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Nipigon River

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Nipigon River
Datei:Nipigon River.jpg
Daten
Lage Thunder Bay District in Ontario (Kanada)
Flusssystem Sankt-Lorenz-Strom
Abfluss über Saint Marys River → St. Clair River → Detroit River → Niagara River → Sankt-Lorenz-Strom → Atlantischer Ozean
Ursprung Nipigonsee
49° 26′ 15″ N, 88° 13′ 6″ W
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Quellhöhe 260 m<ref name="Lakes"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Atlas of Canada – Lakes (Memento vom 14. Januar 2013 im Internet Archive) (englisch)</ref>
Mündung Nipigon Bay (Oberer See)Koordinaten: 48° 57′ 44″ N, 88° 14′ 59″ W
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Mündungshöhe 183 m<ref name="Lakes" />
Höhenunterschied 77 m
Sohlgefälle 1,6 ‰
Länge 48 km
Einzugsgebiet 25.400 km²<ref name="Rivers"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Atlas of Canada – Rivers (Memento vom 22. Januar 2013 im Internet Archive) (englisch)</ref>
Durchflossene Seen Helen Lake
Durchflossene Stauseen Pine Portage Dam,
Cameron Falls Dam
Gemeinden Nipigon
Datei:Nipigon River basin map.png
Karte
Datei:Great Lakes 1.PNG
Lage des Nipigon River nördlich des Oberen Sees

Lage des Nipigon River nördlich des Oberen Sees

Der Nipigon River ist ein 48 km langer Fluss in der kanadischen Provinz Ontario.

Der Fluss entwässert den Nipigonsee, fließt in südlicher Richtung und mündet in die Nipigon Bay, einer Bucht des Oberen Sees. Dabei beträgt die Höhe an seinem Ausfluss aus dem Nipigonsee 260 m. An seiner Mündung sind es noch 183 m. Ende Mai 2011 betrug der durchschnittliche Abfluss beim Alexander Dam 420 m³/s.<ref name="OPG">Ontario Power Generation</ref>

Geschichte

Datei:Nipigon River Bridge, 1937.png
Die Nipigon River Bridge, ursprünglich 1937 eröffnet, bildet einen Engpass im kanadischen Verkehrsnetz zwischen Atlantik und Pazifik

Archäologische Spuren weisen die kontinuierliche Anwesenheit von Menschen ab etwa 2000 v. Chr. nach. Zwischen 3000 v. und 1000 n. Chr. entstanden weitläufige Handelswege. Im Sommer waren dies Kanuwege, die mit Birkenrindenkanus befahren wurden, im Winter Wege, die für Schlittenhunde geeignet waren. Zwischen 1717 und 1905 entstanden sechs Handelsstützpunkte, die von Angehörigen der sechs umwohnenden First Nations häufig frequentiert wurden. Die Indigenen wiederum wurden Teil der Geldwirtschaft, als sie begannen, auf der Grundlage ihrer Orts- und Naturkenntnisse ihre Führerdienste gegen Bezahlung anzubieten.<ref>Nipigon River System. Water Management Plan, Ontario Power, 2005, S. 46.</ref> Der Nipigon River war legendär für die Menge und Größe der hier vorkommenden Bachsaiblinge. Der Bau von vier Staudämmen (Cameron Falls Dam, Virgin Falls Dam (erbaut 1925), Alexander Dam, Pine Portage Dam) entlang des Flusslaufs führte jedoch zu einem starken Rückgang der Fischpopulation.

Wasserkraftnutzung

Nördlich des Nipigonsees wird ein Teil des Ogoki River, ein Nebenfluss des Albany River, umgeleitet. Anstatt wie ursprünglich in die James Bay zu fließen, strömen nun 121 m³/s dem Nipigonsee zu und vergrößern somit effektiv das Einzugsgebiet des Nipigon River und erhöhen den mittleren Abfluss und die nutzbare Wassermenge zur Stromgewinnung.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Interbasin Water Transfer Projects In North America.] (PDF) North Dakota State Water Commission, , S. 4–5,10, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Juni 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Wasserkraftwerke an Cameron Falls Dam, Alexander Dam und Pine Portage Dam liefern zusammen eine Jahresleistung von etwa 2,144 TWh (im Jahr 2002).<ref name="Lake Nipigon Conservation Reserve Resource Management Plan">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lake Nipigon Conservation Reserve Resource Management Plan.] (PDF; 413 kB) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Juli 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Alle drei Wasserkraftwerke werden von der Ontario Power Generation betrieben. In Abstromrichtung sind dies:<ref name="MAP"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ontario Power Generation (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. August 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.opg.com (PDF-Datei; 887 kB)</ref>

Name Fertig-
stellung
Stauhöhe
[m]
Leistung
[MW]
Anzahl
Turbinen
Pine Portage 1950–1954 259,55 142 4
Cameron Falls 1918–1958 227,07 87 7
Alexander 1930–1958 203,25 69 5

Fischfang

Der Nipigon River ist ein beliebtes Ziel für Angler. Im Jahre 1915 fing Dr. Cook den bis dahin größten Bachsaibling. Vier Jahre später verbrachte Prince Edward, Prince of Wales (späterer König Edward VIII. und Duke of Windsor) einen Angelurlaub am Nipigon River. Ein dabei gefangener Saibling wird heute noch im National Archives of Canada ausgestellt.<ref>Whalen, James; The Archivist: Royalty on the Nipigon; 1998; no. 117</ref> Mehrmals im Jahr findet man im Nipigon River auch Amerikanische Seesaiblinge, Regenbogenforellen und Lachse. Die wandernden Fische treffen 15 km oberhalb der Mündung auf den ersten Damm. Die Stauseen oberhalb der Dämme eignen sich für den Fang von Amerikanischen Seesaiblingen. Die Angelsaison beginnt am 1. Mai und reicht bis Ende November.

Literatur

Weblinks

Commons: Nipigon River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />