Zum Inhalt springen

Anthophora fulvitarsis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. April 2026 um 09:13 Uhr durch imported>DJGrandfather (Link korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Anthophora fulvitarsis
Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Bienen (Apiformes)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Anthophora
Art: Anthophora fulvitarsis
Wissenschaftlicher Name
Anthophora fulvitarsis
Brullé, 1832

Anthophora fulvitarsis, auch Große Pelzbiene genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine Biene aus der Familie der Apidae.

Merkmale

Die Bienen haben eine Körperlänge von 16 bis 18 Millimeter. Die Weibchen haben eine gelbe Zeichnung im Gesicht. Sie sind überwiegend weißgrau behaart, am Thorax und erstem Tergit treten vereinzelt schwarze Haare hinzu. Die Tergitscheiben am dritten bis fünften Tergit sind schwarz behaart. Das zweite bis vierte Tergit tragen am Hinterrand weiße Haarbinden. Die Schienenbürste (Scopa) ist rotgelb. Die Wangen sind so breit, wie das dritte Fühlerglied in der Mitte breit ist. Die Männchen sehen den Weibchen ähnlich. Am siebten Tergit haben sie am Ende zwei lange, schmale kleine Dornen. Die Tarsen der mittleren Beine haben am Fersenglied (Metatarsus) vorne und am Krallenglied an beiden Seiten schwarze Haarfransen, das Fersenglied hat zusätzlich sehr lange Haare.

Vorkommen und Lebensweise

Die Art ist in Südeuropa, vereinzelt auch in Mitteleuropa verbreitet. Sie fliegt im Mittelmeergebiet von Mai bis Juni. Die Weibchen legen ihre Nester in Steilwänden aus Löss und Sandstein an. Pollen wird von verschiedenen Pflanzenfamilien gesammelt. Kuckucksbiene der Art ist Melecta albifrons und vermutlich auch Coelioxys rufescens.

Belege

Felix Amiet, M. Herrmann, A. Müller, R. Neumeyer: Fauna Helvetica 20: Apidae 5. Centre Suisse de Cartographie de la Faune, 2007, ISBN 978-2-88414-032-4.

Einzelnachweise

<references />