Gymnocalycium pflanzii
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| Gymnocalycium pflanzii | ||||||||||||
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| Datei:Gymnocalycium pflanzii pm.jpg
Gymnocalycium pflanzii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gymnocalycium pflanzii | ||||||||||||
| (Vaupel) Werderm. |
Gymnocalycium pflanzii ist eine Pflanzenart in der Gattung Gymnocalycium aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton pflanzii ehrt Karl Pflanz (1872–1925).<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 184.</ref>
Beschreibung
Gymnocalycium pflanzii wächst meist einzeln und im Alter sprossend mit gelblich grünen bis olivgrünen, purpur überhauchten, abgeflacht kugelförmigen Trieben und erreicht bei Durchmessern von bis zu 15 Zentimetern und mehr Wuchshöhen von 6 bis 8 Zentimeter. Die acht bis zehn massigen Rippen sind gerundet, die darauf befindlichen Areolen lang oval. Es ist ein kurzer Mitteldorn vorhanden. Die sechs bis neun kräftigen, sehr steifen und auffällig rückwärts gebogenen Randdornen sind etwas rosabraun bis weißlich braun und dunkler gespitzt. Sie sind bis zu 2,5 Zentimeter lang.
Die kurzröhrigen bis trichterförmigen weißlich rosafarbenen bis lachsrosafarbenen Blüten erreichen eine Länge von bis zu 5 Zentimeter und weisen einen ebensolchen Durchmesser auf. Die rötlich purpurfarbenen bis karminroten Früchte sind kugelförmig. Sie erreichen einen Durchmesser von 1,5 bis 2 Zentimeter und enthalten ein rotes Fruchtfleisch.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Gymnocalycium pflanzii ist in Paraguay, im Süden Boliviens sowie im Norden Argentiniens in Höhenlagen von 500 bis 2500 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus pflanzii erfolgte 1923 durch Friedrich Karl Johann Vaupel.<ref>F. Vaupel: Echinocactus Pflanzii Vpl. spec. nov. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde 1923. Nr. 8, 1923, S. 83.</ref> Erich Werdermann stellte die Art 1935 in die Gattung Gymnocalycium.<ref>Repertorium Specierum Novarum Regni Vegetabilis. Sonderbeiheft C 24, 1935, Tafel 94 (= Blühende Kakteen und andere sukkulente Pflanzen. Band 3, 1935, Tafel 94).</ref>
Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 159 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Gymnocalycium pflanzii subsp. pflanzii
- Gymnocalycium pflanzii subsp. argentinense <templatestyles src="Person/styles.css" />H.Till & W.Till
- Gymnocalycium pflanzii subsp. zegarrae <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cárdenas) G.J.Charles
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Demaio, P., Lowry, M., Ortega-Baes, P., Perea, M. & Trevisson, M., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 323.
Einzelnachweise
<references />