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Alerheim

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Alerheim COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 51′ N, 10° 37′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|09779111}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 51′ N, 10° 37′ O
 {{#coordinates:48,84455|10,61892|primary
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  }}
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-RiesVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Ries
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|09779111}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 86733
Vorwahl: 09085
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 111
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Beuthener Str. 6
86720 Nördlingen
Website: alerheim.de
Erster Bürgermeister: Alexander Joas
Lage der Gemeinde Alerheim im Donau-Ries
Datei:Alerheim in DON.svg
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Alerheim 001.jpg
Luftaufnahme von Alerheim (2016)
Datei:Schloss Alerheim 004.jpg
Luftaufnahme von Schloss Alerheim (2016)
Datei:Stele Alerheim.JPG
Stele zur Erinnerung an Johann Wilhelm Klein

Alerheim (Rieserisch: Alre) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries.

Geographie

Lage

Das Kirchdorf liegt im Nördlinger Ries, neun Kilometer östlich von Nördlingen, und ist Teil der Planungsregion Augsburg. Die Wörnitz durchquert das Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat sieben Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):<ref>Gemeinde Alerheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum</ref><ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Die Einöde Neumühle zählt zum Gemeindeteil Bühl i.Ries.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Alerheim, Bühl i.Ries, Rudelstetten und Wörnitzostheim.<ref>Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 7. April 2026.</ref> Die Gemarkung Alerheim hat eine Fläche von 10,228 km². Sie ist in 1347 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7593,26 m² haben.<ref>Gemarkung Alerheim (096748). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. April 2026.</ref> In ihr liegen die Gemeindeteile Alerheim, Schloßruine und Wennenmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. April 2026.</ref>

Geschichte

Bis zur Gemeindegründung

Erstmals im 8. Jahrhundert n. Chr. wurde Alerheim im Zusammenhang mit einer Schenkung an die Reichsabtei Fulda urkundlich als „Villa Alarheim“ erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Ortschaft 1645 während der Schlacht bei Alerheim stark verwüstet, der Wiederaufbau war erst nach 70 Jahren abgeschlossen. Alerheim war von 1306 bis 1806 im Besitz der Familie Oettingen-Wallerstein und kam als Oberamt des Fürstentums Oettingen-Wallerstein mit der Rheinbundakte 1806 zu Bayern.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Eingliederung von Wörnitzostheim,<ref></ref> am 1. Januar 1978 kamen die Gemeinden Bühl im Ries mit ihren Gemeindeteilen sowie Rudelstetten dazu.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1502 auf 1637 Einwohner bzw. um 9 %.

Jahr Einwohner
1904 1420<ref>Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, München, 1904</ref>
1939 0711 (nur Ortschaft Alerheim)
1947 1095 (nur Ortschaft Alerheim)
1961 1503<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1970 1455<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1987 1501
1991 1591
1995 1620
2000 1675
2005 1696
2010 1665
2015 1619

Die im Jahr 2008 von der Gemeinde ermittelten 1663 Einwohner verteilten sich wie folgt auf die Gemarkungen:

Name der Gemarkung Einwohner
Alerheim 962
Bühl im Ries 231
Rudelstetten 279
Wörnitzostheim 191

Politik

Bürgermeister

Berufsmäßiger Erster Bürgermeister ist Alexander Joas (Wählervereinigung Alerheim). Er ist seit dem 26. Januar 2022 im Amt und erreichte bei der Wahl am 16. Januar 2022 einen Stimmenanteil von 52,1 %.<ref>Bürgermeister/Oberbürgermeister in kreisangehörigen Gemeinden (Stand: 13. Juli 2022). (xlsx) Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 14. Juli 2022.</ref>

Der Vorgänger von Joas, Christoph Schmid (Freie Wahlgemeinschaft Alerheim), war seit Mai 2008 im Amt, wurde 2014 und 2020 wiedergewählt und zog in den 20. Deutschen Bundestag ein. Dessen Vorgänger war Gerhard Ament (Wählervereinigung Alerheim/Rudelstetten).

Gemeinderat

Periode von 2020 bis 2026 (unverändert wie in der Amtszeit 2014 bis 2020):

  • Wählervereinigung Alerheim: 6 Sitze
  • Wählervereinigung Rudelstetten: 2 Sitze
  • Wählergemeinschaft Bühl i. Ries: 2 Sitze
  • Wählervereinigung Wörnitzostheim: 2 Sitze

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|]] Blasonierung: „Über goldenem Schildfuß, darin ein hersehender schwarzer Löwe, gespalten von Rot und Blau; vorne ein wachsender silberner Bischofsstab, hinten ein durchgehender silberner Schragen.“<ref name="Wappen">Wappen von Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Alerheim in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Natur

Bau- und Bodendenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

2017 gab es in der Gemeinde 311 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 725 Personen in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 414 Personen größer als die der Einpendler. 15 Einwohner waren arbeitslos. 2016 gab es 46 landwirtschaftliche Betriebe, die eine Fläche von 1846 ha bewirtschafteten.

Bildung

Es bestehen folgende Einrichtungen:

  • Kindertageseinrichtung: Der Alerheimer Kindergarten ist unter der Trägerschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und hat 84 Plätze. Er wurde am 1. März 2018 von 76 Kindern besucht, darunter 18 Krippenkinder unter drei Jahren.
  • SVE, Schulvorbereitende Einrichtung der Schwabenhilfe e. V.: Im Schulgebäude sind drei Gruppen der Fördereinrichtung der Schwabenhilfe untergebracht, die von Kindern aus dem ganzen Ries besucht werden.
  • In der Johann-Wilhelm-Klein-Grundschule werden die Jahrgangsstufen 1–4 von fünf Lehrern unterrichtet. Im Schuljahr 2019/2020 besuchten 70 Kinder die Schule.<ref>Johann-Wilhelm-Klein-Grundschule Alerheim in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und KultusVorlage:Abrufdatum</ref>
  • Volkshochschule: In Alerheim gibt es eine Außenstelle der VHS Nördlingen.

Gemeindehaushalt

2017 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 1.557.000 €, davon waren 486.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen und 721.000 €Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Die Verschuldung betrug 478 € je Einwohner.

Verkehr

Die Staatsstraße 2221 von Oettingen zur Bundesstraße 25 durchquert die Gemeinde und kreuzt am östlichen Rand des Ortes Alerheim die Kreisstraße DON 10.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen

  • König Heinrich (VII.), 1235 hielt Kaiser Friedrich II. seinen aufrührerischen Sohn in der Burg im Ortsteil Schloßruine in Gewahrsam. Er war auf der „Durchreise“ und kam vom Schlossverließ aus Heidelberg nach Alerheim. Weiter über Friaul verlegte man ihn anschließend nach Apulien und hielt ihn bis zu seinem Tod im Kastell San Fele und anderen Burgen in Süditalien gefangen.
  • Franz von Mercy (1597–1645), Oberbefehlshaber im Dreißigjährigen Krieg, gestorben in Alerheim. Ein Gedenkstein nahe der Stephanuskirche erinnert daran.

Literatur

  • Bernhard Erhard: Alerheim im Ries. Ein historisches Mosaik vom 8. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Gemeinde Alerheim, 2000, ISBN 3-00-007186-5
  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969886X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Gottfried Stieber: Alerheim. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 182–184 (Digitalisat).
  • Vorlage:MerianTopo

Weblinks

Commons: Alerheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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