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Alfred Cyril Ewing

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Alfred Cyril Ewing (* 11. Mai 1899 in Leicester<ref name=":0">Papers of Alfred Cyril Ewing - Archives Hub. Archive Hub, abgerufen am 25. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>; † 14. Mai 1973 in Manchester<ref name=":0" />) war ein britischer Philosoph.<ref name=":1">Alfred Cyril Ewing Papers. The University of Manchester Library, abgerufen am 25. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ewing besuchte das Wyggeston Gymnasium in Leicester und studierte am University College in Oxford, wo er mehrere Auszeichnungen und Stipendien erhielt. Die Doktorarbeit schloss er 1923 mit Kant's Treatment of Causality ab. Seinen zweiten Doktortitel erhielt er für Literatur 1933 in Cambridge.<ref name=":0" />

Er lehrte vier Jahre in Newcastle, von 1927 bis 1931 in Swansea und ab 1931 Moralwissenschaft in Cambridge.<ref name=":0" /> Weitere Stationen waren Princeton, South Carolina, Colorado und Delaware, wo er Gastlehrender war.<ref name=":0" /> Von 1954 bis 1965 hielt er Vorlesungen über Moralwissenschaft in Cambridge.<ref name=":1" />

Ewing verteidigte die traditionelle Metaphysik und entwickelte eine Position, die er selbst als analytischen Idealismus bezeichnete. Er widersprach den Theorien Wittgensteins und galt in der Folgezeit im Gegensatz zu ersterem als Außenseiter.<ref name=":2">Ethik. Felix Meiner Verlag GmbH, 2025, abgerufen am 25. April 2026.</ref> Er setzte sich kritisch mit linguistischer Philosophie und dem logischen Positivismus auseinander.<ref name=":1" /> Seine Ethik steht in einer Reihe mit britischen Vorgängern der Moralphilosophie, bei denen Urteile objektiv wahr sein können und die intuitiv erkannt werden können.<ref name=":2" /> Normative Begriffe ließen sich, laut Ewing, auf wenige Grundbegriffe zurückführen.<ref name=":2" />

Für seine Zeit schrieb er zahlreiche Abhandlungen über Aspekte der Philosophie.<ref name=":0" />

Von 1941 bis 1942 war er Präsident der Aristotelian Society, Teil der British Academy 1941 und Schatzmeister der International Federation of Philosophical Societies ab 1953.<ref name=":0" />

Literatur

  • Brand Blanshard: Alfred Cyril Ewing. 1899-1973. Proceedings and Addresses of the American Philosophical Association 48(1974-1975), 171f.

Werke

  • Value and Reality: The Philosophical Case for Theism. London: George Allen & Unwin 2013, ISBN 978-1138986657.
  • Non-linguistic Philosophy London: George Allen & Unwin 1968, ISBN 978-0041000177.
  • Second Thoughts in Moral Philosophy. London 2013, ISBN 978-0415634083.
  • The Idealist Tradition: From Berkeley to Blanshard. London 1957
  • Ethics. London 1953
  • The Fundamental Questions of Philosophy. London: Routledge 2013, ISBN 978-0415634076.
  • The Definition of Good. London: Routledge 2013, ISBN 978-0415634106.
  • The Individual, the State, and World Government. New York: Macmillan 1947
  • Reason and Intuition. London 1941
  • A Short Commentary on Kant's "Critique of Pure Reason". University of Chicago Press, Chicago 1987, ISBN 978-0226227795.
  • Idealism: A Critical Survey New York 2013, ISBN 978-0415633734.
  • The Morality of Punishment. London 2013, ISBN 978-0415633727.
  • Kant's Treatment of Causality. London 2013, ISBN 978-0415633130.

Online-Referenz

Einzelnachweise

<references />

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