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Nomada atroscutellaris

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Nomada atroscutellaris
Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Wespenbienen (Nomada)
Art: Nomada atroscutellaris
Wissenschaftlicher Name
Nomada atroscutellaris
Strand, 1921

Nomada atroscutellaris, auch Ehrenpreis-Wespenbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Familie der Apidae.

Merkmale

Die Bienen haben eine Körperlänge von 6 Millimetern (Weibchen) bzw. 5 bis 6 Millimetern (Männchen). Der Kopf und der Thorax der Weibchen sind schwarz und haben eine rote Zeichnung. Die Tergite sind überwiegend rot, teilweise schwarz. Das Labrum ist schwarz und trägt einen gezähnten Quergrat am Vorderrand. Das dritte Fühlerglied ist genauso lang wie das vierte. Das Schildchen (Scutellum) ist rot gefleckt. Die Schienen (Tibien) der Hinterbeine sind am Ende in eine Spitze ausgezogen und tragen ein Borstenhaar und zwei oder drei Dornen, die auf Grund der dichten Behaarung schlecht erkennbar sind. Die Männchen ähneln den Weibchen. Ihre Mandibeln, die Wangen und der Vorderrand der Stirnplatte und die Beine sind gelb gefleckt. Der Fühlerschaft ist schwarz und deutlich breiter als die Geißel. Wie auch bei den Weibchen sind die Schienen der Hinterbeine zu einer Spitze ausgezogen und mit Dornen versehen.

Vorkommen und Lebensweise

Die Art ist in Süd-, Südost- und Mitteleuropa verbreitet. Die Tiere fliegen von Anfang April bis Ende Juni. Die Art parasitiert Andrena viridescens. Die Tiere besuchen vor allem Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys).

Belege

Felix Amiet, M. Herrmann, A. Müller, R. Neumeyer: Fauna Helvetica 20: Apidae 5. Centre Suisse de Cartographie de la Faune, 2007, ISBN 978-2-88414-032-4.

Weblink

Einzelnachweise

<references />