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Liebesinsel (Bodensee)

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Liebesinsel

Datei:Radolfzell am Bodensee, das Naturschutzgebiet Mettnau.JPG
Liebesinsel von der Halbinsel Mettnau aus gesehen, im Hintergrund die Alpen
Gewässer Zeller See, Untersee, Bodensee
Geographische Lage 47° 43′ 18″ N, 9° 0′ 19″ OKoordinaten: 47° 43′ 18″ N, 9° 0′ 19″ O
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Liebesinsel (Baden-Württemberg)
Liebesinsel (Baden-Württemberg)
Länge 97 m
Breite 42 m
Fläche 0,262 ha
Einwohner unbewohnt
Datei:Aerials Zellersee Mettnau.jpg
Schrägluftbild der Halbinsel Mettnau, mittig links die vorgelagerte kleine Liebesinsel
Schrägluftbild der Halbinsel Mettnau, mittig links die vorgelagerte kleine Liebesinsel

Die Liebesinsel ist eine kleine unbewohnte Insel im Bodensee vor Radolfzell.

Geographie

Die Liebesinsel liegt im Zeller See, einem Teil des zum Bodensee gehörenden Untersees. Sie ist der Halbinsel Mettnau rund 200 Meter südlich vorgelagert. Die Insel gehört zum Naturschutzgebiet Halbinsel Mettnau auf der Gemarkung der Stadt Radolfzell am Bodensee.

Ihre zuvor auf 2100 bis 2200 m² geschätzte Fläche wurde bei einer Neuvermessung des Vermessungsamtes des Landratsamtes Konstanz am 16. Januar 2012 exakt bestimmt. Demnach hat die Liebesinsel eine Fläche von 2620 m² bei einer Länge von 97 Metern und einer Breite zwischen 15 und 42 Metern.<ref name="lrakn">Michael Hartwig: Vermessungsarbeiten auf der unter Naturschutz stehenden Liebesinsel. In: lrakn.de. Landratsamt Konstanz, Januar 2012, abgerufen am 15. Oktober 2015.</ref>

Während der Urkatastervermessung der Region in den Jahren 1867 bis 1871 war die Liebesinsel erstmals vermessen worden. Sie wurde damals vereinfacht als unregelmäßiges Viereck dargestellt und erhielt eine Fläche von 2 Morgen und 150 Ruten,<ref name="lrakn" /> was mehr als dem Doppelten der 2012 gemessenen Fläche entspricht.

Geschichte

Die Insel war Drehort für den Heimatfilm Die Fischerin vom Bodensee aus dem Jahr 1956 unter der Regie von Harald Reinl. Auf der Insel wurde die Liebesnacht der Hauptpersonen Hans (Gerhard Riedmann) und Maria (Marianne Hold) gedreht.<ref>Ganz meine Heimat. In: Südkurier. 21. Mai 2010.</ref><ref>Torsten Lucht: Das Lied von der Liebesinsel. In: suedkurier.de. Südkurier GmbH Medienhaus, 19. Juli 2006, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 16. Oktober 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/www.suedkurier.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Manuela Klaas: Aufregende Zeiten bei den Dreharbeiten zur „Fischerin vom Bodensee“. In: suedkurier.de. Südkurier GmbH Medienhaus, 11. August 2016, abgerufen am 17. Januar 2026.</ref>

Namensproblematik

Häufig wird zur Herkunft des Namens „Liebesinsel“ der Heimatfilm von 1956 angegeben, durch den die Insel einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte. Hierzu finden sich aber kaum belastbare Quellen. Genauso wird auch angegeben, dass die Insel den Namen im Volksmund schon lange vor dem Film hatte – weil man sich dort eben vergnügte. Mit Blick auf die damalige Zeit und Moralvorstellungen findet sich aber hierzu ebenfalls keine eindeutige und zitierbare Niederschrift. Insofern muss die Namensherkunft als nicht geklärt betrachtet werden.

Literatur

  • Heinz Finke: Inselspaziergänge: Werd, Liebesinsel, Reichenau, Mainau, Dominikanerinsel, Lindau. Rosengarten Verlag, Konstanz 1990, ISBN 3-87685-122-X.
  • Rund um den Bodensee 1 : 75 000. Rad- und Freizeitkarte. 4. Auflage. GeoMap, 2014, ISBN 3-933671-88-4.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende