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Gebhardt von Moltke

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Juli 2025 um 13:58 Uhr durch imported>Bernhard Diener (+ Foto der Grabstätte und Grabort).
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Gebhardt von Moltke (* 28. Juni 1938 auf Gut Wernersdorf, Landkreis Breslau, Schlesien<ref>Veröffentlichungen der Deutsch-Britischen Gesellschaft: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Newsletter Februar 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.debrige.de (PDF; 119 kB), abgerufen am 29. Mai 2011</ref>; † 6. Januar 2019 in Berlin<ref>Gebhardt von Moltke : Traueranzeige - FAZ Lebenswege, 13. Januar 2019</ref>) war ein deutscher Diplomat und Präsident der Deutsch-Britischen Gesellschaft.

Leben und Beruf

Gebhardt von Moltke entstammte dem mecklenburgischen Adelsgeschlecht Moltke. Sein Vater war der Gutsbesitzer und Botschafter Hans-Adolf von Moltke (1884–1943), auf dessen Gut Wernersdorf er geboren wurde. Seine Mutter war Davida Gräfin Yorck von Wartenburg (1900–1989), die Tochter von Heinrich Graf Yorck von Wartenburg und Sophie Freiin von Berlichingen.

Datei:Grabstätte Gebhardt von Moltke.jpg
Grabstätte

Im Jahre 1958 begann Moltke mit dem Studium der Rechtswissenschaften und Nationalökonomie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er schloss sein Studium 1963 mit Studienaufenthalten in Grenoble, Berlin sowie Freiburg im Breisgau ab und legte im gleichen Jahr sein Erstes Staatsexamen ab. Zwischen 1963 und 1967 machte er sein Referendariat und schließlich das Zweite Staatsexamen. 1968 gelangte er in den höheren Auswärtigen Dienst, wo Gebhardt von Moltke zunächst im Ministerbüro des Auswärtigen Amtes in Bonn tätig war. Von 1971 bis 1977 arbeitete Moltke in Abteilungen der deutschen Botschaften in Moskau und Jaunde. Anschließend kehrte er in das Auswärtige Amt zurück, wo er in der Personalabteilung tätig wurde. Zwischen 1982 und 1986 arbeitete in der Politischen Abteilung der Botschaft in Washington, woraufhin er die Leitung des USA-Referates im Auswärtigen Amt übernahm. Danach wurde Gebhardt von Moltke im Jahre 1991 Beigeordneter Generalsekretär für Politische Angelegenheiten bei der NATO in Brüssel. Im Jahre 1997 wurde Moltke zum Botschafter in London ernannt. Dieses Amt hatte er bis 1999 inne. Darauf folgte die Berufung als Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Nordatlantikrat der NATO. Im Jahre 2003 ging Moltke in den Ruhestand. Im gleichen Jahr wurde er neuer Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft.

Gebhardt von Moltke wurde im Jahr 2000 die Ehrendoktorwürde der University of Birmingham verliehen<ref>Jochen Thies: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Moltkes – eine sehr britische Familie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.debrige.de</ref>. Er ruht auf dem Evangelischen Kirchhof Nikolassee.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

VorgängerAmtNachfolger
Jürgen OesterheltDeutscher Botschafter im Vereinigten Königreich
1997–1999
Hans-Friedrich von Ploetz
Joachim BitterlichStändiger Vertreter Deutschlands bei der NATO
1999–2003
Rüdiger Reyels

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