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Daniel Serafin

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Daniel Serafin, Oper im Steinbruch, Esterhazy
Daniel Serafin (2019)

Daniel Serafin (* 17. Oktober 1981 in Wien) ist ein österreichischer Opernsänger (Bariton) und Kulturmanager. Er ist Intendant der Oper im Steinbruch St. Margarethen und seit 2021 Vorstand der PIEDRA Oper und Konzert Privatstiftung.<ref>Über uns: Team. In: Oper im Steinbruch. Abgerufen am 22. Juni 2023.</ref><ref>PIEDRA Oper und Konzert Privatstiftung, Eisenstadt, Burgenland. In: firmenabc.at. Abgerufen am 22. Juni 2023.</ref>

Leben

Daniel Serafin ist der Sohn des österreichischen Kammersängers Harald Serafin und Inge Serafin, seine Halbschwester ist die Sopranistin Martina Serafin.<ref name=":0">Barbara Boisits: Serafin, Familie. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.</ref> Nach Abschluss der Matura an der Vienna International School studierte er Gesang und Schauspiel unter anderem am Mozarteum Salzburg, am Konservatorium Wien sowie an der New Yorker Juilliard School,<ref name=":1">Daniel Serafin macht(e) Karriere bei Esterhazy. In: klassik.com. Abgerufen am 6. April 2021.</ref> wo er sein Studium mit dem Bachelor of Music und dem Master of Arts beendete.

Serafins breitgefächertes Repertoire umfasst Oper, Operette, Musical und Lied umfasst und reicht von klassischen über moderne Werke bis hin zum Crossover.<ref>Daniel Serafin: "Verbotener" Mozart. In: OE24. 8. März 2013, abgerufen am 6. April 2021.</ref> Er sang Partien wie unter anderem Graf Almaviva in Le nozze di Figaro, Papageno in Die Zauberflöte, Silvio in I Pagliacci, Sid in Albert Herring sowie Dr. Falke in Die Fledermaus, Josef in Wiener Blut, Graf Homonay in Der Zigeunerbaron und Freddy Eynsford-Hill in My fair Lady.<ref>Martina Klinger: Der Bariton und Kulturmanager Daniel Serafin. In: Klingers Kulturpavillon. 13. Januar 2014, abgerufen am 6. April 2021.</ref>

Serafin wirkte zunächst an den Wiener Kammerspielen und am Theater in der Josefsstadt, wo er in der Spielzeit 2004/2005 festes Ensemblemitglied war.<ref name=":1" /> Er trat weltweit an zahlreichen Opern- und Konzerthäusern auf. 2012 machte er eine Welt-Tournee mit seinem Liedprogramm Verboten und Verbannt – Entartete Musik, einem Tangoprogramm mit dem Orchestra National de Argentine unter der Leitung von Leonard Cohen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daniel Serafin: „Der Beruf des Sängers ist riskant“. (Memento vom 19. März 2014 im Internet Archive) In: Kleine Zeitung</ref> 2014 ging er mit seinen Soloprogrammen Danny strikes up<ref>Daniel Serafin macht Karriere in der USA. In: Heute.at. 14. September 2021, abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref> und American Songbook auf Welt-Tournee.<ref>Wunderbar, Dancing Star! In: Kurier. 8. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Dezember 2013; abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Des Weiteren gastierte er bei verschiedenen Festivals, z. B. den Seefestspielen Mörbisch<ref>Vorlage:Operabase</ref> sowie dem Musikfestival Steyr.<ref>Johanna Grießer: „Die Fledermaus“ erklingt beim 20. Musikfestival. In: meinbezirk.at. 22. Juli 2014, abgerufen am 6. April 2021.</ref>

Von 2013 bis 2017 war Serafin Veranstalter und Produzent des Österreichischen Musiktheaterpreises.<ref>Serafin verabschiedet sich vom Musiktheaterpreis. In: heute.at. 4. Oktober 2017, abgerufen am 6. April 2021.</ref> 2016 übernahm er die künstlerische Leitung des jährlich stattfindenden Viennese Opera Ball New York.<ref>Opernsänger Daniel Serafin bittet zum Tanz. In: heute.at. 27. Januar 2017, abgerufen am 6. April 2021.</ref> Serafin leitete von 2017 bis 2019 das Kulturmarketing der Esterhazy Betriebe, 2019 wurde er zum Intendanten der Oper im Steinbruch St. Margarethen ernannt.<ref>Vorstellung Beirat Daniel Serafin - Oper im Steinbruch. In: Premium Leaders Club. 1. März 2023, abgerufen am 23. Juni 2023.</ref> Seit 2017 ist er Vorstandsmitglied des Vereins Freunde Schlossquartier Eisenstadt.<ref>Der Verein. In: Freunde Schlossquartier Eisenstadt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. August 2020; abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref><ref>Der Verein. In: Freunde Schlossquartier Eisenstadt. Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref>

Serafin lebt in Wien und New York.<ref name=":0" />

Soziales Engagement

Seit dem Jahr 2010 tritt Serafin jährlich bei Licht ins Dunkel auf und unterstützt die Organisation mit Spenden.<ref>Licht ins Dunkel</ref> 2012 spendete er nach dem Hurrikan Sandy die Gesamteinnahmen des Kartenverkaufs seiner USA-Tournee an das American Red Cross.<ref>Daniel Serafin: US-Tour & 17 Kilo leichter. In: woman.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. März 2014; abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref>

Trivia

2014 trat Serafin als Kandidat in der Tanzsendung Dancing Stars bei ORF eins an.<ref>Dancing Stars: Aus für Daniel Serafin. In: Kronenzeitung. 4. April 2014, abgerufen am 6. April 2021.</ref>

DVDs

  • 2005: Die lustige Witwe – Seefestspiele Mörbisch (als V. Cascada)
  • 2007: Wiener Blut – Seefestspiele Mörbisch (als Josef)
  • 2008: Kampl – Theater in der Josefstadt (Herr von Pichtl)
  • 2011: Der Zigeunerbaron – Seefestspiele Mörbisch (als Graf Homonay)
  • 2012: Die Fledermaus – Seefestspiele Mörbisch (als Dr. Falke)

Literatur

  • Daniel Serafin (* 1981). Kulturmanager, Intendant, Opernsänger. In: Dominik Orieschnig: Das uneindeutige Land. Eine Geschichte des Burgenlands, erzählt durch Objekte, Orte und Menschen. echomedia Buchverlag Wien 2022, ISBN 978-3-903989-22-1, S. 54–57.

Weblinks

Commons: Daniel Serafin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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