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Satoshi Nakamoto

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Datei:Satoshi Nakamoto.jpg
Frei gestaltete Statue von Satoshi Nakamoto in Budapest
Datei:Satoshi Nakamoto Metallskulptur in Lugano 0023.png
Die Metallskulptur von Valentina Picozzi in Lugano erinnert mit ihrer halb transparenten Ansicht aus der frontalen Perspektive an die Auflösung, an das Verschwinden Nakamotos in die Anonymität.

Unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ist der Erfinder der Kryptowährung Bitcoin bekannt, der im Oktober 2008 das Bitcoin-Whitepaper und im Januar 2009 die erste Version der Referenzimplementierung Bitcoin Core veröffentlichte.<ref name="Core_Ankuendigung">Satoshi Nakamoto: Bitcoin P2P e-cash paper. 2008 (mail-archive.com [abgerufen am 8. Mai 2016]).</ref><ref name="Core_paper">Satoshi Nakamoto: Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System. (PDF; 180 kB) Bitcoin Foundation, November 2008, abgerufen am 8. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Welche Person oder Gruppe sich hinter diesem Pseudonym verbirgt, ist bislang unbekannt. Seit dem Auftauchen 2008 wurden mehrere Personen für Nakamoto gehalten oder haben die Identität für sich beansprucht.

Bekannte Informationen

Von der Website P2PFoundation stammen Eckdaten zum Pseudonym, die im Profil von Satoshi Nakamoto abgegeben wurden.<ref>Male 48, Japan: Satoshi Nakamoto's Page. Abgerufen am 11. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Geburtsdatum wurde der 5. April 1975 angegeben. Hintergrund für dieses Datum könnte eine politische Motivation aufgrund der Executive Order 6102 sein. Als Geschlecht wurde männlich und das Geburtsland Japan angegeben. Eine Analyse von Stefan Thomas ergab allerdings, dass Satoshi Nakamoto immer zwischen 14 und 20 Uhr (japanischer Zeit) inaktiv war. Nakamoto nutzte den E-Mail-Provider GMX und zitierte im ersten Bitcoin-Block (Genesis-Block) die britische Tageszeitung The Times.<ref>Wer ist Satoshi Nakamoto? | AKADEMIE | BitcoinBasis. 11. April 2023, abgerufen am 11. April 2023.</ref> Nakamoto werden verschiedene Bitcoin-Adressen zugeschrieben. Außerdem schätzt man, dass er die Kontrolle über 1,1 Millionen BTC habe.<ref>Das Satoshi-Rätsel: Warum Adam Back erneut im Visier der Spekulationen steht. 8. April 2026, abgerufen am 8. April 2026.</ref>

Mögliche Identitäten

Dorian Nakamoto

Im März 2014 behauptete das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek in einer Titelgeschichte, den Kalifornier Dorian Satoshi Nakamoto als wahre Identität Nakamotos ermittelt zu haben. Der damals 65-jährige Mann veröffentlichte ein Dementi und ging rechtlich gegen das Magazin vor.<ref>Christian Stöcker: "Newsweek"-Titelstory: Vermeintlicher Bitcoin-Gründer dementiert umfassend. In: spiegel.de. 17. März 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref><ref>Markus Böhm: Dorian Nakamoto: Angeblicher Bitcoin-Erfinder verklagt "Newsweek". In: spiegel.de. 14. Oktober 2014, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref>

Craig Steven Wright

Im Dezember 2015 veröffentlichte das Internetmagazin Wired eine Story, in der Craig Steven Wright (* 1970) als Bitcoin-Erfinder genannt wurde.<ref>Jordan Atkins: No, Dr. Craig Wright never ‘proclaimed’ himself as Satoshi Nakamoto. 17. Februar 2023, abgerufen am 9. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Pseudonym Satoshi Nakamoto habe er von dem historischen japanischen Philosophen Tominaga Nakamoto übernommen.<ref>Australischer Unternehmer outet sich als Bitcoin-Erfinder. FAZ, 2. Mai 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.</ref><ref>Michael Safi: Australian Craig Wright claims he is bitcoin founder Satoshi Nakamoto. In: theguardian.com. 2. Mai 2016, abgerufen am 8. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bereits im Dezember 2015 kamen die Computerzeitschrift Wired und das Blog Gizmodo zum Schluss, dass Wright hinter dem Pseudonym Nakamoto stecke. In der Signatur einer Mailadresse, die Nakamoto zur Kommunikation mit Bitcoin-Entwicklern nutzte, war eine Mobilfunknummer angegeben, die auf Wrights Namen zugelassen war.<ref name="Guardian_Dec_15">Elle Hunt, Nick Evershed und Paul Farrell: Bitcoin creator Satoshi Nakamoto probably Australian entrepreneur, reports claim. In: theguardian.com. 8. Dezember 2015, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref>

