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Epeolus alpinus

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Epeolus alpinus
Datei:Epeolus alpinus.jpg

Epeolus alpinus

Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Filzbienen (Epeolus)
Art: Epeolus alpinus
Wissenschaftlicher Name
Epeolus alpinus
Friese, 1893

Epeolus alpinus, auch Alpen-Filzbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Familie der Apidae.

Merkmale

Die Bienen haben eine Körperlänge von 6 bis 7 Millimetern. Der Körper der Weibchen ist überwiegend schwarz gefärbt, ihre Mandibeln, Calli, das Schildchen (Scutellum) und die Beine sind rot. Der Kopf und das Mesonotum sind lang abstehend behaart. Dem Mesonotum fehlen markante weiße Haarflecken. Das erste und zweite Tergit haben zwei, das dritte und vierte vier breite, nahezu rechteckige, aber schlecht abgegrenzte Haarflecken. Die Fühlerglieder sind länger als breit. Die Stirn und das Schildchen haben glänzende Zwischenräume zwischen den Punkten. Das fünfte Sternit ist im Profil betrachtet flach. Die Männchen haben einen schwarzen Körper, bei dem die Mandibeln, die Tegulae, die Schienen (Tibien) und Tarsen rot sind. Der Kopf und das Mesonotum ist wie beim Weibchen abstehend lang behaart, Letzterem fehlen jedoch die Haarflecken. Das erste Tergit ist nahezu vollständig mit weißen Filzhaaren bedeckt. Das siebte Tergit ist schwarz. Das vierte und fünfte Sternit sind hellgelb. Die Stirn und das Schildchen haben wie beim Weibchen glänzende Zwischenräume zwischen den Punkten.

Vorkommen und Lebensweise

Die Art ist in Spanien, den Alpen und an den Küstengebieten der Nord- und Ostsee verbreitet. Die Tiere fliegen von Ende Juni bis Anfang August. Sie parasitieren Colletes impunctatus und Colletes floralis

Belege

Felix Amiet, M. Herrmann, A. Müller, R. Neumeyer: Fauna Helvetica 20: Apidae 5. Centre Suisse de Cartographie de la Faune, 2007, ISBN 978-2-88414-032-4.

Einzelnachweise

<references />