Zitronenbuntbarsch
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| Zitronenbuntbarsch | ||||||||||||
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| Datei:Amphilophus citrinellus.jpg
Zitronenbuntbarsch, Männchen | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Amphilophus citrinellus | ||||||||||||
| (Günther, 1864) |
Der Zitronenbuntbarsch (Amphilophus citrinellus, Syn.: Cichlasoma citrinellum) ist eine Fischart aus der Familie der Buntbarsche und in Mittelamerika (Nicaragua, Costa Rica) östlich der Hauptwasserscheide verbreitet.<ref>David Alderton: Fische für Aquarium und Teich - die große Enzyklopädie mit 800 Arten. dk verlag, deutsche Ausgabe 2005, ISBN 3-8310-0669-5</ref> Er gehört zur Gruppe der Substratsieber.<ref name="Konings">Ad Konings (Redakteur): Cichliden - artgerecht gepflegt. Verlag Cichlid Press, ISBN 3-928457-18-7: S. 181</ref>
Merkmale
Die Tiere haben gewöhnlich eine graugrüne Grundfarbe und zeigen darauf je nach Herkunft (Nicaraguasee, Managuasee, Xiloasee, Apoyosee, Apoyeque, Masaya, Vojoa, Tiscapa) ein dunkles Bändermuster und unterschiedliche Rot- und Gelbanteile.<ref name="Schäfer">Claus Schaefer: Amphilophus citrinellus. In: Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.): Das große Lexikon der Aquaristik. 2 Bände. Eugen Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9, S. 45.</ref> Ab einer Länge von etwa 12 cm zeigen einige Tiere kräftige Färbungen von gelbweiß, zitronengelb bis zu gelborange. Jungfische sind immer dunkelgrau und gestreift. Männchen werden bis zu 30 cm groß, weibliche Tiere bleiben in der Regel kleiner. Die Männchen zeichnen sich im Alter durch einen ausgeprägten Stirnbuckel aus.<ref name="Petrovicky">Petrovicky Iwan: Die große Enzyklopädie der Aquarienfische. 2. Auflage Karl Müller Verlag, Erlangen 1993, ISBN 3-86070-288-2</ref> Sie haben außerdem eine kegelförmige Genitalpapille und längere Flossen als die Weibchen.<ref name="Petrovicky"/>
Verwechslungsmöglichkeit
Diese besteht möglicherweise mit Amphilophus labiatum, der sich durch dickere Lippen auszeichnet. Aber auch beim Zitronenbuntbarsch scheint es im Apoyeque-Kratersee dicklippigere Formen zu geben, die möglicherweise eine eigene, bisher unbeschriebene Art bilden und deshalb vorerst provisorisch als Amphilophus cf. citrinellum bezeichnet werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DATZ-pdf zur Evolution der Zitronenbuntbarsche ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Ausgewachsene Zitronenbuntbarsche sind für gewöhnlich hochrückiger als Amphilophus labiatum.<ref name="Schäfer"/>
Lebensweise
Amphilophus citrinellus ist ein paarbildender Offenbrüter und sehr aggressiv. Die Eier werden an einer sauber geputzten, oft senkrechten oder schrägen festen Stelle abgelegt und von beiden Elterntieren bewacht. Beide Elterntiere kümmern sich um die Brut (Elternfamilie), die geschlüpften Larven werden vom Weibchen in eine vorbereitete Grube übertragen.<ref name="Petrovicky"/> Beim Zitronenbuntbarsch wurde beobachtet, dass die Jungfische vom Körperschleim der Eltern fressen. Im Schleim konnten erhöhte Konzentrationen von Prolactin, Wachstumshormonen und Thyroxin festgestellt werden.<ref>Marcus Schütz & G.W.Barlow: Young of the Midas cichlid get biologically active nonnutriants by eating mucus from the surface of their parents. Fish Physiology and Biochemestry vol. 16 no. 1 pp 11-18 (1997)doi:10.1007/BF00004536</ref>
Der Zitronenbuntbarsch siebt sein Futter nicht aus dem Untergrund, sondern pickt es eher heraus, er ist aber trotzdem der Gruppe der Substratsieber zugeteilt. Wirbellose stellen den Hauptbestandteil der Nahrung dar.<ref name="Konings"/>
Quellen
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Zitronenbuntbarsch auf Fishbase.org (englisch)