Wright veröffentlichte eine digitale Signatur, die nur durch Nakamotos privaten Schlüssel erzeugt werden kann. Wie sich herausstellte, war diese jedoch nicht frisch erstellt, sondern eine kopierte Signatur von 2009.<ref>Jordan Pearson und Lorenzo Franceschi-Bicchierai: Nein, wir haben noch immer keine Beweise, wer hinter der Bitcoin-Gründung steckt. In: Motherboard.VICE. 3. Mai 2016, abgerufen am 24. Mai 2016.</ref> Nach wenigen Tagen zog Wright seine Ankündigung zurück, verifizierbare Beweise zu liefern, hielt aber die Behauptung aufrecht, Nakamoto zu sein.<ref>Alex Hern: Craig Wright U-turns on pledge to provide evidence he invented bitcoin. In: theguardian.com. 5. Mai 2016, abgerufen am 6. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Craig “Satoshi” Wright erntet heftige Betrugsvorwürfe und kündigt an, frühe Bitcoins zu bewegen. In: bitcoinblog.de. 4. Mai 2016, abgerufen am 7. Mai 2016.</ref>

Anfang 2018 wurde Wright verklagt. Die Klage wurde von Ira Kleiman beim US-Amtsgericht des südlichen Bezirks von Florida eingereicht. Ira ist der Bruder des verstorbenen Dave Kleiman, eines Informatikers und Cyber-Sicherheitsexperten. Viele Leute vermuten, dass er einer der Entwickler hinter Bitcoin und dem Blockchain-Verfahren war. Laut dem Kläger hat Wright aus Dave Kleimans Nachlass 1,1 Millionen Bitcoin (BTC) gestohlen, nach damaligem Kurs über 7,6 Mrd. Euro wert.<ref>Axel Kannenberg: Milliardenklage gegen angeblichen Bitcoin-Erfinder Craig Wright. In: heise online. 28. Februar 2018, abgerufen am 3. März 2018.</ref>

Anfang 2019 hat WikiLeaks Beweise veröffentlicht, laut denen Craig Wright Dokumente gefälscht hat, um sich als Satoshi auszugeben.<ref>WikiLeaks: Craig Wright ist nicht Satoshi Nakamoto. Coin Hero, 13. Februar 2019, abgerufen am 15. April 2019.</ref><ref>Craig Wright und Bitcoin Satoshi Vision im Auge des Shitstorms – Das Meinungs-ECHO. BTC-ECHO, 15. April 2019, abgerufen am 15. April 2019.</ref>

Im Mai 2019 wurde eine signierte Nachricht mit dem Text „This Address Does Not Belong to Satoshi or Craig Wright“ vom Besitzer einer Bitcoin-Adresse mit 160.000 BTC veröffentlicht. Craig Wright hatte 2018 behauptet, dass diese ihm gehöre.<ref>'Craig Is a Liar' – Early Adopter Proves Ownership of Bitcoin Address Claimed by Wright. news.bitcoin.com, 18. Mai 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.</ref>

Im August 2019 wurde Wright von einem US-Bezirksgericht in Florida angewiesen, die Hälfte der von ihm geschürften Bitcoins an die Familie von Dave Kleiman auszuhändigen. Nach Schätzungen soll Wright zwischen 2009 und Kleimans Tod 2013 etwa 1 Million Bitcoins geschürft haben.<ref name="independent300819">Anthony Cuthbertson: "Bitcoin: Self-proclaimed cryptocurrency creator Craig Wright ordered to pay billions" The Independent vom 30. August 2019.</ref>

Im März 2024 urteilte ein Richter des Londoner High Court of Justice nach einem fünfwöchigen Prozess, dass Craig Wright nicht Satoshi Nakamoto ist.<ref>Joe Tidy: Judge rules computer scientist not Bitcoin inventor. In: bbc.com. 14. März 2024, abgerufen am 15. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Dave Kleiman

