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Wonnitz

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Wonnitz
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Höhe: 215 m ü. NN
Fläche: 91,2 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Wonnitz, Stadt Dornburg-Camburg. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 52 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Zöthen
Postleitzahl: 07774
Vorwahl: 036421
Datei:DC Stadtgliederung.png
Karte
Lage von Wonnitz in Dornburg-Camburg
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Wonnitz ist ein weilerartiger Ortsteil der Stadt Dornburg-Camburg im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.

Geschichte

Die bei W. Kahl angegebene Ersterwähnung am 13. Juli 1271.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 320.</ref> bezieht sich auf eine fehlerhafte Zuordnung durch Otto Dobenecker in seinem Urkundenwerk. Dobenecker wiederum hat es von Paul Dietze und seiner Geschichte des Klosters Lausnitz, in der "Wunzich" steht. Dies bezieht sich vielmehr auf die Wüstung Wunschitz bei Graitschen auf der Höhe. Die älteste sichere Urkunde für Wonnitz stammt aus dem Jahre 1278.<ref>Otto Dobenecker: Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae, Band 4, Urkunde 1562</ref> Hier wird eindeutig Wunniz im Zusammenhang mit Volkmar von Camburg und dem Kloster Eisenberg genannt. Die nächste Erwähnung erfolgt im Jahre 1286, in der ein weiteres Gut in Wonnitz dem Kloster Eisenberg vermacht wird.<ref>Otto Dobenecker: Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae, Band 4, Urkunde 2629</ref> Das bislang älteste noch erhaltene Verzeichnis der Einwohner der Stadt geht auf das erste Drittel des 15. Jahrhunderts zurück.<ref>Andrei Zahn: Die Einwohner der Ämter Burgau, Camburg und Dornburg. Ein Beteregister aus der Zeit um 1421–1425 (= Schriftenreihe der AMF. 55, ZDB-ID 2380765-9). Als Manuskript gedruckt. Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung, Mannheim 1998.</ref>

Kirchlich zählte Wonnitz als eingepfarrtes Dorf zur Pfarrei St. Petersberg nördlich Camburg, bis diese in den 1530er Jahren Filiale von Camburg und Ende des 16. Jh. aufgelöst wurde. Im 17. Jh. ist Wonnitz direkt nach Camburg gepfarrt und gehört heute noch dazu. Eine eigene Kirche hat der Ort nicht.<ref>Andrei Zahn: Gab es ein Kloster auf dem Cyriaksberg bei Camburg/Saale? - Untersuchungen zu St. Cyriaksberg und St. Petersberg, unveröffentlichtes Manuskript</ref><ref>Die Einwohner der Ämter Burgau, Camburg und Dornburg. Ein Beteregister aus der Zeit um 1421–1425 (= Schriftenreihe der AMF. 55, ZDB-ID 2380765-9). Als Manuskript gedruckt. Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung, Mannheim 1998.</ref>

Wonnitz gehörte zum wettinischen Amt Camburg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur Kreisabteilung Camburg.

Am 1. Juli 1950 wurde Wonnitz nach Zöthen eingemeindet. Heute ist es ein Ortsteil der Stadt Dornburg-Camburg.

Weblinks

Commons: Wonnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Camburg | Döbrichau | Döbritschen | Dorndorf-Steudnitz | Dornburg mit Naschhausen | Hirschroda | Posewitz | Schinditz | Stöben | Tümpling | Wilsdorf | Wonnitz | Zöthen Vorlage:Klappleiste/Ende

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