Zum Inhalt springen

Nomada furva

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. April 2026 um 08:59 Uhr durch imported>DJGrandfather (Link korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Nomada furva
Datei:Nomada furva (10.3897-BDJ.9.e64027) Figure 1.jpg

Nomada furva

Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Wespenbienen (Nomada)
Art: Nomada furva
Wissenschaftlicher Name
Nomada furva
Panzer, 1798

Nomada furva, auch Schwärzliche Wespenbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Familie der Apidae.

Merkmale

Die Bienen haben eine Körperlänge von 4 bis 6 Millimeter (Weibchen) bzw. 4 bis 5 Millimeter (Männchen). Der Kopf und Thorax der Weibchen ist schwarz und hat eine rote Zeichnung. Die Tergite sind basal schwarz, sonst rot. Das Labrum ist rot und hat vor dem Vorderrand drei kleine Zähnchen. Das dritte Fühlerglied ist gleich lang wie das vierte. Das Schildchen (Scutellum) ist rot gefleckt. Die Schienen (Tibien) der Hinterbeine haben ein Borstenhaar und zwei kleine Dornen. Bei den Männchen ist der Kopf und Thorax schwarz und hat eine wenig ausgeprägte gelbrote Zeichnung. Die Tergite sind braunschwarz und tragen gelbe Flecken. Das Labrum ist dunkel und trägt drei Zähnchen. Das Schildchen ist schwarz. Die Schenkel (Femora) der Hinterbeine haben unten basal eine Haarfranse. Die Schienen (Tibien) der Hinterbeine sind am Ende spitz ausgezogen, haben ein Borstenhaar und zwei kleine Dornen.

Vorkommen und Lebensweise

Die Art ist in Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Die Tiere fliegen in zwei Generationen von Anfang April bis Mitte September. Sie parasitieren Lasioglossum leucopus, Lasioglossum minutulum, Lasioglossum morio, Lasioglossum punctatissimum und wahrscheinlich auch weitere kleine Lasioglossum-Arten.

Belege

Felix Amiet, M. Herrmann, A. Müller, R. Neumeyer: Fauna Helvetica 20: Apidae 5. Centre Suisse de Cartographie de la Faune, 2007, ISBN 978-2-88414-032-4.

Einzelnachweise

<references />