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Rote Wespenbiene

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Rote Wespenbiene
Datei:Nomada armata01.jpg

Rote Wespenbiene (Nomada armata)

Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Wespenbienen (Nomada)
Art: Rote Wespenbiene
Wissenschaftlicher Name
Nomada armata
Herrich-Schäffer, 1839

Die Rote Wespenbiene (Nomada armata), auch Bedornte Wespenbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Familie der Apidae.

Merkmale

Die Bienen haben eine Körperlänge von 10 bis 12 Millimetern. Der Kopf und der Thorax der Weibchen sind schwarz und haben eine rote Zeichnung. Die Tergite sind rot mit gelben Flecken. Das Labrum ist schwarz, glatt und trägt mittig ein kräftiges Zähnchen sowie basal einen unpunktierten Streifen. Das dritte Fühlerglied ist nahezu genauso lang wie das vierte. Das Schildchen (Scutellum) ist rot gefleckt. Die Schienen (Tibien) der Hinterbeine sind am Ende in stumpf und hat mehrere sehr kurze, dunkle Dornen. Die Männchen ähneln den Weibchen. Ihre Mandibeln, die Wangen, die Calli und Tegulae sind gelbrot, das Scutellum ist schwarz. Die Schenkel (Femora) der Vorderbeine sind stark verbreitert und unten konkav. Die Schenkel der Hinterbeine sind unten basal mit auffälligen Haarflecken versehen. Die Schienen der Hinterbeine haben am Ende einige helle Dornen.

Vorkommen und Lebensweise

Die Art ist in Süd-, Mittel- und dem südlichen Nordeuropa verbreitet. Die Tiere fliegen von Ende Mai bis Ende August. Die Art parasitiert Andrena hattorfiana. Man kann die Tiere beim Besuch an Skabiosen (Scabiosa) und Witwenblumen (Knautia) beobachten.

Belege

  • Felix Amiet, M. Herrmann, A. Müller, R. Neumeyer: Fauna Helvetica 20: Apidae 5. Centre Suisse de Cartographie de la Faune, 2007, ISBN 978-2-88414-032-4.

Weblink

Einzelnachweise

<references />