Margeriten
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| Margeriten | ||||||||||||
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| Datei:Illustration Chrysanthemum leucanthemum0.jpg
Margerite (Leucanthemum), | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leucanthemum | ||||||||||||
| Mill. |
Die Margeriten (Leucanthemum) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die etwa 42 Arten sind hauptsächlich in Europa verbreitet.<ref name="Euro+Med" /> Der deutsche Trivialname leitet sich über {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) von altgriechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für „Perle“ ab.<ref>Heinrich Tischner: Deutsche Etymologie - Margerite.</ref>
Beschreibung
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Vegetative Merkmale
Leucanthemum-Arten der Margeriten sind kurzlebig bis ausdauernd und krautig.
Die Blattspreiten sind ungeteilt bis fiederschnittig; die Grundblätter sowie die unteren Stängelblätter sind gestielt und die oberen Stängelblätter sitzend.
Generative Merkmale
Die Körbchen enthalten weiße Zungen- und gelbe Röhrenblüten und sind selten auch ohne Zungenblüten anzutreffen.
Die Achänen sind gerippt und mit Schleimzellen und Sekretkanälen ausgestattet.
Polyploidie
Die Gattung Leucanthemum stellt einen Polyploidkomplex dar, d. h., dass unterschiedliche Arten des Genus unterschiedliche Chromosomenzahlen aufweisen. Die Chromosomengrundzahl des Leucanthemumgenoms ist 9, ein diploides Individuum besitzt somit 18 Chromosomen. Neben den vermutlich ursprünglicheren, diploiden Arten kam es mehrfach zu Artbildungsereignissen, bei denen der Chromosomensatz vervielfacht wurde. Es gibt Arten mit 36, 54, 72, 90 und 108 Chromosomen. Die nur an einer Lagune nördlich von Lissabon zu findende Leucanthemum lacustre besitzt sogar 198 Chromosomen, was dem 22-fachen Chromosomensatz entspricht.
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Leucanthemum wurde durch Philip Miller aufgestellt. Der botanische Gattungsname Leucanthemum leitet sich von den altgriechischen Wörtern {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) für „weiß“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für „Blüte, Blume“ ab.
Die Arten der Gattung sind in Europa beheimatet. Eine Art dringt sogar bis Sibirien vor (Leucanthemum ircutianum); sie ist nach der sibirischen Stadt Irkutsk benannt.
Die Gattung der Margeriten (Leucanthemum <templatestyles src="Person/styles.css" />Mill.) umfasst etwa 42 Arten. Hier eine Auswahl<ref name="GRIN" /><ref name="Euro+Med" />:
- Berg-Margerite (Leucanthemum adustum <templatestyles src="Person/styles.css" />(W.D.J.Koch) Gremli): Sie kommt in Europa vor.<ref name="GRIN" />
- Schwarzrand-Margerite (Leucanthemum atratum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Jacq.) DC., Syn.: Chrysanthemum atratum <templatestyles src="Person/styles.css" />Jacq.): Sie kommt nur in Österreich vor.<ref name="Euro+Med" />
- Hellschuppige Margerite (Leucanthemum chloroticum <templatestyles src="Person/styles.css" />A. Kerner & Murbeck): Sie ist auf Kalkstandorten der subadriatischen Südost-Dinariden in Montenegro, de Herzegowina und Süd-Dalmatiens verbreitet.<ref>Čedomil Šilić 1990: Endemične bilje. Svjetlost, Sarajevo. ISBN Hier S. 159</ref>
- Gebirgs-Margerite (Leucanthemum gaudinii <templatestyles src="Person/styles.css" />Dalla Torre, Syn.: Chrysanthemum alpicola <templatestyles src="Person/styles.css" />(Gremli) Hess & al.): Sie kommt in Spanien, Frankreich, in der Schweiz, in Italien, in Polen, in der Slowakei, der Ukraine und auf der Balkanhalbinsel vor.<ref name="Euro+Med" />
- Haller-Margerite (Leucanthemum halleri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vitman) Ducommun, Syn.: Chrysanthemum halleri <templatestyles src="Person/styles.css" />Vitman): Sie kommt in der Schweiz, in Deutschland, in Österreich und in Italien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Verschiedenblättrige Margerite (Leucanthemum heterophyllum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Willd.) DC.): Sie kommt in Frankreich, Italien, in der Schweiz, in Österreich und in Slowenien vor, aber nicht in Deutschland.<ref name="Euro+Med" />
- Fettwiesen-Margerite (Leucanthemum ircutianum <templatestyles src="Person/styles.css" />DC., Syn.: Leucanthemum vulgare subsp. ircutianum <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Tzvelev, Chrysanthemum leucanthemum subsp. triviale <templatestyles src="Person/styles.css" />Gaudin): Sie kommt in etwa fünf Unterarten in Europa vor.<ref name="Euro+Med" />
- Leucanthemum lacustre <templatestyles src="Person/styles.css" />(Brot.) Samp.: Die Heimat ist Portugal.<ref name="GRIN" />
- Steineralpen-Margerite (Leucanthemum lithopolitanicum <templatestyles src="Person/styles.css" />(E. Mayer) Polatschek, Syn.: Chrysanthemum atratum subsp. lithopolitanicum <templatestyles src="Person/styles.css" />E. Mayer): Sie kommt in Österreich und in Slowenien vor.<ref name="Euro+Med" />
- Leucanthemum maximum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Ramond) DC.: Ihre Heimat ist Spanien und Frankreich. In Nordamerika, Australien und Neuseeland ist sie ein Neophyt.<ref name="GRIN" />
- Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare <templatestyles src="Person/styles.css" />Lam., Syn.: Leucanthemum praecox <templatestyles src="Person/styles.css" />(Horvatic) Horvatic): Die Heimat ist Europa und Armenien, in Nord-, Süd- und Mittelamerika, in Afrika, Indien, China, Australien und Neuseeland ist sie ein Neophyt.<ref name="GRIN" />
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Euro+Med"> Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). In: Werner Greuter, E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. Datenblatt Leucanthemum In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>