Dave Kleiman (1967–2013)<ref name="obit">Obituary: Former PBSO deputy dies in his home. Palm Beach Post, abgerufen am 1. Mai 2013.</ref> war ein IT-Forensiker, Autor mehrerer Bücher und Referent bei Veranstaltungen über Informationssicherheit.<ref name="oreilly">Dave Kleiman. O'Reilly, abgerufen am 26. Mai 2022.</ref> Er starb im April 2013 zuhause an einer Infektion durch MRSA-Bakterien.<ref>The Strange Life and Death of Dave Kleiman, A Computer Genius Linked to Bitcoin's Origins. Gizmodo, 9. Dezember 2015, abgerufen am 10. August 2017.</ref> Es gibt Vermutungen, dass Kleiman Nakamoto war oder dass er in einer Gruppe beteiligt war.<ref>This Australian Says He and His Dead Friend Invented Bitcoin. In: Gizmodo.com. 2. Mai 2016, abgerufen am 10. August 2017.</ref><ref>Is Dave Kleiman the Missing Link in Craig Wright's Satoshi Story? Gizmodo, 4. Mai 2016, abgerufen am 10. August 2017.</ref><ref>Everything makes sense if David Kleiman was Satoshi Nakamoto. Here’s why. In: SeeBitcoin.com. 3. Mai 2016, abgerufen am 10. August 2017.</ref> Ein weiteres Indiz dafür ist, dass Nakamotos GMX-E-Mail-Adresse spätestens ab September 2014 vermutlich einer anderen Person zur Verfügung stand. Kleiman verstarb im April 2013, und GMX löscht inaktive E-Mail-Adressen nach Ablauf eines Jahres, sodass jedermann Nakamotos E-Mail-Adresse neu hätte registrieren können.

Kleimans Familie wurde durch ein Gericht 2019 die Hälfte der von Wright zwischen 2009 und 2013 geschürften Bitcoin zugesprochen.<ref name="independent300819" />

Hal Finney

Hal Finney (1956–2014) war ein US-amerikanischer Softwareentwickler. Er hat Bitcoin mindestens mitentwickelt<ref>Bitcoin Pioneer and First Bitcoin Recipient Hal Finney Passes Away. Abgerufen am 13. Februar 2015.</ref><ref>Bitcoin-Pionier verstorben und kryogenisch eingefroren. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Februar 2015; abgerufen am 24. Februar 2015.</ref> und ist als der erste Empfänger einer Bitcoin-Transaktion überhaupt bekannt geworden.<ref>Hal Finney received the first Bitcoin transaction. Here’s how he describes it. Abgerufen am 13. Februar 2015.</ref> Es wurden Spekulationen laut, er selbst stehe hinter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“, was er aber energisch bestritt.<ref>Obituary Hal Finney. In: The Economist. 6. September 2014, abgerufen am 24. Februar 2015.</ref><ref>Obituary Hal Finney, computer scientist, 1956–2014. In: Financial Times. 6. September 2014, abgerufen am 24. Februar 2015.</ref>

Len Sassaman

Len Sassaman (1980–2011) war ein Programmierer, Hacker und IT-Security-Experte. Neue Untersuchungen bringen ihn als Bitcoin-Erfinder ins Spiel. Satoshi Nakamoto veröffentlichte seine letzte Nachricht zwei Monate vor Sassamans Tod. Weiterhin nutzte Sassaman in seinen Tweets das gleiche britische Englisch wie Satoshi Nakamoto. Zudem wurde sein Nachruf in die Blockchain eingebettet, wodurch sich Verbindungen zu den anderen Bitcoin-Entwicklern bestätigen lassen.<ref>Wer ist Satoshi Nakamoto? Abgerufen am 31. März 2021.</ref>

