Zum Inhalt springen

Nomada mutabilis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. April 2026 um 08:56 Uhr durch imported>DJGrandfather (Link korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Nomada mutabilis
Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Wespenbienen (Nomada)
Art: Nomada mutabilis
Wissenschaftlicher Name
Nomada mutabilis
Morawitz, 1870

Nomada mutabilis, auch Veränderliche Wespenbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Familie der Apidae.

Merkmale

Die Bienen haben eine Körperlänge von 9 bis 11 Millimeter (Weibchen) bzw. 8 bis 11 Millimeter (Männchen). Der Kopf und Thorax der Weibchen ist rot und schwarz. Die Tergite sind rot, bei manchen Individuen hat das zweite Tergit gelbe Flecken. Das Labrum ist mehr oder weniger schwarz und hat hinter dem Vorderrand einen Quergrat mit Zähnchen. Das dritte Fühlerglied ist geringfügig länger als das vierte. Das Schildchen (Scutellum) ist hauptsächlich rot, hat schwache Höcker und ist dicht und fein punktförmig strukturiert. Die Tergite sind ebenso fein dicht punktförmig strukturiert, ihre Hinterränder sind fein chagriniert und nicht punktiert. Die Schienen (Tibien) der Hinterbeine sind am Ende stumpf, haben zwei oder drei dicke, kleine Dornen. Die Männchen sind den Weibchen ähnlich, ihre Tergite sind aber gelb gefleckt. Das Schildchen ist schwarz. Die Vordertarsenglieder 1 und 2 sind unten charakteristisch lang behaart. Die Schenkel (Femora) der Hinterbeine sind unten basal mit einer langen Haarfranse versehen. Die Schienen der Hinterbeine sind am Ende leicht spitz zulaufend und haben in der Regel zwei kleine Dornen.

Vorkommen und Lebensweise

Die Art ist in Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Die Tiere fliegen von Mitte Mai bis Ende Juli. Sie parasitieren Andrena chrysopyga, Andrena labialis und vielleicht Andrena polita.

Belege

Felix Amiet, M. Herrmann, A. Müller, R. Neumeyer: Fauna Helvetica 20: Apidae 5. Centre Suisse de Cartographie de la Faune, 2007, ISBN 978-2-88414-032-4.

Einzelnachweise

<references />