region. Ein neuer, pro-indonesischer Chefe de Suco wurde von den Indonesiern eingesetzt. Zwar bestätigen indonesische Unterlagen aus der Zeit, dass Bualale in Fragen von Sicherheit und Entwicklung gut mit den Indonesiern zusammenarbeitete, trotzdem glaubten die Besatzer, dass von Bualale aus ein Widerstandsnetz operierte. Verschiedene zivile Sicherheitskräfte der Indonesier wurden hier stationiert. Ein Mann aus Lialura wurde zu Tode gefoltert.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ ( vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>
Politik
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Francisco Freitas zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Salustiano Freitas<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 Gabriela Belo da Conceição.<ref>Jornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016, abgerufen am 30. Januar 2025.</ref> Conceição wurde 2023 wiedergewählt.<ref name="PMunic">Portal Municipal: Bualale, abgerufen am 3. Februar 2025.</ref>
2023 wurden zum Chefe de Aldeias gewählt: Agapito Boavida (Lialura) und Aniceto Freitas da Conceição (Osso-Messa).<ref name="PMunic" />
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Salustiano Freitas (2016)
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Gabriela da Conceição (2022)
Persönlichkeiten
- Francisco Freitas (* 1933 in Osso-Messa; † 2019), Unabhängigkeitsaktivist
- Antónia Freitas (* 1957), Unabhängigkeitsaktivistin
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Bualale (tetum; PDF; 8,2 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Bualale (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Quelicai (tetum)
Einzelnachweise
<references responsive />
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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.