Nick Szabo

Nick Szabo ist ein Informatiker, Rechtswissenschaftler und Kryptograph, der für seine Forschungen über Smart Contracts und digitale Währungen bekannt ist. 1998 entwarf Szabo einen Mechanismus für eine dezentralisierte digitale Währung, die er „bit gold“ nannte.<ref>Nick Szabo: Bit gold. 27. Dezember 2008, abgerufen am 1. Januar 2022. </ref> Bit gold wurde nie implementiert, wird aber als „direkter Vorläufer der Bitcoin-Architektur“ bezeichnet.<ref>Bitcoin: The Cryptoanarchists' Answer to Cash. IEEE Spectrum, 30. Mai 2012, abgerufen am 1. Januar 2022.</ref> Im Jahr 2008, vor der Veröffentlichung von Bitcoin, schrieb Szabo einen Kommentar in seinem Blog über die Absicht, eine Live-Version seiner hypothetischen Währung zu erstellen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Decoding the Enigma of Satoshi Nakamoto and the Birth of Bitcoin.] In: The New York Times. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Januar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Bitcoin-Whitepaper verwendet eine Vielzahl an britischen Ausdrücken und eine Analyse des Schreibstils<ref>Satoshi Nakamoto is (probably) Nick Szabo. In: LikeInAMirror. 1. Dezember 2013, abgerufen am 11. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> deutet darauf hin, dass Nick Szabo das Schriftstück verfasst haben könnte.<ref>Klemens Kilic, Michael Förtsch: 6 Gründe, warum dieser nebulöse Computerwissenschaftler wohl Bitcoin erfunden hat. In: gq-magazin.de. 29. Mai 2018, abgerufen am 31. Dezember 2021.</ref>

Peter Todd

Im Jahr 2024 veröffentlichte der US-Fernsehsender HBO den Dokumentarfilm Money Electric: The Bitcoin Mystery, laut welchem der ehemalige Bitcoin-Entwickler Peter Todd hinter Satoshi Nakamoto stecken soll – Todd hingegen dementiert das Gerücht.<ref>Wurde Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto von HBO enttarnt? nau.ch, 9. Oktober 2024, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref> In einem Forenbeitrag von 2010 soll Todd mit seinem persönlichen Account auf einen Beitrag von Satoshi geantwortet haben.

Weitere Kandidaten

  • Vili Lehdonvirta (finnischer Wirtschaftssoziologe)<ref name="newyorker">Joshua Davis: The Crypto-Currency. In: The New Yorker. 3. Oktober 2011, abgerufen am 30. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Michael Clear (Student, Trinity College Dublin)<ref name="newyorker" />
  • Ross Ulbricht (Gründer und Erstbetreiber des von 2011 bis 2013 existierenden Online-Schwarzmarkts Silk Road)<ref>John Markoff: Study Suggests Link Between Dread Pirate Roberts and Satoshi Nakamoto. In: bits.blogs.nytimes.com. 23. November 2013, abgerufen am 30. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Paul Le Roux (Drogendealer, mutmaßlicher Erfinder der Verschlüsselungssoftware TrueCrypt)<ref>Evan Ratliff: Was Bitcoin Created by This International Drug Dealer? Maybe! In: wired.com. 16. Juli 2019, abgerufen am 30. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Gavin Andresen (Softwareentwickler)<ref>Alec Liu: Who Is Satoshi Nakamoto, the Creator of Bitcoin? In: vice.com. 22. Mai 2013, abgerufen am 30. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Adam Back nannte die in der New York Times vom 8. April 2026 dargelegten vielen Übereinstimmungen zwischen Formulierungen Satoshi Nakamotos und ihm zufällig. Er bestritt, der White-Paper-Autor zu sein.<ref>Patrick Krauss: Das Satoshi-Rätsel: Warum Adam Back erneut im Visier der Spekulationen steht. In: cryptonews.com. 8. April 2026, abgerufen am 8. April 2026.</ref>

Trivia

Bhagwan Chowdhry, Professor für Finanzen an der University of California, Los Angeles, schlug im November 2015 vor, Nakamoto als Kandidaten für den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften in Würdigung seiner Erfindung von Bitcoin vorzuschlagen. Die Richtlinien erlauben jedoch keine Kandidatur von Personen mit ungeklärter Identität.<ref name="Guardian_Dec_15" />

Mehreren Medienberichten zufolge stellte der US-amerikanische Journalist Daniel Oberhaus einen Freedom-of-Information-Act-Antrag (FOIA) bei dem US-amerikanischen Geheimdienst CIA und dem FBI zur Offenlegung der Identität Nakamotos. Als Antwort erhielt er einen Glomar Response, das heißt eine Antwort, dass weder bestätigt noch bestritten werden kann, dass die Geheimdienste Informationen über die Identität von Nakamoto hätten.<ref>Identität von Satoshi Nakamoto: CIA gibt keine Bestätigung, bestreitet allerdings auch nicht. In: Cointelegraph. 16. Juni 2018 (cointelegraph.com [abgerufen am 22. Juni 2018]).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />Vorlage:Hinweisbaustein